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Auf dieser
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Top 30
Aufwertung des IFM-GEOMAR, Kiel, zum
Nationalen Meeresforschungsinstitut
Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses |
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Landtag einig: IFM-Geomar
soll "Deutsches Meeresforschungs-Zentrum" werden
Kiel (SHL/13.11.) Das Kieler
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-Geomar soll nach dem
Willen des Landtags den Status "Deutsches
Meeresforschungs-Zentrum" bekommen. Geschlossen forderten die
Landtagsparteien den Bund auf, dem Forschungsinstitut an der Kieler
Förde „aufgrund seines deutschlandweit einzigartigen
Forschungsspektrums sowie seiner internationalen Anerkennung, seiner
wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit, personellen Größe und der
umfangreichen meerestechnischen Infrastruktur" diesen Titel zu
verleihen. Hintergrund: Die Aufwertung zum "Deutsches
Meeresforschungs-Zentrum" erleichtere dem IFM-Geomar die
Zusammenarbeit mit Meeresforschungsinstituten in aller Welt, stärke
wettbewerbs- und zukunftsorientierte Strukturen und baue die
internationale Spitzenposition der deutschen Meeresforschung weiter
aus, hieß es im Plenum.
Das IFM-GEOMAR erforscht die Dynamik des
Ozeanbodens, Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Marine Biogeochemie
und Marine Ökologie. Hinzu kommen Sonderforschungsbereiche. Ziel
ist die Erforschung globaler Veränderungen der Ozeane und des
Meeresbodens. Zuletzt hatte das Institut durch die Mitentwicklung
eines Tsunami-Frühwarnsystems vor der Küste Indonesiens für
internationales Aufsehen gesorgt.
Hintergrund:
Fraktionsübergreifend fordert der
Landtag die Aufwertung des Kieler
Meeresforschungsinstituts IFM-GEOMAR in den Status eines
"Deutschen Meeresforschungszentrums". Dies
verursache keine Kosten und erleichtere die Zusammenarbeit
mit den beiden anderen führenden Instituten in Europa,
dem IFREMER in Paris und dem NOCS in Southampton/
Großbritannien. Diese internationale
Forschungskooperation werde derzeit erschwert, weil die
Kieler Einrichtung in der föderalen deutschen
Forschungslandschaft nicht den Rang eines nationalen
Instituts innehabe, heißt es zur Begründung.
"Deutsche Forschungszentren" gibt es bereits in
einer Reihe von Gebieten, etwa für Luft- und Raumfahrt
oder Gesundheit und Umwelt.
Stichwort:
"Leibnitz-Institut für Meeres-
wissenschaften IFM-GEOMAR"
Das
Forschungszentrum für Marine Geowissenschaften der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (GEOMAR) und das
Institut für Meereskunde an der Universität Kiel (IfM)
haben sich 2004 zum neuen "Leibnitz-Institut für
Meereswissenschaften IFM-GEOMAR" vereinigt. So ist
eine Forschungseinrichtung mit etwa 500 Mitarbeitern,
darunter 330 Wissenschaftlern, und einem Jahresetat von
rund 50 Millionen Euro entstanden. Diese Summe setzt sich
etwa je zur Hälfte aus staatlicher Förderung und aus im
Wettbewerb mit anderen Forschungseinrichtungen erworbenen
Drittmitteln zusammen. Träger sind das
Landes-Wissenschaftsministerium und das Bundes-Forschungsministerium.
Das Institut
konzentriert sich auf die vier Themenbereiche Dynamik des
Ozeanbodens, Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Marine
Biogeochemie und Marine Ökologie. Hinzu kommen eines
Reihe von Sonderforschungsbereichen, darunter das
Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft". Ziel ist
die Erforschung globaler Veränderungen der Ozeane und des
Meeresbodens.
mehr Info: Hompage IFM
GEOMAR
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