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Auf dieser Seite: Leukämie/Elbmarsch

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Dringlichkeitsantrag...
Häufung von Leukämiefällen im Raum Geesthacht / Elbmarsch
... der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD
Drucksache: 16/1030neu
-Plenarprotokoll-

Leukämie-Erkrankungen in der Elbmarsch
im Januar auf der Tagesordnung

Kiel (SHL/11.10.). Der Landtag hat auf Basis eines Dringlichkeitsantrages von Grünen, CDU und SPD zur Januar-Tagung einen Regierungsbericht über die Häufung der Leukämie-Erkrankungen in der Elbmarsch gefordert. Der Bericht soll Aufschluss darüber geben, ob es zwischen den Blutkrebserkrankungen und den Atom-Anlagen in Krümmel und Geesthacht Zusammenhänge gibt.

Hintergrund ist ein neuer Fall von Leukämie bei einem zwölfjährigen Mädchen aus Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg).  Der Landkreis Harburg, der Anfang Oktober den Fall bestätigt hatte, berief sich auf das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz. Damit sind seit 1990 in der Elbmarsch 16 Kinder unter 15 Jahren an Blutkrebs erkrankt. Dies sei die höchste Erkrankungsrate weltweit. Bürgerinitiativen vermuten einen Zusammenhang mit dem Betrieb des Atomkraftwerks Krümmel und des Kernforschungszentrums Geesthacht. Gutachter konnten dies bisher nicht nachweisen.

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Hintergrund:
  In einem Dringlichkeitsantrag fordern die Grünen bis Januar einen Regierungsbericht über die Häufung der Leukämie-Erkrankungen in der Elbmarsch. Die Oppositionsfraktion fragt dabei nach Zusammenhängen zwischen den Blutkrebserkrankungen und den Atom-Anlagen in Krümmel und Geesthacht.
  Hintergrund ist ein neuer Fall von Leukämie, der Anfang des Monats bekannt wurde. Ein zwölfjähriges Mädchen aus Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) sei im September erkrankt, teilte der Landkreis Harburg mit und bestätigte einen Bericht des "Hamburger Abendblatts". Der Landkreis berief sich auf das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz. Damit sind seit 1990 in der Elbmarsch 16 Kinder unter 15 Jahren an Blutkrebs erkrankt. Dies sei die höchste Erkrankungsrate weltweit. Bürgerinitiativen vermuten einen Zusammenhang mit dem Betrieb des Atomkraftwerks Krümmel und des Kernforschungszentrums Geesthacht. Gutachter konnten dies bisher nicht nachweisen.
  Bereits Anfang der 90er Jahre hatten Niedersachsen und Schleswig-Holstein Untersuchungskommissionen eingesetzt. In dem Ende 2004 vorgelegten Abschlussbericht kam das niedersächsische Expertengremium zu dem Ergebnis, dass es zwischen den Leukämiefällen in der Elbmarsch und dem Betrieb der benachbarten Atomanlagen keinen ursächlichen Zusammenhang gebe.
  Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch vermutet dagegen, dass es vor 20 Jahren auf dem Gelände der Atomanlagen einen Unfall gegeben hat. Damals sei erhöhte Radioaktivität gemessen worden, deren Ursache immer noch unklar sei, sagte ein Sprecher.

Stichwort: Dringlichkeit
  Die Tagesordnung einer Landtagssitzung steht zwölf Tage vor Tagungsbeginn fest. Ein Beratungsgegenstand, der nicht auf der Tagesordnung steht, kann nur dann kurzfristig eingeschoben werden, wenn der Landtag die Dringlichkeit feststellt. Dazu sind zwei Drittel der abgegebenen Stimmen nötig. Gleichzeitig mit der Abstimmung über die Dringlichkeit wird die Einordnung des Gegenstandes in die Tagesordnung vorgenommen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:
Leukämie/Elbmarsch

Außerdem notiert: 
Trauer um H. Hagemann

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I n n e n  / R e c h t

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Parlaments-Information
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Hochschulgesetz
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S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

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