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Auf dieser Seite: Behindertenbeauftragter

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Top 08
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen des Landes Schleswig-Holstein (Landesbehindertengleichstellungs-
gesetz – LBGG)
Gesetzentwurf der Fraktionen der FDP, Bündnis 90/Die Grünen sowie der Abgeordneten des SSW – Drs. 16/1985neu
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU u. SPD – Drs.16/2026
(Ausschussüberweisung am 23. April 2008)
Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses

Dienstherrenwechsel:
Behindertenbeauftragter 
nun im Landtag

Kiel (SHL/13.11.) Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Ulrich Hase (Foto), zieht mit seinen vier Mitarbeitern zum 1. Januar 2009 vom Sozialministerium in den Landtag um. Einmütig hat das Parlament mit der entsprechenden Änderung des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes diesen Weg bereitet. Die Initiative für diesen Schritt stammt von der Opposition. Das Amt des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung gibt es in Schleswig-Holstein seit 1988, Hase hat den Posten seit 1997 inne. Als sicher gilt, dass der 53-Jährige vom Parlament im Dezember für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren wiedergewählt wird.

Der Dienstherrenwechsel stärke „seine Unabhängigkeit und seine Einflussmöglichkeiten", hieß es unisono in der Debatte. Positiv wurde zudem gewertet, dass der Behindertenbeauftragte nun Tür an Tür mit der ebenfalls beim Landtag angesiedelten Bügerbeauftragten für soziale Angelegenheiten, derzeit Birgit Wille-Handels, wirken kann.

Der Landesbeauftragte wird künftig vom Landtag vorgeschlagen und gewählt. Bislang wurde der Posten von der Landeregierung vergeben. Betroffenenverbände konnten dem Sozialministerium ihrer Meinung nach geeignete Kandidaten vorschlagen. Die Beteiligung der Verbänden bei der Kandidatenauswahl war noch im Ursprungsentwurf der Opposition enthalten, wurde aber von der Koalition gestrichen.

Der Behindertenbeauftragte versteht sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter der Behinderten gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung. Er hält engen Kontakt mit Behindertenorganisationen. Und: Der Landesbeauftragte soll selbst ein Mensch mit Behinderung sein. Dies trifft auf Hase zu; er ist seit frühester Kindheit nahezu taub und hat den Beruf des Hörgeschädigtenpädagogen gelernt.

Weitere Redner: Heike Franzen (CDU), Wolfgang Baasch (SPD), Heiner Garg (FDP), Angelika Birk (Grüne), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Ulrich Hase, wird mit seinen vier Mitarbeitern zum 1. Januar 2009 vom Sozialministerium in den Landtag umziehen. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes, den die FDP gemeinsam mit den Grünen und des SSW eingebracht hat, hat im Sozialausschuss im Grundsatz auch die Zustimmung der Koalition gefunden.

Das Amt des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen gibt es in Schleswig-Holstein seit 1988. Der Beauftragte versteht sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter der Behinderten gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung. Er hält engen Kontakt mit Behindertenorganisationen. Hase hat den Posten seit 1997 inne. Der Landesbeauftragte soll selbst ein Mensch mit Behinderung sein. Dies trifft auf Hase zu; er ist seit frühester Kindheit nahezu taub und hat den Beruf des Hörgeschädigtenpädagogen gelernt.

   Im Dezember soll Hase offiziell gewählt werden

Ein Grund für den angestrebten Dienstherren-Wechsel ist die enge Nähe mit der Arbeit der beim Landtag angesiedelten Bürgerbeauftragten für Soziale Angelegenheiten, Birgit Wille-Handels. Nach der rechtlichen Vorbereitung will der Landtag im Dezember dann Ulrich Hase offiziell wählen – für die Dauer von sechs Jahren. Eine Wiederwahl soll zulässig sein. Der Behindertenbeauftragte soll dem Parlament alle zwei Jahre einen Bericht über die Situation von Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein vorlegen. Den letzten Bericht hat der Landtag im Juni 2005 behandelt (plenum-online, Juni 2005).

1. Lesung: plenum-online, April 2008

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Regierungserklärung zur
Finanzmarktkrise

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Gratulation zum Orden
"Goldener Greif"

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Landesentwicklungs-
Grundsätzegesetz
Beamtenrecht
Landesverwaltungsgesetz / Kirchenaustrittsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Küstenwache
Flughafenausschuss HH
(ohne Aussprache)
Berichte:
Integrationskonzept
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesungen:
Kirchensteuergesetz
(ohne Aussprache)
Nordwestdt. Klassenlotterie
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Grunderwerbssteuer
Regierungserklärung / Anträge:
Finanzmarktkrise
Berichte:
Einkommens- und
Vermögensentwicklung
Gewerbesteuer / Windkraft
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Freie Schulen / Bezuschussung 
Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Wahl:
Stiftungsrat Kulturstiftung
(ohne Aussprache)
Anträge:
Hochbegabtenförderung
"Bildungsgipfel"
Berichte:
Meeresforschungsinstitut
KiTa-Gebühren
Annerkennung von Auslandsabschlüssen
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Behindertenbeauftragter
1. Lesungen:
Pflegegesetzbuch
Bestattungsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
AKW / Terrorschutz
AKWs Krümmel u. Brunsbüttel / Vattenfall
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Bericht:
Tourismuswirtschaft

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Moorschutzprogramm

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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