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Auf dieser Seite: Flughafen Lübeck

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Top 39:
Ausbau des Flughafens Lübeck-Blankensee

Antrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drs. 17/537neu
Änderungsantrag der Fraktion der SPD – Drs. 17/557

 


 

Neu: Von der 
Tagesordnung abgesetzt

Hauptredner:

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Hintergrund:
Nach dem eindeutigen Votum der Lübecker Bürger für den Ausbau ihres Flughafens stellen CDU und FDP Investitionszuschüsse des Landes in Aussicht. Die Bedingungen der Landesregierung für eine finanzielle Unterstützung seien nun „teilweise erfüllt", heißt es in dem Koalitionsantrag. Allerdings müsse die Hansestadt ihr "Take-Off-Konzept" zur Erweiterung des Airports nachbessern.

Beim Bürgerentscheid am 25. April haben sich 67,4 Prozent der Wähler dafür ausgesprochen, dass Lübeck den Flughafen Blankensee in Eigenregie ausbauen und bis 2012 weiterführen soll, „auch wenn vorher kein privater Investor gefunden wird". Die Lübecker haben damit einen Beschluss ihrer Bürgerschaft aus dem letzten Jahr gekippt.

In einem Regierungsbericht zu diesem Thema aus dem Februar hatte das Land die Stadt aufgefordert, die laut dem "Take-Off-Konzept" nötigen Investitionsmittel in Höhe von vier Millionen Euro freizugeben. Ohne diese Summe hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau nach Überzeugung der Landesregierung keine Chance vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig. Dort klagen Anwohner gegen die Blankensee-Erweiterung.

  2,2 Millionen Fluggäste werden für eine 
  positive Bilanz benötigt

Der Entwicklungsplan für den Airport setzt darauf, die Landebahn zu verlängern und die Zahl der abgefertigten Passagiere von 700.000 im letzten Jahr auf 2,2 Millionen im Jahr 2015 aufzustocken. Wenn dies gelingt, würde der zurzeit defizitäre Flughafen Gewinne abwerfen. Die Betreiber hoffen zudem, dass die irische Fluglinie Ryanair, Hauptnutzer der Anlage, eine Base zur Stationierung von Flugzeugen in Blankensee errichtet.

Das Wirtschaftsministeriums steht diesen Zahlen laut dem Papier aus dem Februar skeptisch gegenüber: Die vier Millionen Euro wären lediglich ein erster Schritt. Und: „Die optimistische Einschätzung der Entwicklung der Passagierzahlen im Konzept wird so nicht geteilt."

  Regierung schließt Beteiligung des Landes an der
  Flughafengesellschaft kategorisch aus

Dennoch erklärt das Regierungspapier eine „grundsätzliche Förderbereitschaft" für Investitionen: Eine Übernahme von bis zu 75 Prozent der Kosten sei denkbar. Dies könne beispielsweise für die die Startbahn, den Tower, Abfertigungshallen oder Hangars gelten. So genannte „Anlaufbeihilfen" für neue Fluglinien seien jedoch mit Blick auf das Wettbewerbsrecht kaum zu begründen, und eine Beteiligung des Landes an der Flughafengesellschaft wird kategorisch „ausgeschlossen".

Zur Vorgeschichte: Der Flughafen in der Hansestadt ist in die finanzielle Schieflage geraten, seitdem der neuseeländische Investor Infratil, der zuvor einen 90-Prozent Anteil an der Betreibergesellschaft gehalten hat, sich aus Lübeck zurückgezogen hat. Die Stadt ist mit über drei Millionen Euro in die Bresche gesprungen. Damit ist die Stadt hundertprozentige Eigentümerin des Airports.

In einem Änderungsantrag drückt die SPD ihre Erwartung aus, dass sich die Landesregierung nach dem Bürgerentscheid im zugesicherten Rahmen an den notwendigen Investitionsmaßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des Flughafens beteiligt – insbesondere um zügig die Rechtssicherheit des Planfeststellungsverfahrens zu erreichen.

Letzte Debatte zum Thema: plenum-online Februar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Zukunft der KiTas

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtl. Vorschriften
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Meldegesetz
(ohne Aussprache)
Rettungsdienste / Fahrberchtigung
(ohne Aussprache)
Sach-Anträge:
Rundfunkgebühren
Abschiebung Kosovo
8. Mai / Feiertag
Berichts-Anträge:
Bäderverordnung
(ohne Aussprache)
Justiz-Vollzugsanstalten
(ohne Aussprache)
Regierungsberichte:
Clearingstellen Flüchtlinge
Staatsangehörigkeitsrecht
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)
sonstige Berichte:

Datenschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Schulgesetz / Umwandlungsfrist
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Minderheitenschutz
Ausschuss-Empfehlungen
Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen
(ohne Aussprache)
Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)
Schul-Obstprogramm
(ohne Aussprache)
Anträge:
Schule und Bundeswehr
Kooperationsverbot
Unterrichtsverpflichtung
für Lehrer
Hochschulpolitik / 
Uni Flensburg
Gastschulabkommen mit Hamburg
Mahlzeiten in KiTa und Schule
Regierungs-Berichte:

Bildungsfinanzierung

Migrantenkinder in KiTas
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Zukunft der KiTas

Anträge:
Situation des UK S-H
Ambulante Versorgung
Regierungs-Berichte:

Kinderschutz

Pflegeausbildung

Finanzsituation des UK S-H
Hausärzte

Arzneimittel-Entsorgung
(ohne Aussprache)

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Ausschuss-Empfehlungen
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Start ins Berufsleben
(ohne Aussprache)
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Hilfen für Kleinbetriebe
Flughafen Lübeck
Regierungs-Bericht:

Situation des Handwerks

F i n a n z e n

2. Lesung:

Schuldenbremse
1. Lesung:
"Datatport"
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Ausschuss-Empfehlungen:
Freiw. Ökologisches Jahr
(ohne Aussprache)
Agrar- und Umweltpolitik
(ohne Aussprache)
Anträge:
Gentechnik
Klein-Windkraftanlagen
Ölförderung im Wattenmeer
Regierungs-Bericht:

GA Agrarstruktur und Küstenschutz
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Ostseepolitik
Regierungs-Bericht:

Ostseepolitik