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Auf dieser Seite: Pflegeausbildung

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Top 62:
Ausbildung in der Pflege
Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/398
(Landtagsbeschluss vom 19. März 2010)
Federführend ist das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit – Drucksache 17/452

Mit einheitlicher Pflegeausbildung den demographischen Wandel meistern

Kiel (SHL/21.05.) Um auch in Zeiten einer alternden Gesellschaft eine ausreichende Zahl qualifizierter Pflegekräfte zu erreichen, setzt Sozialminister Heiner Garg (FDP) auf einen Umbau der Pflegeausbildung. Vorbild ist das sogenannte Flensburger Modell, bei dem die Auszubildenden zum Altenpfleger, zum Krankenpfleger und zum Kinderkrankenpfleger in den ersten zwei Jahren gemeinsam unterrichtet werden und sich erst danach spezialisieren. Dies soll ein einheitliches, hohes Niveau der Ausbildung absichern. Gargs Regierungsbericht stieß auf ein geteiltes Echo im Landtag.

Die Opposition aber auch die CDU forderten den Minister auf, noch mehr für die Attraktivität des Pflegeberufs zu unternehmen. Ansonsten drohe bald ein Fachkräftemangel. „Wer Pflege als Berufswahl nachhaltig attraktiv machen will, muss in die Arbeitsbedingungen, Personalschlüssel, Karrierechancen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aus- und Weiterbildung und nicht zuletzt auch in Vergütungen investieren", monierte Birte Pauls, die den Bericht im Namen ihrer SPD-Fraktion beantragt hatte. Parteiübergreifend wurde der jüngst festgelegte Pflege-Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde als Schritt in die richtige Richtung gelobt.

Minister Garg strebt zudem eine bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenzkraft an. Die Vorgaben für diesen dreijährigen Bildungsgang, der vor allem an den Berufsschulen erfolgt, sind zurzeit in den Bundesländern sehr unterschiedlich.

Der Sozialausschuss berät das Thema weiter.

Weitere Redner: Ursula Sassen (CDU), Anita Klahn (FDP), Marret Bohn (Grüne), Antje Jansen (Linke), Silke Hinrichsen (SSW)

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Hintergrund:
Um auch in Zeiten einer alternden Gesellschaft eine ausreichende Zahl qualifizierter Pflegekräfte zu erreichen, setzt die Landesregierung auf einen Umbau der Pflegeausbildung. Das geht aus einem von der SPD beantragten Regierungsbericht hervor. Als Vorbild nennt das Sozialministerium das so genannte Flensburger Modell, bei dem die Auszubildenden zum Altenpfleger, zum Krankenpfleger und zum Kinderkrankenpfleger in den ersten zwei Jahren gemeinsam unterrichtet werden und sich erst danach spezialisieren. Dies soll ein einheitliches, hohes Niveau der Ausbildung absichern.

Als weiteren Schritt, um angesichts des demographischen Wandels genügend Fachkräfte zu qualifizieren, strebt die Landesregierung eine bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenzkraft an. Die Vorgaben für diesen dreijährigen Bildungsgang, der vor allem an den Berufsschulen erfolgt, sind zurzeit in den Bundesländern sehr unterschiedlich.

  Ab 2012 werden pro Jahr rund 
  450 Altenpflegekräftebenötigt

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Auszubildenden zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger seit Jahren rückläufig – von 2.641 im Jahr 1993 auf 2.158 im letzten Jahr. Das Ministerium weist darauf hin, dass die Kliniken entsprechend ihres eigenen Bedarfs ausbilden; „eine staatliche Planung oder Einflussnahme" gebe es nicht.

Demgegenüber fördert das Land die Ausbildung in der Altenpflege mit gut vier Millionen Euro jährlich und ermittelt auch den zukünftigen Fachkräftebedarf in diesem Bereich. Ergebnis: Ab 2012 werden pro Jahr 460 Altenpfleger auf dem Arbeitsmarkt benötigt, etwa 450 Azubis absolvieren demnach pro Jahr ihre Lehre erfolgreich.

Die Nachfrage nach einer Ausbildung im Pflegebereich ist dem Bericht zufolge sehr unterschiedlich. Auf eine Lehrstelle kommen an den Kliniken im Lande drei bis fünf Bewerber. An den Pflege-Fachschulen sind es hingegen bis zu 25.

Debatte zum Thema:
plenum-online
Juni 2009 (Pflege-Gesetzbuch)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Zukunft der KiTas

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtl. Vorschriften
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Meldegesetz
(ohne Aussprache)
Rettungsdienste / Fahrberchtigung
(ohne Aussprache)
Sach-Anträge:
Rundfunkgebühren
Abschiebung Kosovo
8. Mai / Feiertag
Berichts-Anträge:
Bäderverordnung
(ohne Aussprache)
Justiz-Vollzugsanstalten
(ohne Aussprache)
Regierungsberichte:
Clearingstellen Flüchtlinge
Staatsangehörigkeitsrecht
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)
sonstige Berichte:

Datenschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Schulgesetz / Umwandlungsfrist
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Minderheitenschutz
Ausschuss-Empfehlungen
Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen
(ohne Aussprache)
Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)
Schul-Obstprogramm
(ohne Aussprache)
Anträge:
Schule und Bundeswehr
Kooperationsverbot
Unterrichtsverpflichtung
für Lehrer
Hochschulpolitik / 
Uni Flensburg
Gastschulabkommen mit Hamburg
Mahlzeiten in KiTa und Schule
Regierungs-Berichte:

Bildungsfinanzierung

Migrantenkinder in KiTas
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Zukunft der KiTas

Anträge:
Situation des UK S-H
Ambulante Versorgung
Regierungs-Berichte:

Kinderschutz

Pflegeausbildung

Finanzsituation des UK S-H
Hausärzte

Arzneimittel-Entsorgung
(ohne Aussprache)

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Ausschuss-Empfehlungen
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Start ins Berufsleben
(ohne Aussprache)
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Hilfen für Kleinbetriebe
Flughafen Lübeck
Regierungs-Bericht:

Situation des Handwerks

F i n a n z e n

2. Lesung:

Schuldenbremse
1. Lesung:
"Datatport"
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Ausschuss-Empfehlungen:
Freiw. Ökologisches Jahr
(ohne Aussprache)
Agrar- und Umweltpolitik
(ohne Aussprache)
Anträge:
Gentechnik
Klein-Windkraftanlagen
Ölförderung im Wattenmeer
Regierungs-Bericht:

GA Agrarstruktur und Küstenschutz
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Ostseepolitik
Regierungs-Bericht:

Ostseepolitik