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Auf dieser Seite: Staatsangehörigkeitsrecht

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Top 67:
Optionszwang abschaffen
Antrag der Fraktion von CDU u. FDP – Drucksache 17/308
(Landtagsbeschluss vom 25. Februar 2010)
Federführend ist das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration

 


Minister legt seine Ansichten zum Optionsmodell im Ausschuss dar

Kiel (SHL/21.05.) Justiz- und Integrationsminister Emil Schmalfuß (parteilos) wird seinen mündlichen Bericht zur aktuellen Diskussion über eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts im Innen- und Rechtsausschuss halten. Dabei geht es um die von der Opposition im Landtag wie auch von einigen Bundesländern geforderte Abschaffung des sogenannten Optionszwangs. Auch Schmalfuß hatte im Januar im Plenum gegen das Optionsmodell Stellung bezogen. Bei dem Optionsmodell geht es um die Regelung, dass Kinder ausländischer Eltern, die in Deutschland geboren sind, nur bis zum 18. Geburtstag die doppelte Staatsangehörigkeit haben dürfen. Mit der Volljährigkeit müssen sie sich dann, spätestens bin zum 23. Geburtstag, für die deutsche oder die Nationalität des Herkunftslandes ihrer Eltern entscheiden.

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Hintergrund:
Justiz- und Integrationsminister Emil Schmalfuß (parteilos) nimmt vor dem Landtag zur aktuellen Diskussion über eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts Stellung. Dabei geht es um die von der Opposition im Landtag wie auch von einigen Bundesländern geforderte Abschaffung des so genannten Optionszwangs.

Grüne und SPD im Norden lehnen die Regelung ab, dass Kinder ausländischer Eltern, die in Deutschland geboren sind, nur bis zum 18. Geburtstag die doppelte Staatsangehörigkeit haben dürfen. Mit der Volljährigkeit müssen sie sich dann, spätestens bin zum 23. Geburtstag, für die deutsche oder die Nationalität des Herkunftslandes ihrer Eltern entscheiden. Diese Regelung aus dem Jahr 2000, so die Grünen, gehe an der „Lebenswirklichkeit" der Betroffenen vorbei. Und nach Auffassung der Sozialdemokraten „tickt eine integrationspolitische Zeitbombe". Bald stünden jedes Jahr 40.000 Menschen vor der Alternative: deutscher oder ausländischer Pass.

Auch Minister Schmalfuß hatte im Januar gegen das Optionsmodell Stellung bezogen und erklärt: „Jugendliche, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt oder als Kind nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz erworben haben, sollen diese unabhängig von einer anderen Staatsangehörigkeit auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres behalten können."

  Konferenz der Integrationsminister lehnt
  Aufhebung des Optionszwangs ab

Auf der Integrationsministerkonferenz Mitte März in Düsseldorf konnte Schmalfuß mit seiner Position jedoch nicht durchdringen. Die Ressortchefs waren sich lediglich darüber einig, dass der Erwerb des deutschen Passes attraktiver gestaltet werden müsse und dass in Deutschland eine „Willkommenskultur" für Migranten wachsen müsse. Dem Vernehmen nach scheiterte eine weitergehende Regelung am Widerstand der unionsgeführten Länder.

Auch im Bundesrat sind Berlin und Bremen Anfang Mai erneut mit ihrem Vorstoß gescheitert, in Deutschland geborenen Kindern ausländischer Eltern die doppelte Staatsbürgerschaft zu lassen. Die Länderkammer lehnte es ab, einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einzubringen, dem sich auch Brandenburg angeschlossen hatte. Bereits im Jahr 2008 war das Anliegen der Stadtstaaten erfolglos geblieben.

Vorherige Debatte zum Thema:
plenum-online
Februar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Zukunft der KiTas

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtl. Vorschriften
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Meldegesetz
(ohne Aussprache)
Rettungsdienste / Fahrberchtigung
(ohne Aussprache)
Sach-Anträge:
Rundfunkgebühren
Abschiebung Kosovo
8. Mai / Feiertag
Berichts-Anträge:
Bäderverordnung
(ohne Aussprache)
Justiz-Vollzugsanstalten
(ohne Aussprache)
Regierungsberichte:
Clearingstellen Flüchtlinge
Staatsangehörigkeitsrecht
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)
sonstige Berichte:

Datenschutz-Bericht
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Petitionsausschuss-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

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(ohne Aussprache)
1. Lesung:
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Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen
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Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)
Schul-Obstprogramm
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Schule und Bundeswehr
Kooperationsverbot
Unterrichtsverpflichtung
für Lehrer
Hochschulpolitik / 
Uni Flensburg
Gastschulabkommen mit Hamburg
Mahlzeiten in KiTa und Schule
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Bildungsfinanzierung

Migrantenkinder in KiTas
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Zukunft der KiTas

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Ambulante Versorgung
Regierungs-Berichte:

Kinderschutz

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Finanzsituation des UK S-H
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Arzneimittel-Entsorgung
(ohne Aussprache)

Schule und Arbeitswelt
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Ausschuss-Empfehlungen
Digitaler Tachograph
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Start ins Berufsleben
(ohne Aussprache)
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Hilfen für Kleinbetriebe
Flughafen Lübeck
Regierungs-Bericht:

Situation des Handwerks

F i n a n z e n

2. Lesung:

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1. Lesung:
"Datatport"
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

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Freiw. Ökologisches Jahr
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Agrar- und Umweltpolitik
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Anträge:
Gentechnik
Klein-Windkraftanlagen
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GA Agrarstruktur und Küstenschutz
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
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Regierungs-Bericht:

Ostseepolitik