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Auf dieser
Seite: Schloß
Gottorf
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Top 33:
Bericht
für 2006 nach § 6 Abs. 3 des Gesetzes über die
Errichtung der "Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloß Gottorf"
Federführend
ist der Ministerpräsident |
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Besucher-Magnet: Lob
für Schloss Gottorf
Besucherzahlen in Landesmuseen
um zehn Prozent angestiegen
Kiel (SHL/10.10.)
Vize-Ministerpräsidentin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hat die Stiftung
Landesmuseeen Schloss Gottorf als "Erfolgsgeschichte" und
"kulturelles Flaggschiff des Landes" gelobt. Auch die
Abgeordneten aller Fraktionen stellten in der Debatte über den
Jahresbericht für 2006 den Stützpunkten der Stiftung in
Schleswig, Rendsburg, Büdelsdorf und Cismar ein durchweg
positives Zeugnis aus. Insbesondere der Anstieg der Besucherzahlen
um fast zehn Prozent auf 333.000 zeige die wachsende Beliebtheit
der Einrichtungen. "Sorgenkind" bleibe allerdings das
Jüdische Museum in Rendsburg, das als einzige Einrichtung
rückläufige Besucherzahlen verzeichnete. Kritisch wurde im
Plenum angemerkt, dass sich die Museumspädagogik noch stärker an
Kinder und Jugendliche richten müsse.
Ministerin Erdsiek-Rave, die den erkrankten
Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU), der im Kabinett
für Kultur zuständig ist, vertrat, würdigte insbesondere das
wachsende private Sponsoring, etwa durch Sammlungsüberlassungen
und Geldspenden.
Zu den Landesmuseen gehören neben Schloss Gottorf,
dem Wikinger Museum Haithabu und dem Jüdischen Museum noch das
Eisenkunstgussmuseum Büdelsdorf, das Kloster Cismar (Kreis
Ostholstein), sowie das Volkskunde Museum und das Globushaus
(beide in Schleswig). Mit dem jüngst eröffneten Barockgarten und
den Wikinger-Häusern kann die Stiftung in der Schleistadt weitere
neue Attraktionen vorweisen. Das Land fördert die Stiftung
jährlich mit rund acht Millionen Euro.
Der Bildungsausschuss berät den Bericht
abschließend.
Hauptredner:
Wilfried Wengler (CDU), Ulrike Rodust
(SPD), Ekkehard Klug (FDP), Angelika Birk (Grüne), Anke Spoorendonk
(SSW)
Hintergrund:
Der Landtag berät den Bericht des
Stiftungsrates der "Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf" für das Jahr 2006.
Laut dem Papier konnten die sechs Landesmuseen im
Vorjahr überwiegend steigende Besucherzahlen verzeichnen.
Einzig das Jüdische Museum in Rendsburg verlor in der
Gunst des Publikums. Insgesamt strömten 332.758 Besucher
in die sechs Museen. Als Publikumsmagneten entpuppten sich
erneut Schloss Gottorf in Schleswig mit 144.576 Besuchern
(2005: 132.641) und das Wikinger Museum in Haithabu mit
127.299 Besuchern (2005: 117.352).
Die Stiftung verzeichnete Einnahmen in Höhe von
rund 1,28 Millionen Euro (ein Plus von 9,7 Prozent) durch
verkaufte Eintrittskarten. Aus eigener
Geschäftstätigkeit erzielte die Stiftung 2006 insgesamt
1,64 Millionen Euro. Der Großteil der Kosten fiel mit
rund 4,64 Millionen Euro auf das Personal. Die
institutionelle Förderung des Landes betrug im
vergangenen Jahr knapp 5,85 Millionen Euro, darunter
460.000 für Investitionen.
Zu den Landesmuseen gehören neben Schloss Gottorf,
dem Wikinger Museum und dem Jüdischen Museum noch das
Kloster Cismar (Kreis Ostholstein), sowie das Volkskunde
Museum und das Globushaus (beide in Schleswig). Mit dem
jüngst eröffneten Barockgarten und den Wikinger Häusern
kann die Stiftung in der Schleistadt weitere Attraktionen
vorweisen.
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