Auf dieser Seite: Regionale Bildungszentren  –  Lehrerausbildung

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Top 45: 
Weiterentwicklung der Beruflichen Schulen unter besonderer Berücksichtigung der Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ)
(Landtagsbeschluss vom 29. September 2005 –
 Drucksache 16/274neu 2. Fassung)
Federführend ist das Ministerium für Bildung und Frauen

Drucksache: 16/346
-Plenarprotokoll-
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Top 42: 
Bericht zur Reform der zweiten Phase der Lehrerausbildung
(Landtagsbeschluss vom 17. Juni 2005 – Drs. 16/125 u. 16/131)
Federführend ist das Ministerium für Bildung und Frauen
       Neu: ohne Aussprache
Drucksache: 16/343

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Regionale Berufsbildungszentren
auf Erfolgskurs

Ministerin: Modell für Berufliche Schulen
kommt "hervorragend" an

Kiel (SHL/10.11.). Großen Beifall aus allen Fraktionen hat das Modell der Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) geerntet. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hatte auf Antrag von CDU und SPD einen Bericht zu dem Thema vorgelegt. Sie hob hervor, dass gerade das duale System in der Berufsbildung ständig im Fluss sei. "Dies ist auch sinnvoll", sagte sie, "denn, Materialien und Techniken ändern sich ständig.“ Die Ministerin erklärte, das Modell sei an den 14 teilnehmenden Schulen hervorragend angenommen worden, es finde sogar schon Nachahmer in anderen Bundesländern. Sie räumte aber ein, dass durch die Möglichkeit der RBZ, Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten, Konkurrenz zu privaten Bildungsträgern entstehen könne. Dies müsse vermieden werden.

RBZ sind Berufsschulen, die bei der Verwendung ihrer Finanzmittel und in ihren Lehrinhalten weitgehend selbstständig agieren. Hierdurch soll eine raschere Anpassung an die Erfordernisse der Ausbildungsbetriebe erreicht werden. Die beruflichen Schulen als RBZ sollen in kommunaler Trägerschaft bleiben und als Kernaufgabe auch weiterhin den staatlichen Bildungsauftrag erfüllen. Sie sollen aber auch in Kooperationen mit Betrieben und anderen Einrichtungen der Wirtschaft bedarfsgerechte und hochwertige Qualifizierungsangebote in der Region mitentwickeln.  Das RBZ-Modell ist an 14 der 39 berufsbildenden Schulen im Lande ein Jahr lang erprobt worden. Das Bildungsministerium will nach den Erfahrungen aus der Erprobungszeit nun die rechtlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung aller beruflichen Schulen zu Regionalen Berufsbildungszentren schaffen. Die beruflichen Schulen sollen unabhängig davon, ob ihre Schulträger sie zu RBZ umwandeln, ab dem Schuljahr 2006/07 von den erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten der jetzigen Modellschulen Gebrauch machen können.

Stimmen aus dem Plenum:

Sylvia Eisenberg (CDU): Das RBZ-Modell bietet größte Möglichkeiten zur eigenständigen Weiterentwicklung von berufsbildenden Schulen. Einnahmen, die durch Weiterbildungsmaßnahmen erzielt werden, werden nicht der Landeskasse zugute kommen, sondern können von den Schulen selber verwendet werden.

Jutta Schümann (SPD): Die Beruflichen Schulen sind auf die Zusammenarbeit mit Betrieben angewiesen. Ich gehe davon aus, dass weitere Berufsschulen einen Antrag auf Umwandlung in ein RBZ stellen.

Ekkehard Klug (FDP): Ein eigenes Gesetz für Berufsschulen wäre wünschenswert, die Zusammenfassung aller Schulen im Schulgesetz schafft Verwirrung. Die RBZ können ihren Gestaltungsspielraum nur ausschöpfen, wenn sie genügend Planungssicherheit haben. Dieses gilt es sicherzustellen.

Karl-Martin Hentschel (Grüne): Das deutsche Schulsystem ist überreguliert. Das RBZ-Modell entspricht dem Trend der Zeit. Eigene Buchführung, Qualitätsmanagement und selbständige Auswahl der Lehrkräfte an den RBZ sind zukunftsweisend. Dieses System sollte künftig auch für allgemeinbildende Schulen eingeführt werden.

Anke Spoorendonk (SSW): Der Bericht hätte ausführlicher sein müssen. Das Konzept des eigenverantwortlichen Bildungs-Dienstleisters ist voll aufgegangen. Durch den Freiraum der Schulen ist eine Qualitätssteigerung der Ausbildung wirklich möglich.

Der Bericht wurde an den Bildungsausschuss überwiesen.

Hintergrund:
  Auf Antrag von Schwarz-Rot berichtet die Landesregierung über die Erfahrungen mit den so genannten Regionale Berufsbildungszentren (RBZ).
  RBZ sind Berufsschulen, die bei der Verwendung ihrer Finanzmittel und ihren Lehrinhalten weitgehend selbstständig agieren. Hierdurch soll eine raschere Anpassung an die Erfordernisse der Ausbildungsbetriebe erreicht werden. Die beruflichen Schulen als RBZ sollen in kommunaler Trägerschaft bleiben und als Kernaufgabe auch weiterhin den staatlichen Bildungsauftrag erfüllen. Sie sollen aber auch in Kooperationen mit Betrieben und anderen Einrichtungen der Wirtschaft bedarfsgerechte und hochwertige Qualifizierungsangebote in der Region mitentwickeln.
  Das RBZ-Modell ist an 14 der 39 berufsbildenden Schulen im Lande ein Jahr lang erprobt worden. Das Bildungsministerium will nach den Erfahrungen aus der Erprobungszeit nun die rechtlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung aller beruflichen Schulen zu Regionalen Berufsbildungszentren schaffen. Alle beruflichen Schulen sollen unabhängig davon, ob ihre Schulträger sie zu RBZ umwandeln, ab dem Schuljahr 2006/07 von den erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten der jetzigen Modellschulen Gebrauch machen können.
  In Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr jeder vierte Berufsschüler ohne Abschluss geblieben: Rund 9.800 der 37.900 Jugendlichen erhielten kein Abgangszeugnis.
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Referendariat Thema im Bildungsausschuss

Kiel (SHL/ 11.11.). Die Umgestaltung des Referendariats für Lehramtsanwärter wird den Bildungsausschuss beschäftigen. Ohne Aussprache hat der Landtag einen von den Grünen beantragten entsprechenden Regierungsbericht dorthin überwiesen. Der Report befasst sich mit der Umgestaltung dieser zweiten Phase der Lehrerausbildung. Sie soll verstärkt an den Schulen stattfinden. Der pädagogische Nachwuchs wird seit kurzem durch 3.600 Ausbildungslehrkräfte, die als Mentoren fungieren, in einem zweijährigen Aufenthalt an einer Schule auf das Berufsleben vorbereitet. Die alte Ausbildung fußte auf die Regionalseminare des Instituts für Qualitätssicherung an den Schulen (IQSH). Zurzeit werden nach Angaben des Bildungsministeriums in 700 der rund 1.100 Schulen im Lande Referendare ausgebildet.

Hintergrund:
  Die Landesregierung legt dem Landtag einen von den Grünen beantragten Bericht zur Reform der zweiten Phase der Lehrerausbildung vor.
  Hintergrund ist die Umgestaltung der zweiten Phase des Referendariats. Es soll verstärkt an den Schulen stattfinden. Der pädagogische Nachwuchs wird seit kurzem durch 3.600 Ausbildungslehrkräfte, die als Mentoren fungieren, in einem zweijährigen Aufenthalt an einer Schule auf das Berufsleben vorbereitet. Die alte Ausbildung fußte auf die Regionalseminare des Instituts für Qualitätssicherung an den Schulen (IQSH).
  Die Mentoren sollen bis 2006 beim IQSH eine insgesamt 64-stündige Zusatzqualifikation erwerben, die sechs Jahre lang gültig ist. 500 Ausbildungslehrer haben diesen Kurs bereits absolviert. Für den Extra-Aufwand erhalten die Ausbilder eine zeitliche Entlastung – im Schnitt 3,6 Stunden pro Woche. Zurzeit werden nach Angaben des Bildungsministeriums in 700 der rund 1.100 Schulen im Lande Referendare ausgebildet. Der Bericht betont, dass alle Schulen zur Lehrerausbildung verpflichtet sind. Ausnahmen soll es nur zeitweise geben – etwa dann, wenn die Schule gerade umstrukturiert wird.

mehr Informationen: plenum-online, September 2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2005/
texte/24_35_lehrer_jugendarbeitslosigkeit.htm)

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A k t u e l l e s

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Landtagspräsident zum 
9. November

I n n e n  / R e c h t

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Berichte:
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 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

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Hochschulen -Fusion
Palliativmedizin
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Betriebliche Ausbildung
Regionale Bildungszentren
Lehrerausbildung
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesungen:
Ingenieur-Gesetz
Energie-Wirtschaftsgesetz
Anträge:
Infrastruktur
Privatisierung Autobahnnetz
EU-Strukturförderung
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(ohne Aussprache)
Berichte:
Struktur Westküste
Flughafen-Lübeck-Gesetz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesungen:
Sportwetten
(ohne Aussprache)
Reallasten
(ohne Aussprache)
Anträge:
Öffentl.-private Partnerschaft
Umsatzsteuer Arzneimittel
Öffentliches Auftragswesen
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Bericht:
Haushaltsrechnung 2004
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1. Lesungen:
Gleichstellung Behinderte
Kita-Gesetz
Krebsregister
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Vogelgrippe
Restlaufzeit Atomkraftwerke
Wattenmeer-Zusammenarbeit
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Bericht:
Zuckermarktordnung

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k o o p e r a t i o n

1. Lesung:
Europ. Zusammenarbeit / Staatsvertrag