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Auf dieser Seite: Schloß Gottorf 

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Bericht für 2006 nach § 6 Abs. 3 des Gesetzes über die Errichtung der "Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf"
Federführend ist der Ministerpräsident
Drucksache: 16/1554
-Plenarprotokoll-

Besucher-Magnet: Lob
für Schloss Gottorf

Besucherzahlen in Landesmuseen
 um zehn Prozent angestiegen

Kiel (SHL/10.10.) Vize-Ministerpräsidentin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hat die Stiftung Landesmuseeen Schloss Gottorf als "Erfolgsgeschichte" und "kulturelles Flaggschiff des Landes" gelobt. Auch die Abgeordneten aller Fraktionen stellten in der Debatte über den Jahresbericht für 2006 den Stützpunkten der Stiftung in Schleswig, Rendsburg, Büdelsdorf und Cismar ein durchweg positives Zeugnis aus. Insbesondere der Anstieg der Besucherzahlen um fast zehn Prozent auf 333.000 zeige die wachsende Beliebtheit der Einrichtungen. "Sorgenkind" bleibe allerdings das Jüdische Museum in Rendsburg, das als einzige Einrichtung rückläufige Besucherzahlen verzeichnete. Kritisch wurde im Plenum angemerkt, dass sich die Museumspädagogik noch stärker an Kinder und Jugendliche richten müsse.

Ministerin Erdsiek-Rave, die den erkrankten Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU), der im Kabinett für Kultur zuständig ist, vertrat, würdigte insbesondere das wachsende private Sponsoring, etwa durch Sammlungsüberlassungen und Geldspenden.

Zu den Landesmuseen gehören neben Schloss Gottorf, dem Wikinger Museum Haithabu und dem Jüdischen Museum noch das Eisenkunstgussmuseum Büdelsdorf, das Kloster Cismar (Kreis Ostholstein), sowie das Volkskunde Museum und das Globushaus (beide in Schleswig). Mit dem jüngst eröffneten Barockgarten und den Wikinger-Häusern kann die Stiftung in der Schleistadt weitere neue Attraktionen vorweisen. Das Land fördert die Stiftung jährlich mit rund acht Millionen Euro.

Der Bildungsausschuss berät den Bericht abschließend.

Hauptredner: Wilfried Wengler (CDU), Ulrike Rodust (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Angelika Birk (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Der Landtag berät den Bericht des Stiftungsrates der "Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf" für das Jahr 2006.
  Laut dem Papier konnten die sechs Landesmuseen im Vorjahr überwiegend steigende Besucherzahlen verzeichnen. Einzig das Jüdische Museum in Rendsburg verlor in der Gunst des Publikums. Insgesamt strömten 332.758 Besucher in die sechs Museen. Als Publikumsmagneten entpuppten sich erneut Schloss Gottorf in Schleswig mit 144.576 Besuchern (2005: 132.641) und das Wikinger Museum in Haithabu mit 127.299 Besuchern (2005: 117.352).
  Die Stiftung verzeichnete Einnahmen in Höhe von rund 1,28 Millionen Euro (ein Plus von 9,7 Prozent) durch verkaufte Eintrittskarten. Aus eigener Geschäftstätigkeit erzielte die Stiftung 2006 insgesamt 1,64 Millionen Euro. Der Großteil der Kosten fiel mit rund 4,64 Millionen Euro auf das Personal. Die institutionelle Förderung des Landes betrug im vergangenen Jahr knapp 5,85 Millionen Euro, darunter 460.000 für Investitionen.
  Zu den Landesmuseen gehören neben Schloss Gottorf, dem Wikinger Museum und dem Jüdischen Museum noch das Kloster Cismar (Kreis Ostholstein), sowie das Volkskunde Museum und das Globushaus (beide in Schleswig). Mit dem jüngst eröffneten Barockgarten und den Wikinger Häusern kann die Stiftung in der Schleistadt weitere Attraktionen vorweisen.

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F i n a n z e nt

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E n e r g i e  / F o r s t e n

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Verwaltungsstruktur Agrar-/Umweltwesen
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Öko-Lebensmittel
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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