| Land-/Energiewirt: Die
Landesregierung soll im Dezember einen Bericht zur
energetischen Nutzung von Biomasse in der Landwirtschaft
abgeben. Der Antrag, den SPD und Grüne gestellt hatten,
wurde einmütig angenommen. Die Regierung soll
erläutern, wie viel Energie in Schleswig-Holstein aus
Biomasse wie etwa Stroh, Knickholz oder Gülle erzeugt wird
und welche Bedeutung diese Alternativ-Technologie für die
Landwirtschaft hat. Wissen möchte der Landtag auch, ob sich
die Nutzung der Biomasse für Bauern auszahlt, wo es
Probleme gibt und wie die Regierung zum Anbau von
Energiepflanzen steht.
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Sucht-
und Drogenpolitik: Die
Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Suchtkrankenhilfe und kommunalen
Gesundheitsdiensten muss deutlich verbessert werden. Diese und
weitere Zielvorgaben beschloss der Landtag als „Schwerpunkte in
der schleswig-holsteinischen Sucht- und Drogenpolitik". SPD,
Grüne und SSW stimmten für den umfangreichen Maßnahmenkatalog. CDU
und FDP dagegen. In dem Antrag wird die
Landesregierung unter anderem aufgefordert, in Gesprächen mit
Kreisen und kreisfreien Städten darauf hinzuwirken, dass diese
ein Beratungsangebot für suchtgefährdete und abhängige Schüler
und ihre Familien vorhalten. Die Regierung wird zudem gebeten, bis
zur Landtagswahl im Februar einen Zwischenbericht zur Umsetzung
der Vorgaben abzuliefern.
mehr Infos: plenum-online,
Mai
2004
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Ausbildungsfähigkeit: In
Schleswig- Holstein soll möglichst kein Jugendlicher die Schule
ohne Abschluss verlassen. Zu diesem Ziel bekannte sich der Landtag
in einem Antrag zur Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit junger
Menschen, der mit Stimmen von SPD, Grünen und SSW bei Enthaltung
der FDP angenommen wurde. Die CDU stimmte gegen die
Beschlussempfehlung des Ausschusses. Die Vorlage stammte von Rot-Grün.
Der
Ursprungs-Antrag, den die CDU verfasst hatte, wurde abgelehnt. Die
Union hatte einen Sechs-Punkte-Plan zur Verbesserung der
Ausbildungsfähigkeit von Schülern vorgelegt. Darin wurde etwa
gefordert, in den Schulen stärker die Kulturtechniken (Lesen,
Schreiben, Rechnen) zu vermitteln oder die Arbeitsmarkt-Kenntnisse
aller Lehrkräfte zu erhöhen.
mehr Infos: plenum-online,
Juni
2004
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