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Auf dieser Seite: Tourismus-Marketing

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Marketing für das Land aus einer Hand

Antrag der Fraktion des SSW – Drucksache 17/978
Änderungsantrag der Fraktion der SPD – Drs. 17/1032

Landtag lehnt Bündelung 
von Marketingmaßnahmen 
bei der TASH ab

Kiel (SHL/19.11.) Der Landtag hat es abgelehnt, das gesamte Marketing des Landes im Bereich der Image- und Tourismuswerbung auf die Tourismusagentur Schleswig-Holstein (TASH) zu übertragen. Anträge der SPD und des SSW sahen unter anderem vor, Aufgaben, die zurzeit bei der Landwirtschaftskammer oder auf regionaler Ebene wahrgenommen werden, bei der TASH zentral zu bündeln. CDU, FDP und Grüne warnten jedoch davor, bestehende Strukturen zu zerstören. Anlass der Debatte waren auch die Pläne der Landesregierung, die Unterstützung der TASH aus Landesmitteln bis 2014 komplett einzustellen.

Die TASH ist seit 2001 für das landesweite touristische Marketing Schleswig-Holsteins zuständig. Sie koordiniert die zielgruppengerechte Aufbereitung und Vermarktung touristischer Angebote, unterstützt ihre Partner bei der Entwicklung von Angeboten und legt Qualitätsstandards fest. Zu den Gesellschaftern gehören unter anderem die Nordsee-Tourismus-Service GmbH, der Ostsee-Holstein-Tourismus e.V., der Bäderverband und die Marketingkooperation Städte in Schleswig-Holstein e.V.

De Jager: Bedeutung der TASH ist unumstritten

Bernd Schröder (SPD) brandmarkte es in der Aussprache als „verantwortungslos", der TASH die Mittel zu kürzen. In dieselbe Richtung argumentierte Ulrich Schippels (Linke): Das Marketing der TASH sei wichtig, schließlich würden rund zehn Prozent der Bevölkerung in der Tourismusbranche arbeiten.

Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) stellte seitens der Regierung indes klar, dass die Bedeutung der TASH unumstritten sei. Die zentrale Kosten-Nutzen Frage sei: Wenn die Agentur für im Tourismus agierende Unternehmen einen Nutzen hat – und davon sei auszugehen – dann hätten diese eine „Bringschuld" und müssten sich stärker beteiligen.

Diskussion um das Gütesiegel Schleswig-Holstein

Zuvor hatte Lars Harms den SSW-Vorschlag, die Marketing-Mittel für das Gütezeichen Schleswig-Holstein in Höhe von 250.000 Euro sowie für die Landwirtschaftskammer in Höhe von 700.000 Euro zu streichen, verteidigt: Es sei für Schleswig-Holstein wichtig, die TASH zu einer schlagkräftigen Organisation auszubauen, und ein einheitliches "Corporate Design" herauszubilden, sagte er.

Tourismus-Marketingmaßnahmen seien oft zu „unspezifisch", entgegnete Hartmut Hamerich (CDU) und Oliver Kumbartzky (FDP) sagte, dass Schleswig-Holstein keine einheitliche Marke brauche. Schließlich habe das Land bereits zwei schlagkräftige Argumente: Die Nordsee und die Ostsee. Bernd Voß von den Grünen lehnte Änderungen im Bereich des Gütesiegels ab: Die Absatzförderung von Produkten sei keine staatliche Aufgabe.

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Hintergrund:
Der SSW will das Marketing für Schleswig-Holstein straffer organisieren. Auf diesem Weg sollen, so die Forderung in einem diesbezüglichen Antrag, die Marketing- und Werbemaßnahmen für Tourismus und landwirtschaftliche Regionalwerbung zentral bei der Tourismusagentur (TASH) angesiedelt werden. Schleswig-Holstein müsse zukünftig dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und seine Außendarstellung zentralisieren, um ein „einheitliches und schlagkräftiges Marketing für das Land" zu erreichen.

Neben dem Marketing im Fremdenverkehr soll auch die landwirtschaftliche Werbung, die insbesondere mit dem "Gütezeichen Schleswig-Holstein" die Trommel für heimische Produkte rührt, von der Landwirtschaftskammer auf die TASH übergehen. Auch die Fördergelder will der SSW von der Kammer zur Tourismus-Agentur umleiten.

  Landesregierung will Förderung der TASH
  schrittweise herunterschrauben

Mit dieser Forderung stellt sich der SSW auch gegen die Sparpläne der Landesregierung. Die will die die Förderung der TASH von derzeit rund 1,9 Millionen Euro schrittweise bis Ende 2014 einstellen. Stattdessen soll die Agentur eigene Finanzierungskonzepte entwickeln. Die Gesellschafter der TASH und die Tourismuswirtschaft seien jetzt in der Pflicht, die Finanzierung Schritt für Schritt auf eigene Füße zu stellen.

Die TASH ist seit 2001 für das landesweite touristische Marketing Schleswig-Holsteins zuständig. Sie koordiniert die zielgruppengerechte Aufbereitung und Vermarktung touristischer Angebote, unterstützt ihre Partner bei der Entwicklung von Angeboten und legt Qualitätsstandards fest. Zu den Gesellschaftern gehören unter anderem die Nordsee-Tourismus-Service GmbH, der Ostsee-Holstein-Tourismus e.V., der Bäderverband und die Marketingkooperation Städte in Schleswig-Holstein e.V.

Debatte zum Thema Tourismus-Marketing (spez. UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer): plenum-online Februar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Sarah Lena Seele und
 Hans-Klaus Solterbeck

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Kennzeichnung von Polizeibeamten
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Marktüberwachung von Bauprodukten
(ohne Aussprache)
Verwaltungs-Vorverfahren
(ohne Aussprache)
Gemeindeordnung / Seniorenbeiräte
(ohne Aussprache)
Wahl:
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Ausschuss-Empfehlungen:
Untersuchungsausschüsse / Beweiserhebung
(ohne Aussprache)
Homo-Ehen
(ohne Aussprache)
Anträge:
Freiwillige Feuerwehren
Jugendbeteiligung
Parlamentarische Kontrolle / Wohnraumüberwachung
(ohne Aussprache)
Berichts-Anträge:
Blutprobenentnahme
(ohne Aussprache)
Ausbau Breitbandnetz
(ohne Aussprache)
Regierungs-Berichte:

Sicherheitsbericht

Öffentliche Beschaffung

F i n a n z e n

Ausschuss-Empfehlung:
Steuerhinterziehung
(ohne Aussprache)
Anträge:
HSH Nordbank

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesungen:
Kinderschutz / Verfassung
Ausschuss-Empfehlungen:
Kontrazeptiva / Hartz IV
ALG für Schwangere
(ohne Aussprache)
Hebammen
(ohne Aussprache)
Anträge:
Hartz IV-Reform
Kinderkrippen
Fraueneinrichtungen / Mädchentreffs
Pflegeberufe
Psychiatrieplan
Regierungs-Bericht:

Arbeitsmarktsituation

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Regierungserklärung:

Partnerschaft mit Zhejiang

Aktuelle Stunde: 

Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

2. Lesung:

Ladenöffnungszeiten
Ausschuss-Empfehlungen:
Flughafen Lübeck
Kfz-Kennzeichen Oldtimer
(ohne Aussprache)
Anträge:
Energiepolitik
Konzessionsabgabe Gas
Landes-Straßenbau
Berichts-Antrag:
Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

Antrag:
Tourismus-Marketing
Berichts-Antrag:
Zukunftsprogramm 
Ländliche Räume

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Große Anfrage:
Medienkompetenz
Ausschuss-Empfehlungen:
Journalistische Unabhängigkeit
(ohne Aussprache)
UK S-H Trägerschaft
(ohne Aussprache)
UK S-H Privatisierung
(ohne Aussprache)
Regierungs-Bericht:

Hochschulpolitisches Konzept

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Güter- und Schienen-
personenverkehr
(Berichts-)Antrag:
Ostseepolitik
(ohne Aussprache)