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Auf dieser Seite: Clearingstellen für Flüchtlinge

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Top 55:
Clearingstellen für junge Flüchtlingsopfer
Antrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drs. 17/212
(Landtagsbeschluss vom 28. Januar 2010)
Federführend ist das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration – Drucksache 17/436

 


Landesregierung steht Clearingstellen skeptisch gegenüber

Kiel (SHL/21.05.) Trotz einer steigenden Zahl von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen spricht sich die Landesregierung dagegen aus, eine spezielle "Clearing-Stellle" zur Betreuung dieser Kinder und Jugendlichen einzurichten. Das geht aus einem Bericht des Justizministeriums hervor, den der Landtag ohne Aussprache an den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen hat. Statt einer vom Land unterhaltenen Zentralstelle setzt das Ministerium, wie bisher, auf die Jugendämter der Kreise. 

Auch die Kommunen selbst verweisen in dem Bericht darauf, dass sie die Flüchtlinge „entsprechend den jugendhilfegesetzlichen Vorgaben und unter Beachtung des individuellen Hilfsangebots" betreuen. Die Clearing-Stelle würde das Land nach Berechnungen des Ministeriums mindestens zwei Millionen Euro pro Jahr kosten.

Die Linken hatten das Thema im Januar auf die Tagesordnung gesetzt. Sie sprechen sich, im Einklang mit Flüchtlingshilfsorganisationen, für den Aufbau einer Clearing-Stelle aus, die die zum Teil schwer traumatisierten jungen Leute psychologisch und ärztlich betreut. Dieses Angebot, das es bereits in anderen Bundesländern wie Hessen, Brandenburg und Niedersachsen gibt, soll die Arbeit der gerichtlichen Vormunde ergänzen.

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Hintergrund:
Trotz einer steigenden Zahl von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen spricht sich die Landesregierung dagegen aus, eine spezielle "Clearing-Stellle" zur Betreuung dieser Kinder und Jugendlichen einzurichten. Das geht aus einem Bericht des Justizministeriums hervor. Statt einer vom Land unterhaltenen Zentralstelle setzt das Ministerium, wie bisher, auf die Jugendämter der Kreise. Auch die Kommunen selbst verweisen in dem Bericht darauf, dass sie die Flüchtlinge „entsprechend den jugendhilfegesetzlichen Vorgaben und unter Beachtung des individuellen Hilfsangebots" betreuen. Die Clearing-Stelle würde das Land nach Berechnungen des Ministeriums mindestens zwei Millionen Euro pro Jahr kosten.

Die Linken hatten das Thema im Januar auf die Tagesordnung gesetzt. Sie sprechen sich, im Einklang mit Flüchtlingshilfsorganisationen, für den Aufbau einer Clearing-Stelle aus, die die zum Teil schwer traumatisierten jungen Leute psychologisch und ärztlich betreut. Dieses Angebot, das es bereits in anderen Bundesländern wie Hessen, Brandenburg und Niedersachsen gibt, soll die Arbeit der gerichtlichen Vormunde ergänzen.

  Zahl der unbegleiteten minderjährigen 
  Flüchtlinge steigt auf rund 380 an

Laut dem Regierungspapier ist die Zahl der jugendlichen Flüchtlinge, die in Schleswig-Holstein ohne Begleitung ihrer Eltern von den Behörden aufgenommen werden, in den letzten Jahren deutlich angestiegen: von 29 im Jahr 2007 auf 96 im Jahr 2008, und im letzten Jahr nach vorläufigen Zahlen sogar auf 387, darunter 142 Unter-16-jährige. Die Kinder und Jugendlichen werden von den Jugendämtern betreut und untergebracht, und sie erhalten einen Vormund, bis ihre Identität geklärt ist. Allerdings, so der Bericht, haben sich im letzten Jahr „insgesamt 300 (rund 78 Prozent) der in Obhut genommenen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge der Inobhutnahme vor Ablauf des Klärungsprozesses entzogen".

Debatte bei Antragstellung: plenum-online Januar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Zukunft der KiTas

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtl. Vorschriften
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Meldegesetz
(ohne Aussprache)
Rettungsdienste / Fahrberchtigung
(ohne Aussprache)
Sach-Anträge:
Rundfunkgebühren
Abschiebung Kosovo
8. Mai / Feiertag
Berichts-Anträge:
Bäderverordnung
(ohne Aussprache)
Justiz-Vollzugsanstalten
(ohne Aussprache)
Regierungsberichte:
Clearingstellen Flüchtlinge
Staatsangehörigkeitsrecht
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)
sonstige Berichte:

Datenschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Schulgesetz / Umwandlungsfrist
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Minderheitenschutz
Ausschuss-Empfehlungen
Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen
(ohne Aussprache)
Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)
Schul-Obstprogramm
(ohne Aussprache)
Anträge:
Schule und Bundeswehr
Kooperationsverbot
Unterrichtsverpflichtung
für Lehrer
Hochschulpolitik / 
Uni Flensburg
Gastschulabkommen mit Hamburg
Mahlzeiten in KiTa und Schule
Regierungs-Berichte:

Bildungsfinanzierung

Migrantenkinder in KiTas
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Zukunft der KiTas

Anträge:
Situation des UK S-H
Ambulante Versorgung
Regierungs-Berichte:

Kinderschutz

Pflegeausbildung

Finanzsituation des UK S-H
Hausärzte

Arzneimittel-Entsorgung
(ohne Aussprache)

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Ausschuss-Empfehlungen
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Start ins Berufsleben
(ohne Aussprache)
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Hilfen für Kleinbetriebe
Flughafen Lübeck
Regierungs-Bericht:

Situation des Handwerks

F i n a n z e n

2. Lesung:

Schuldenbremse
1. Lesung:
"Datatport"
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Ausschuss-Empfehlungen:
Freiw. Ökologisches Jahr
(ohne Aussprache)
Agrar- und Umweltpolitik
(ohne Aussprache)
Anträge:
Gentechnik
Klein-Windkraftanlagen
Ölförderung im Wattenmeer
Regierungs-Bericht:

GA Agrarstruktur und Küstenschutz
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Ostseepolitik
Regierungs-Bericht:

Ostseepolitik