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Auf dieser Seite: Tourismuswirtschaft

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Förderpolitik in der Tourismuswirtschaft
Landtagsbeschluss vom 30. Mai 2008 – Drucksache 16/2059
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, 
Wirtschaft und Verkehr

Drs.: 16/2246
Protokoll


 

  Von der 
Tagesordnung abgesetzt

Hauptredner:

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Hintergrund:
Der Landtag berät einen Regierungsbericht über die Förderpolitik des Landes für die schleswig-holsteinische Tourismuswirtschaft, den CDU und SPD im Mai beantragt haben.

Das Land konzentriert sich bei seiner Tourismus-Förderung nach Aussagen des Wirtschaftsministeriums auf die drei „ökonomisch attraktivsten Zielgruppen": Familien mit kleinen Kindern, ältere Gäste ( so genannte "Best-Ager") und anspruchsvolle Genießer. Das Ministerium spricht sich dafür aus, „dass die touristische Infrastruktur künftig noch stärker auf die Zielgruppen ausgerichtet werden muss". Zum Bereich der Infrastruktur zählen Promenaden, Radwege, Erlebnis- und Gesundheitsbäder oder Seebrücken.

Derzeit laufen verschiedene Förder-Programme für die Tourismuswirtschaft. So steht Geld aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft und aus dem Schleswig-Holstein-Fonds zur Verfügung. Das Gesamtvolumen beläuft sich in den laufenden Förderperioden auf 173 Millionen Euro. Hiervon stammen 147 Millionen von der EU und knapp 24 Millionen aus Landesmitteln.

   Schleswig-Holstein auf Rang Drei

Im abgelaufenen Sommer 2008 konnte Schleswig-Holstein seinen Marktanteil im Bundesländervergleich von 15,9 auf 16,4 Prozent steigern und liegt damit auf Rang drei. An der Spitze rangiert Bayern (21,7 Prozent) vor Mecklenburg-Vorpommern (19,5 Prozent). Das besagen die Zahlen des Europäischen Tourismus-Instituts in Trier.

Allerdings hat das schlechte August-Wetter die Saison-Bilanz der Tourismusbranche eingetrübt. In dem Ferienmonat verbuchten die Unterkünfte ab neun Betten (ohne Camping) mit gut 3,25 Millionen Übernachtungen ein Minus zum Vorjahr von zwei Prozent, wie das Statistikamt mitteilte. Die Gästezahl sank um 0,2 Prozent auf 626.000. Nur dank des Camping-Booms stieg die Gesamtzahl um vier Prozent auf 793.000 und betrug der Rückgang bei allen Übernachtungen nur 1,4 Prozent. Von Januar bis August gab es bei den Gästen ein Plus um 5,3 Prozent auf 4,1 Millionen, bei Übernachtungen um 2,1 Prozent auf 17,75 Millionen. Ohne Camping wären die Zuwächse geringer gewesen, so die Statistiker.

In Schleswig-Holstein arbeiten nach Angaben der Landesregierung 130.000 Menschen im Fremdenverkehr.

Vorherige Debatten zum Thema:
 plenum-online, März 2006; November 2006

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Regierungserklärung zur
Finanzmarktkrise

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Gratulation zum Orden
"Goldener Greif"

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Landesentwicklungs-
Grundsätzegesetz
Beamtenrecht
Landesverwaltungsgesetz / Kirchenaustrittsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Küstenwache
Flughafenausschuss HH
(ohne Aussprache)
Berichte:
Integrationskonzept
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesungen:
Kirchensteuergesetz
(ohne Aussprache)
Nordwestdt. Klassenlotterie
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Grunderwerbssteuer
Regierungserklärung / Anträge:
Finanzmarktkrise
Berichte:
Einkommens- und
Vermögensentwicklung
Gewerbesteuer / Windkraft
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Freie Schulen / Bezuschussung 
Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Wahl:
Stiftungsrat Kulturstiftung
(ohne Aussprache)
Anträge:
Hochbegabtenförderung
"Bildungsgipfel"
Berichte:
Meeresforschungsinstitut
KiTa-Gebühren
Annerkennung von Auslandsabschlüssen
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Behindertenbeauftragter
1. Lesungen:
Pflegegesetzbuch
Bestattungsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
AKW / Terrorschutz
AKWs Krümmel u. Brunsbüttel / Vattenfall
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Bericht:
Tourismuswirtschaft

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Moorschutzprogramm

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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