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In Kürze: Meldungen 3 (Themen ohne Aussprache) 

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Auf dieser Seite:


  • ALG für Schwangere
     
    (Ausschuss-Empfehlung / Top 46)
    ...gehe zu

  • Hebammen
     (
    Ausschuss-Empfehlung / Top 47) ...gehe zu

  • UK S-H Trägerschaft
     (Ausschuss-Empfehlung / Top 54) ...gehe zu

  • UK S-H Privatisierung
     (Ausschuss-Empfehlungen / Top 55 und 56) ...gehe zu

  • Journalistische Unabhängigkeit
     (Ausschuss-Empfehlung / Top 52) ...gehe zu


Mel1

ALG für Schwangere – Drucksachen 17/824, 17/846, 17/928

Der Landtag hat an die Agentur für Arbeit appelliert, schwangeren Frauen auch dann Arbeitslosengeld zu gewähren, wenn sie aufgrund einer Risikoschwangerschaft vorübergehend nicht arbeitsfähig sind. Die Abgeordneten reagierten damit auf den Fall einer arbeitslosen Frau in Lübeck. Ihr war das Arbeitslosengeld I gestrichen worden, obwohl die Frauenärztin ein striktes Beschäftigungsverbot erteilt hatte. Die Frau war zuvor bereits zwei Mal wegen drohender Fehlgeburten ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Parlament forderte die Landesregierung überdies auf, eine Bundesratsinitiative zu starten, um diese Gesetzeslücke zu schließen. Grundlage des Beschlusses waren Anträge der CDU/FDP-Koalition sowie der SPD.

Kurzmeldung zur Antragstellung: plenum-online September 2010

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Mel2

Hebammen – Drucksachen 17/654, 17/970

Die CDU/FDP-Koalition hat eine Einmischung der Landespolitik in die Vertragsverhandlungen zwischen Hebammenverbänden und Krankenkassenverbänden abgelehnt. Hintergrund: Im Juli waren die Jahresbeiträge für die Haftpflichtversicherung freiberuflicher Hebammen um fast 60 Prozent (von 2.370 auf 3.689) Euro gestiegen. Daraufhin wollte die SPD die Landesregierung beauftragen, auf Landes- und Bundesebene für die finanziellen Rahmenbedingungen von Hebammen zu drängen. In der Aussprache zum Thema hatte im Juli das gesamte Plenum den hohen Stellenwert der wohnortnahen Geburtshilfe unterstrichen.

Derweil hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) den Hebammen seine Unterstützung signalisiert. In der vergangenen Woche teilte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit, dass der Minister zu einer gesetzlichen Regelung bereit sei, die die gestiegenen Prämien für die Haftpflichtversicherung bei der Betrachtung der Gesamtkosten der Hebammen mit einbezieht. Dies solle die Position der Hebammen bei Verhandlungen mit den Kassen stärken.

Nach Angaben des Hebammen-Verbandes gibt es deutschlandweit 4.500 freiberufliche Hebammen, die jede vierte Geburt im Lande begleiten – insgesamt rund 160.000 Fälle pro Jahr.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online Juli 2010

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Mel3

 UK S-H Trägerschaft – Drucksachen 17/519, 17/1008

Für die Pläne der Sozialdemokraten, das Universitätsklinikum im Land (UK S-H) unter allen Umständen in öffentlicher Trägerschaft zu belassen, gibt es im Landtag keine Mehrheit. Die CDU/FDP-Koalition will sich die Option einer Privatisierung des Klinikums offenhalten und lehnte den Vorstoß der SPD ab.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online Mai 2010

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Mel4

UK S-H Privatisierung – Drucksachen 17/706neu, 17/1009; 17/1010

Bei der Sanierung des hoch verschuldeten Universitätsklinikums (UK S-H) sollen bereits in nächster Zeit verschiedene Modelle geprüft werden. Das bekräftigen CDU und FDP, nachdem das Thema im Bildungsausschuss intensiv beraten wurde. Die Koalitionsfraktionen begrüßen das von der Landesregierung eingeleitete Markterkundungsverfahren und halten sowohl eine komplette Privatisierung des Groß-Klinikums für denkbar als auch die Auslagerung des Immobilienbestands.

Schwarz-Gelb setzte sich damit im Ausschuss gegen die Opposition durch. SPD, Grüne und Linke hatten im September gefordert, die Entscheidung über eine mögliche Privatisierung erst ab April 2015 zu fällen. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Tarifvertrag am UK S-H aus, der eine Bestandsschutzklausel für die öffentliche Trägerschaft enthält. Die Regierung begehe „Vertragsbruch", wenn sie vorher den Weg für private Beteiligungen öffne, klagen die drei Oppositionsfraktion in ihrem Antrag, dem sich im Ausschuss auch der SSW angeschlossen hat.

Die Koalitionen einigten sich schließlich im Bildungsausschuss auf die Formulierung:  "Anwendungsvereinbarung schließt Privatisierung des UK S-H bis zum 1. April 2015 aus – Spitzenmedizin in Schleswig-Holstein erhalten". Zudem wurde die Landesregierung aufgefordert, dem Parlament in der 15. Tagung mündlich über den Stand des Markterkundungsverfahrens zu berichten.“

Debatte bei Antragstellung: plenum-online September 2010

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Mel 5

Journalistische Unabhängigkeit – Drucksachen 17/807, 17/1004

CDU und FDP wollen keine Sperrfristen für Journalisten, die von einem öffentlich rechtlichen Sender in ein hohes politisches Amt wechseln und haben einen entsprechenden Vorstoß der SPD zurückgewiesen. Die Sozialdemokraten hatten ihren Antrag mit den Gefahren für die Neutralität und die Unabhängigkeit des Journalismus begründet. Konkreter Anlass des Vorstoßes war die Ernennung des ehemaligen ZDF-Moderators Steffen Seibert zum Sprecher der Bundesregierung. Seibert trat die Nachfolge Ulrich Wilhelms an, der wiederum Intendant des Bayrischen Rundfunks wird.

Kurzmeldung bei Antragstellung: plenum-online September 2010


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Sarah Lena Seele und
 Hans-Klaus Solterbeck

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Kennzeichnung von Polizeibeamten
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Marktüberwachung von Bauprodukten
(ohne Aussprache)
Verwaltungs-Vorverfahren
(ohne Aussprache)
Gemeindeordnung / Seniorenbeiräte
(ohne Aussprache)
Wahl:
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Ausschuss-Empfehlungen:
Untersuchungsausschüsse / Beweiserhebung
(ohne Aussprache)
Homo-Ehen
(ohne Aussprache)
Anträge:
Freiwillige Feuerwehren
Jugendbeteiligung
Parlamentarische Kontrolle / Wohnraumüberwachung
(ohne Aussprache)
Berichts-Anträge:
Blutprobenentnahme
(ohne Aussprache)
Ausbau Breitbandnetz
(ohne Aussprache)
Regierungs-Berichte:

Sicherheitsbericht

Öffentliche Beschaffung

F i n a n z e n

Ausschuss-Empfehlung:
Steuerhinterziehung
(ohne Aussprache)
Anträge:
HSH Nordbank

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesungen:
Kinderschutz / Verfassung
Ausschuss-Empfehlungen:
Kontrazeptiva / Hartz IV
ALG für Schwangere
(ohne Aussprache)
Hebammen
(ohne Aussprache)
Anträge:
Hartz IV-Reform
Kinderkrippen
Fraueneinrichtungen / Mädchentreffs
Pflegeberufe
Psychiatrieplan
Regierungs-Bericht:

Arbeitsmarktsituation

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Regierungserklärung:

Partnerschaft mit Zhejiang

Aktuelle Stunde: 

Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals

2. Lesung:

Ladenöffnungszeiten
Ausschuss-Empfehlungen:
Flughafen Lübeck
Kfz-Kennzeichen Oldtimer
(ohne Aussprache)
Anträge:
Energiepolitik
Konzessionsabgabe Gas
Landes-Straßenbau
Berichts-Antrag:
Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

Antrag:
Tourismus-Marketing
Berichts-Antrag:
Zukunftsprogramm 
Ländliche Räume

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Große Anfrage:
Medienkompetenz
Ausschuss-Empfehlungen:
Journalistische Unabhängigkeit
(ohne Aussprache)
UK S-H Trägerschaft
(ohne Aussprache)
UK S-H Privatisierung
(ohne Aussprache)
Regierungs-Bericht:

Hochschulpolitisches Konzept

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Güter- und Schienen-
personenverkehr
(Berichts-)Antrag:
Ostseepolitik
(ohne Aussprache)