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Auf dieser
Seite: Ostseekooperation
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Top 30:
Stand und Perspektiven der parlamentarischen Dimension
der Ostseekooperation
Bekanntmachung des Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen
Landtages |
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Landtag
unterstreicht Ergebnisse der 15. Ostparlamentarier-Konferenz
Kiel (SHL/13.10.)
– Der Landtag hat sich erneut nachdrücklich dafür ausgesprochen,
die Zusammenarbeit der Parlamente im Ostseeraum weiter zu intensivieren.
In der Aussprache über die Ergebnisse der 15.
Ostseeparlamentarier-Konferenz, die Anfang September in der
isländischen Hauptstadt Reykjavik stattgefunden hatte, plädierten
Redner aller Fraktionen dafür, die Inhalte der Konferenz-Resolution
umzusetzen. Im Bereich der Meerespolitik gehöre dazu beispielsweise,
eine ausgewogene ökonomische und ökologische Nutzung des
Meeres – etwa durch eine gemeinsame europäische
Fischereipolitik, die Überfischung verhindert.
Auch
sollen Landwirtschaft und Industrie die Schad- und
Nährstoffbelastung der See herunterfahren um der hohen
Algenblüte entgegenzuwirken und leblose Gebiete auf dem
Meeresboden zu verhindern.
Zur Durchsetzung von
Interessen müsse man auch "unbequem sein gegenüber Regierungen",
sagte der Berichterstatter Manfred Ritzek (CDU), der die erkrankte Vorsitzende
des Europaausschusses, Astrid Höfs, vertrat. Als Erfolg werteten es
die Abgeordneten fraktionsübergreifend, dass mit der Integrierten
Meerespolitik ein für Schleswig-Holstein wichtiges Thema auf der Tagesordnung
der nächste Ostseeparlamentarierkonferenz steht. Das sei eine gute
Chance, für die Interessen des Landes zu werben, hieß es im Plenum. Die
Konferenz findet Ende August kommenden Jahres in Berlin statt.
Der Bericht wurde ohne Ausschussüberweisung zur Kenntnis
genommen
Weitere
Hauptredner: Rolf
Fischer (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne),
Anke Spoorendonk (SSW)
Hintergrund:
Der Landtag berät die Ergebnisse
der 15. Ostseeparlamentarierkonferenz, die Anfang
September in der isländischen Hauptstadt Reykjavik
stattgefunden hat. Für den Schleswig-Holsteinischen
Landtag nahm eine siebenköpfige Delegation unter Leitung
der Vorsitzenden des Europaausschusses, Astrid Höfs,
teil.
Im Focus standen neben der parlamentarischen
Dimension der Ostseekooperation die EU-Politik der
Nördlichen Dimension sowie die Meerespolitik und der
Meeresumweltschutz. Die 120 Teilnehmer aus allen
Ostseeanrainer-Staaten sowie aus weiteren
nordeuropäischen Ländern fordern unter anderem eine
ausgewogenen ökonomische und ökologische Nutzung des
Meeres – etwa durch eine gemeinsame europäische
Fischereipolitik, die Überfischung verhindert. Auch
sollen Landwirtschaft und Industrie die Schad- und
Nährstoffbelastung der See herunterfahren um der hohen
Algenblüte entgegenzuwirken und leblose Gebiete auf dem
Meeresboden zu verhindern.
Die 16. Ostseeparlamentarierkonferenz soll auf
Einladung des Deutschen Bundestages am 27./28. August 2007
in Berlin stattfinden. Neben dem Grünbuch für eine
integrierte Meerespolitik will sich die Konferenz mit
Arbeitsmarktthemen und Fragen der sozialen Entwicklung im
Ostseeraum befassen.
mehr Informationen: plenum-online,
September
2006
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2006/
texte/22_35_ostseepolitik.htm)
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