|
|
Druckversion |
|
|
|
|
Top 32: Bündnis gegen Essstörungen – Heilungsprozesse durch Beratung, Behandlung und Begleitung sicherstellen Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drs. 16/866 (Ausschussüberweisung am 29. Juni 2006) Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses – Drucksache 16/1592 |
|
|
|
|
|
Kein landesweites Bündnis Kiel (SHL/22.11.) Die Grünen sind mit ihrem Vorstoß gescheitert, ein "Bündnis gegen Essstörungen" zu gründen. In ihm sollten Fachkliniken, niedergelassene Ärzte, Therapeuten und Versicherungsträger ihre Angebote vernetzen. Zudem wollten die Grünen die Landesregierung auffordern, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit insbesondere Mädchen und junge Frauen über die Gefahren eines übertriebenen Schlankheitsideals aufzuklären. Vertreter von CDU und SPD, die gegen den Antrag stimmten, halten die bestehenden Hilfsangebote zwar für ausbaufähig, aber insgesamt für ausreichend. Die Liberalen unterstützten den Vorstoß, der SSW enthielt sich. Die Große Koalition verweigere Hilfsangebote für Menschen mit Essstörungen, monierte die Grünen-Abgeordnete Angelika Birk, die "landesweit nur lückenhafte Angebote" in diesem Bereich ausmachte. Dem widersprach Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht (SPD) vehement: "Schleswig-Holstein besitzt ein unglaublich gut entwickeltes stationäres Versorgungsnetz und ist federführend in Deutschland." Dieses Netz müsste allerdings, so Trauernicht, zu einer "Versorgungskette" weiterentwickelt werden. Hauptredner: Frauke Tengler (CDU), Jutta Schümann (SPD), Günther Hildebrand (FDP), Lars Harms (SSW) |
|
|
|
|
|
zurück zur Textseite |
|
* * * * *