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Auskunftsrechte von Bürgerinnen und Bürgern
Antrag der Fraktionen von FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Abgeordneten des SSW
Drucksache: 16/1083
-Plenarprotokoll-

Bürgerrechte: Polizei soll
umfassend Auskunft erteilen

Kiel (SHL/30.11.) Die Polizei muss den Bürgern umfassend Auskunft über Daten erteilen, die die Behörden über sie gespeichert haben. Hierfür hat sich der Landtag einstimmig eingesetzt. Es gelte, dieses verfassungsrechtlich verankerte Recht zu sichern, hieß es im Plenum. Hintergrund des gemeinsam von den Oppositionsparteien eingebrachten Antrags sind zwei Fälle, in denen Bürger gar keine beziehungsweise nur fehlerhaft Auskunft bei den Landespolizeibehörden erhalten hatten. 

Auf die beiden Fälle hatte das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz im September den Innen- und Rechtsausschuss in einem vertraulichen Bericht hingewiesen. Innenminister Ralf Stegner (SPD) bezeichnete im Plenum die Kritik der Datenschützer als berechtigt, sprach aber von inzwischen geklärten "Einzelfällen". Dennoch soll sich der Innen- und Rechtsausschuss weiter mit dem Thema befassen.

Hauptredner: Wolfgang Kubicki (FDP), Ursula Sassen (CDU), Thomas Rother (SPD), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Die drei Oppositionsfraktionen FDP, Grüne und SSW fordern die Landesregierung auf, die Auskunftsrechte der Bürger gegenüber der Polizei gemäß Paragraph 198 des Landesverwaltungsgesetzes zu gewährleisten. Hintergrund ist eine Beschwerde des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD). Die Datenschützer hatten dem Innen- und Rechtsausschuss im September in einem vertraulichen Bericht Hinweise übermittelt, dass die Polizei ihrer Auskunftspflicht nicht ausreichend nachkomme. Unter anderem wird bemängelt, dass die Polizei unvollständig oder fehlerhaft Auskunft erteile oder die Auskunft komplett verweigere.
  Paragraph 198 regelt unter anderem, dass dem Bürger "von der datenverarbeitenden Stelle auf Antrag gebührenfrei Auskunft zu erteilen" ist, und zwar über "die zu ihr (der Person) gespeicherten Daten, den Zweck und die Rechtsgrundlage der Speicherung sowie die Herkunft der personenbezogenen Daten, die Empfänger von Übermittlungen und die Teilnehmer an automatisierten Abrufverfahren".

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
"Killerspiele"

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Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Rundfunk-Staatsvertrag
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Amtsanwaltsdienst
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Staatsvertrag Registerportal
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2. Lesungen:
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Landesbeamtengesetz
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Sportentwicklung
Antrag:
Auskunftsrechte für Bürger
Bericht:
Opferschutzbericht

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesungen:
Kriegsgräberfürsorge
(ohne Aussprache)
Produktüberwachung
(ohne Aussprache)
2. Lesungen:
Gemeindeordnung
(ohne Aussprache)
Kriegsgräberfürsorge
(ohne Aussprache)
Produktüberwachung
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Familienpolitik
Anträge:
Gesundheitsreform
Kigas/Familienzentren
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Berichte:
Kinderschutz/Frühförderung
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F i n a n z e nt

1. Lesung:
Landesbesoldung
2. Lesungen:
Landesbesoldung
(ohne Aussprache)
Steuerberater-Versorgung
(ohne Aussprache)
Antrag:
Staatsforst "Christianslust"
Berichte:
Sportwetten; Lotto/Toto
Haushaltsrechnung 2005
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
ÖPNV-Kompensationsmittel
Anträge:
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Stromversorgung in Häfen
Hightech-Strategie
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E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesungen:
Bodenschutz/Altlasten
Abfallwirtschaftsgesetz
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Anträge:
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Bericht:
Forst- u. Holzwirtschaft

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

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1. Lesung:
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Berichte:
Reg. Berufsbildungszentren
Hochschulbauplanung
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Universitätsklinikum S-H
(ohne Aussprache)

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k o o p e r a t i o n

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