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Abgeordnete
im Einsatz:
Rettet den
Verkehrs-Kasper
Kiel
(SHL). Die Entscheidung von Innenminister Klaus Buß (SPD), im
Zuge der Umstrukturierungen bei der Polizei den beliebten Verkehrs-Kaper bei seinem Einsatz in Kindergärten und Vorschulen
einzusparen, ist landesweit auf Bedauern gestoßen. Auch im
Landtag traten Abgeordnete für den Erhalt des pädagogischen
Puppentheaters ein. Am Rande der Plenarsitzung überreichte die
CDU-Parlamentarierin Jutta Scheicht dem Minister symbolisch einen Holzkasper und bat ihn – auch ohne die Rute zu
schwingen - das "Aus" für diese spielerische Form der
Verkehrserzierung noch einmal zu überdenken.
Der Ressortchef zeigte
unterdessen Alternativen auf: Ab dem Sommer soll der
Verkehrskasper von privaten Puppenbühnen aufgeführt werden,
jeweils begleitet von einem örtlichen Polizeibeamten in Uniform.
Bereits drei Puppentheater hätten Interesse an der Übernahme des
Konzeptes signalisiert, hieß es am Donnerstag kurz vor Beginn der
Plenarsitzung aus dem Innenministerium.
Bis zu den Sommerferien können
sich die Kinder in Schleswig-Holstein noch an den insgesamt drei
Handpuppenbühnen der Polizei, die von insgesamt elf Beamten
bedient werden, erfreuen. Auch die beliebten
Verkehrserziehungs-Figuren "Leo" und "Locki"
werden bis dahin durch das Land streifen.
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