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Top 30: Stand und Perspektiven der parlamentarischen Dimension der Ostseekooperation Bekanntmachung des Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtages – Drs. 16/979 |
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Landtag unterstreicht Ergebnisse der 15. Ostseeparlamentarier-Konferenz Kiel (SHL/13.10.) – Der Landtag hat sich erneut nachdrücklich dafür ausgesprochen, die Zusammenarbeit der Parlamente im Ostseeraum weiter zu intensivieren. In der Aussprache über die Ergebnisse der 15. Ostseeparlamentarier-Konferenz, die Anfang September in der isländischen Hauptstadt Reykjavik stattgefunden hatte, plädierten Redner aller Fraktionen dafür, die Inhalte der Konferenz-Resolution umzusetzen. Im Bereich der Meerespolitik gehöre dazu beispielsweise, eine ausgewogene ökonomische und ökologische Nutzung des Meeres – etwa durch eine gemeinsame europäische Fischereipolitik, die Überfischung verhindert. Auch sollen Landwirtschaft und Industrie die Schad- und Nährstoffbelastung der See herunterfahren um der hohen Algenblüte entgegenzuwirken und leblose Gebiete auf dem Meeresboden zu verhindern. Zur Durchsetzung von Interessen müsse man auch "unbequem sein gegenüber Regierungen", sagte der Berichterstatter Manfred Ritzek (CDU), der die erkrankte Vorsitzende des Europaausschusses, Astrid Höfs, vertrat. Als Erfolg werteten es die Abgeordneten fraktionsübergreifend, dass mit der Integrierten Meerespolitik ein für Schleswig-Holstein wichtiges Thema auf der Tagesordnung der nächste Ostseeparlamentarierkonferenz steht. Das sei eine gute Chance, für die Interessen des Landes zu werben, hieß es im Plenum. Die Konferenz findet Ende August kommenden Jahres in Berlin statt. Der Bericht wurde ohne Ausschussüberweisung zur Kenntnis genommen Weitere Hauptredner: Rolf Fischer (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW) |
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