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Stiftung
"Leibniz-Institut", 2. Lesung (Top 8; Drs. 15/2793, 15/2988);
"Grüne" Berufe für Frauen (Top 28; Drs. 15/2994);
Hochschul-Rahmengesetz (Top 46; Drs. 15/2978);
Hochschul-Modernisierung (Top 48; Drs. 15/2853,
15/2987);
Früjahsferien(Top 49; Drs. 15/2642,
15/2989)
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| Meereskunde: Das
"Leibniz-Institut für Meereswissenschaften" kann
zum Jahreswechsel als Forschungseinrichtung der Superlative
starten. Der Landtag verabschiedete nach Zweiter Lesung
einmütig das
Errichtungsgesetz für die Stiftung öffentlichen Rechts.
Das maritime Denkzentrum entsteht aus der Fusion der
Institute für Marine Geowissenschaften (GEOMAR) und für
Meereskunde (IfM). Beide Einrichtungen sind Institute der
Uni Kiel und arbeiten in Sichtweite voneinander - das IfM an
der Kieler Innenförde und Geomar gegenüber an der Mündung
der Schwentine. Das neue Leibniz-Institut beschäftigt 375
Mitarbeiter und dürfte einen Jahresetat von etwa 40
Millionen Euro haben. Das Geld kommt je zur Hälfte aus
Drittmitteln und Zuschüssen (Bund, Land,
Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz). Hauptforschungsgebiete
sollen die Dynamik der Erdkruste, die Ozeanzirkulation und
Klimadynamik sowie die Marine Bio-GeoChemie und die Marine
Ökologie sein.
mehr Infos: plenum-online,
August 2003
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"Grüne"
Berufe: Die
CDU-Fraktion möchte wissen, wie sich der Arbeitsmarkt für junge
Frauen im ländlichen Bereich und speziell in den "Grünen
Berufen" seit 1993 entwickelt hat. Der Landtag nahm den
Berichtsantrag ohne Aussprache an. Die Regierung soll ihren Bericht im Januar 2004
vorlegen und darin unter anderem darlegen, wie viele Frauen und
Männer mit welchem Ergebnis eine Ausbildung als Land- oder
Forstwirt, Pferde- oder Fischwirt, Laborant, Hauswirtschaftler
oder Gärtner abgeschlossen haben. Gefragt wird auch danach, ob
nach der Ausbildung ein Berufswechsel erfolgte, wie viele Frauen
und Männer an der Agrarfakultät der Uni Kiel lernen und lehren
oder wie viele Töchter und Söhne den Hof ihrer Eltern
übernehmen. Die Regierung soll zudem erläutern, welche Chancen
Frauen als selbständige Unternehmerinnen in landwirtschaftlichen
Berufen haben und welche Förderprogramme das Land hier anbietet.
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Hochschul-Rahmengesetz: In
den Streit um Studiengebühren vor dem
Bundesverfassungsgericht mischt sich der Landtag nicht ein.
Das Parlament folgte einmütig einer Empfehlung des Innen- und
Rechtsausschusses und beschloss, in dem Verfahren keine
Stellungnahme abzugeben. Hintergrund: In Karlsruhe klagen
eine Reihe CDU-geführter Länder gegen die sechste Novelle
des Hochschulrahmengesetzes. Mit der Novelle (August 2002)
verbietet der Bund die Einführung von Studiengebühren
(Erststudium). Zudem wurden die Länder verpflichtet, an
ihren Hochschulen "verfasste Studierendenschaften"
zu bilden. Diese Form von Studentenvertretungen gab es in
Bayern und Baden-Württemberg nicht. Die Kläger-Länder
halten die Novelle für verfassungswidrig. Begründung: Der
Bund greife unzulässig in das Hochschulrecht der Länder
ein.

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Hochschul-Modernisierung: Die Bachelor- und Masterstudiengänge an den Hochschulen sollen
ausgebaut werden. Das hatte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave
(SPD) im September im Landtag angekündigt. Ihren Bericht über
die Eckwerte der Hochschulpolitik nahm der Landtag jetzt
abschließend zur Kenntnis. Hintergrund: In Europa wollen viele
Länder bis 2010 die Studiengänge so zerlegen, dass bereits nach
drei bis vier Jahren ein berufsqualifizierender Abschluss (Bachelor)
erreichbar ist. Im Anschluss ist eine Spezialisierung in einem
ein- bis zweijährigen Master-Studiengang möglich. Erdsiek-Rave
umriss zudem ihr Wunschprofil für die Hochschulen. Demnach soll
die Uni Flensburg "ein Zentrum für
Vermittlungswissenschaften werden, die Fachhochschule Westküste
ein Zentrum der Tourismuswirtschaft, der Standort Lübeck einer
für Medizin und Medizintechnik". Bei der Uni Kiel sieht
Erdiek-Rave die Schwerpunkte in der Meereskunde und der
Biotechnologie.
mehr Infos: plenum-online,
September 03
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Frühjahrsferien: In
Schleswig-Holstein soll es wieder Osterferien geben. Im November
forderte der Landtag die Regierung einmütig auf, "für die
dauerhafte Rückverlegung der Frühjahrsferien auf die Osterzeit
zu sorgen". Hintergrund: Für Frühjahrsferien, die es 2003
erstmals gab und die bereits im März liegen, konnten sich viele
nicht erwärmen. Zudem klagte die Tourismuswirtschaft zwischen
Nord- und Ostsee über Einbußen, weil im kühlen März weniger
Urlauber kamen als sonst im etwas wärmeren April. Wann die
Rückkehr zu den Osterferien erfolgt, ist offen. Das
Schulministerium hat klar gestellt, dass es 2004 bei den
Frühjahrsferien bleibt, weil viele Nordlichter ihren Urlaub
bereits gebucht haben. Im Folgejahr (2005) ist eine Änderung der
Termine nicht nötig, weil Ostern in den Frühjahrsferien liegt.
Der Vorstoß, die Frühjahrsferien zu verlegen, kam von der CDU
und wurde im Bildungsausschuss ergänzt.
mehr
Infos: plenum-online,
Mai 2003
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