Auf dieser Seite: Flüchtlingsbeauftragter  -  Parlamentsforum Südl. Ostsee

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Top 23: 
Wahl des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen
Wahlvorschlag der Fraktionen von SPD und B`90/DIE GRÜNEN

Drucksache: 15/3753
-Plenarprotokoll-
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Top 40: 
Bericht des Landtagspräsidenten über das 2. Parlamentsforum Südliche Ostsee in Miedzyzdroje/Misdroy
hierzu: Bekanntmachung des Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Abgeordneten des SSW
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Wulf Jöhnk neuer Flüchtlings-Beauftragter

Kiel (SHL). Wulf Jöhnk heißt der neue Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen in Schleswig-Holstein. Der Landtag wählte den von SPD und Grünen vorgeschlagenen ehemaligen Justiz-Staatssekretär am Donnerstag, 11. November 2004 mit den Stimmen von Rot-Grün, FDP und SSW. Die CDU stimmten gegen Jöhnk. Bereits im Vorfeld hatte die Union angekündigt, das aus ihrer Sicht überflüssige und kostspielige Amt im Falle eines Wahlsieges bei der Landtagswahl am 20. Februar 2005 aufzulösen.

Der 66-Jährige Jöhnk ist Nachfolger von Helmut Frenz, der das Amt seit seiner Einrichtung 1998 bekleidet und dessen Amtszeit im Februar 2005 endet. Der Flüchtlingsbeauftragte und seine beiden Mitarbeiter unterstehen dem Landtagspräsidenten. Der Beauftragte versteht sich als Anwalt der Menschen mit Migrationshintergrund und bemüht sich darum, Brücken zwischen Politik, Behörden und den Netzwerken der Ausländer und Migranten zu schlagen.

Hintergrund:
  Im Februar 2005 endet die Amtszeit von Helmut Frenz als Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen. Er bekleidet das Amt seit seiner Einrichtung im Jahr 1998. Auf Vorschlag von SPD und Grünen soll der ehemalige Justiz-Staatssekretär Wulf Jöhnk (66) die Nachfolge von Frenz antreten. CDU und FDP hatten bereits im Vorfeld der Tagung angekündigt, gegen Jöhnk zu stimmen. Grund: Die Opposition hält das Amt für überflüssig und kostspielig und will es im Falle eines Wahlsieges bei der Landtagswahl am 20. Februar 2005 auflösen.
  Der Flüchtlingsbeauftragte und seine beiden Mitarbeiter unterstehen dem Landtagspräsidenten. Der Beauftragte versteht sich als Anwalt der Menschen mit Migrationshintergrund und bemüht sich darum, Brücken zwischen Politik, Behörden und den Netzwerken der Ausländer und Migranten zu schlagen.

mehr Informationen: Der  Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein
(www.sh-landtag.de/parlament/flueb/flueb.html)

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Landtag stützt deutsch-polnischen Regionalverbund

Kiel (SHL). Geschlossen hat der Landtag am Freitag, 12. November, die Landesregierung und den europäischen Ausschuss der Regionen aufgefordert, sich für die Ziele der vom 2. Parlamentsforum Südliche Ostsee verfassten Resolution einzusetzen. Das Forum, bestehend aus den Vertretern der Landtage von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Sejmiks der polnischen Wojewodschaften Pommern und Westpommern, hat im September über zwei Tage auf der polnischen Insel Wollin getagt und Leitlinien für die interregionale Zusammenarbeit in einem zusammenwachsenden Europa aufgestellt. Darin wird die Bedeutung der europäischen Strukturpolitik bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in den alten und neuen EU-Ländern unterstrichen und die Weiterführung der Strukturpolitik über die laufende Förderperiode bis 2006 hinaus begrüßt. Zugleich fordert der deutsch-polnische Regionalverbund eine Entbürokratisierung und eine stärkere Entscheidungsfreiheit der Regionen.

Ein besonderes Augenmerk legte das Forum auf die Bereiche Tourismus- und Jugendpolitik. Hier werden unter anderem eine grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur gefordert und Austauschprogramme für junge Menschen angeregt. Grundlage der jetzt ohne Aussprache gefassten Landtagsentscheidung war ein von Landtagspräsident Heinz-Werner Arens (Foto) vorgelegter Bericht über das Parlamentsforum. Der interfraktionelle Antrag bestätige die „beachtliche Tatsache, dass das erst 2003 besiegelte Parlamentsforum Südliche Ostsee nach so kurzer Zeit seine erste Bewährungsprobe bestanden hat", konstatierte Arens.

Die Landtagszeitung berichtete bereits ausführlich in seiner letzten Ausgabe (09/2004) über das Forum. Den Bericht haben wir für Sie eingestellt – gehe zu Parlamentsforum Südliche Ostsee.

Hintergrund:
  Vertreter der Landtage von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Sejmiks der polnischen Wojewodschaften Pommern und Westpommern haben im September in Misdroy auf der polnischen Insel Wollin im Rahmen des 2. Parlamentsforums Südliche Ostsee eine Resolution erarbeitet. Hierin zeigen die Abgeordneten Leitlinien für die interregionale Zusammenarbeit in einem zusammenwachsenden Europa auf.
  Die Parlamentarier unterstreichen die Bedeutung der europäischen Strukturpolitik bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in den alten und neuen EU-Ländern. In diesem Zusammenhang begrüßen sie die Weiterführung der Strukturpolitik über die laufende Förderperiode bis 2006 hinaus, fordern aber gleichzeitig eine Entbürokratisierung und eine stärkere Entscheidungsfreiheit der Regionen.
  Ein besonderes Augenmerk legte das Forum auf die Bereiche Tourismus- und Jugendpolitik. Hier werden unter anderem eine grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur gefordert und Austauschprogramme für junge Menschen angeregt.
  In einem gemeinsamen Antrag fordern alle Fraktionen die Landesregierung und den europäischen Ausschuss der Regionen auf, sich für die Ziele der Resolution einzusetzen.
  Landtagspräsident Arens legt im Plenum einen Bericht über das Parlamentsforum vor.

mehr Informationen: Bericht aus der Landtagszeitung 09/2004

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1. Lesungen:

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