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Mel1
Zukunftsprogramm
Ländliche Räume –
Drucksache 17/987
Auf Antrag der Koalitionsfraktionen soll die
Landesregierung dem Landtag darlegen, welche Auswirkungen die geplante
Neuausrichtung des "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die
Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) auf die Förderpolitik
des Landes hat. Konkret geht es um das 2007 in Schleswig-Holstein
aufgelegte "Zukunftsprogramm Ländlicher Raum". Es könnte in
der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 ein neues Gesicht bekommen,
denn die EU plant unter anderem, den ELER stärker auf Regional- und
Strukturpolitik hin auszurichten.
Das Landes-Programm für den ländlichen Raum sieht vier
Schwerpunkte vor: die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land-
und Forstwirtschaft, die Verbesserung der Umwelt, die Lebensqualität im
ländlichen Raum sowie die Umsetzung des Konzeptes "AktivRegion".
Die EU beteiligt sich an diesem Programm mit rund 302 Millionen Euro.
Weitere Gelder kommen von Bund, Land und Kommunen, so dass in der
laufenden Förderperiode 2007 bis 2013 insgesamt mehr als 542 Millionen
Euro ausgegeben werden können.
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Mel2
Fehmarnbeltquerung
– Drucksache 17/996
Auf Antrag von CDU und FDP soll die Landesregierung dem
Landtag bis zur Dezember-Tagung einen schriftlichen Bericht zum
aktuellen Planungsstand in Sachen Fehmarnbelt-Querung vorlegen. Die von
Deutschland zu tragende Hinterlandanbindung der Beltquerung ist seit Jahren Gegenstand von Diskussionen.
Eine aus dem Jahr 2002 stammende Kalkulation beziffert die Straßen- und Schienenanbindung des Mammut-Projekts auf deutscher Seite mit
rund 840 Millionen Euro. Im Frühsommer verlautete aus dem
Bundesrechnungshof, dass sich die Kosten möglicherweise verdoppeln
könnten. Die Kosten für den Bau der Beltquerung trägt Dänemark.
Unterdessen gibt es auf dänischer Seite Überlegungen,
statt einer Brücke einen Tunnel zu bauen. Von Dänemark in Auftrag
gegebene Baustudien haben ergeben, dass die unterirdische Beltquerung 81
Millionen Euro günstiger ausfallen könnte als der Bau einer Brücke.
Die Gesamtkosten für den Tunnelbau wurden laut den Baustudien auf 5,087
Milliarden Euro beziffert.
Vorherige Debatten zum Thema: plenum-online
Februar
2010, Juni
2009
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Mel3
Ostseepolitik
– Drucksache 17/1013,
17/1030
Der Landtag hat einen von SPD und SSW vorgelegten
Antrag zur Umsetzung der Resolutionen vom 8. Parlamentsforum
Südliche Ostsee sowie von der 19. Ostseeparlamentarierkonferenz
an den Europaausschuss überwiesen. Die Resolutionen betonen unter
anderem die Absicht, den Umweltschutz, die Sicherheit im
Seeverkehr sowie die Entwicklung der Häfen voranzubringen. In
einem Änderungsantrag, der ebenfalls im Ausschuss beraten wird,
fordert die Linke zudem die Landesregierung auf, bis zum Frühjahr
einen Aktionsplan gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
vorzulegen. Auch dieser Themenbereich war auf der
Ostseeparlamentarierkonferenz behandelt worden. Weiterhin wurde
mit den Anträgen ein Regierungsbericht über den Stand der
Umsetzung beider Ostsee-Resolutionen verlangt.
Vorherige Debatte zum Thema: plenum-online
Oktober 2010
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Mel4
Steuerhinterziehung
– Drucksachen 17/772,
17/971
Der Landtag hat die verschärften
Neuregelungen bei der Selbstanzeige von Steuerhinterziehern begrüßt.
Ziel müsse es sein, „dass die strafbefreiende Selbstanzeige nicht
mehr als Gegenstand einer Hinterziehungsstrategie missbraucht werden
kann", heißt es in der überfraktionellen Erklärung. Grundlage der
Erklärung war ein Vorstoß der Grünen, die sich dafür ausgesprochen
hatten, Daten-CDs mit Informationen über mögliche Steuerhinterzieher
grundsätzlich zu kaufen. Im Finanzausschuss wurde der Vorstoß
modifiziert. Ein Ankauf von Datensätzen solle erst in Frage kommen, wenn
dies zuvor durch die Bundesregierung geprüft und für zulässig
erklärt worden sei.
Debatte
bei Antragstellung: plenum-online September
2010
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Mel 5
KfZ-Kennzeichen
Oldtimer – Drucksachen 17/903,
17/1002
Oldtimer sollen ihre alten Kfz-Kennzeichen behalten
dürfen. Dies hat der Landtag auf initiative von CDU und FDP einstimmig
beschlossen. Nun soll die Landesregierung Voraussetzungen dafür
schaffen, „dass für Fahrzeuge nach § 2 Nr. 22
Fahrzeug-Zulassungsverordnung die Nutzung von Kennzeichen in alter
Schrift nach DIN 1451 und ohne Euroband ermöglicht wird." Die
Zulassungsstellen dürfen seit November 2000 nur noch die neuen
Euro-Kennzeichen ausgeben.
Kurzmeldung bei Antragstellung: plenum-online
Oktober
2010
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