In Kürze: Meldungen 1 (Themen ohne Aussprache) 

xxx

Auf dieser Seite:


  • Petitionsausschuss (Bericht / Top 29) ...gehe zu

  • Heilberufe-Gesetz (2. Lesung / Top 2) ...gehe zu

  • Adoptionsstelle (1. Lesung / Top 4) ...gehe zu

  • Rente mit 67 (Ausschuss-Bericht / Top 28) ...gehe zu

  • Informatik-Unterricht (Ausschuss-Bericht / Top 25) ...gehe zu


Mel1

Petitionsausschuss – Drucksache 16/1607

Der Landtag hat den Bericht des Petitionsausschusses für das zweite Quartal des Jahres 2006 zur Kenntnis genommen. Laut dem Papier befasste sich das Gremium in der Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni mit insgesamt 109 Eingaben sowie einem Selbstbefassungsverfahren. In zahlreichen Fällen ging es um Fragen des Strafvollzugs und der Rundfunkgebühren-Erhebung. Insgesamt 106 Petitionen konnten abschließend behandelt werden; davon wurden 16 (15,09 Prozent) im Sinne und 20 (18,87 Prozent) teilweise im Sinne der Petenten erledigt.


Mel2

Heilberufe-Gesetz – Drucksachen 16/1453 , 16/1593

Einstimmig hat der Landtag die von der Landesregierung vorgelegten Änderungen am Heilberufegesetz verabschiedet. Das Gesetz regelt die Anerkennung von zusätzlichen Berufsqualifikationen, die in Mitgliedstaaten der Europäischen Union erworben wurden, und gießt EU-Bestimmungen in Landesrecht. Brüssel möchte mit diesen Regelungen Hindernisse bei der Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit beseitigen. Von den Änderungen betroffen sind Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Zahnärzte, Hebammen, Entbindungspfleger, Apotheker und Tierärzte. Der Gesetzentwurf regelt allerdings nur die Anerkennung von Weiterbildungen. Für die Ausbildung und Zulassung zu einem akademischen Heilberuf oder einem Gesundheitsfachberuf ist weiterhin der Bund zuständig.


Mel3

 Adoptionsstelle – Drucksache 16/1612

Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen wollen ihre gesetzlichen Regelungen zur Adoption der aktuellen Gesetzeslage im Bund anpassen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Landesregierung hat der Landtag an den Sozialausschuss überwiesen. Hintergrund: Der Bundestag hatte im November 2001 Rechtsfragen zur internationalen Adoption und zur Adoptionsvermittlung neu geregelt. Diese Bestimmungen machen laut Auffassung der vier Nordländer Änderungen an dem seit 1979 gültigen Abkommen über deren gemeinsame zentrale Adoptionsstelle notwendig. Laut Gesetzentwurf der Landesregierung soll die zentrale Adoptionsstelle nun auch Auslandsadoptionen bearbeiten. Demnach entscheiden die Mitarbeiter jetzt unter anderem über die Zulassung international arbeitender Adoptionsvermittlungsstellen, nehmen Adoptionsbewerbungen entgegen und prüfen diese. Auch die Zusammenarbeit mit der Bundeszentralstelle für Adoptionen soll ausgeweitet werden.

Angaben des Statistikamtes für Hamburg und Schleswig-Holstein zufolge wurden im Jahr 2005 deutschlandweit 4.762 Kinder und Jugendliche adoptiert, davon 170 in Schleswig-Holstein. Die meisten Adoptierten – 32 Prozent – waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren; 30 Prozent befanden sich im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren. 21 Prozent hatten das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet. Die Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen machte 17 Prozent aus. Rund 68 Prozent der Kinder und Jugendlichen wurden von Verwandten adoptiert.


Mel4

Rente mit 67 – Drucksachen 16/1355 , 16/1594

Einstimmig hat der Landtag einen Bericht der Landesregierung über die Auswirkung der Rente mit 67 und die Umsetzung der "Initiative 50plus" in Schleswig-Holstein zur Kenntnis genommen. In Schleswig-Holstein ist dem Bericht zufolge die Erwerbstätigenquote der über 55-jährigen zwischen 2000 und 2005 von 42,4 auf 47,9 Prozent gestiegen. Dies sei ein Erfolg, auch wenn die von der EU angestrebte Quote von über 50 Prozent nach wie vor verfehlt wird, heißt es in dem Bericht.

Innerhalb von "50plus" werden im Lande zum Beispiel zwei regionale Beschäftigungspakte für ältere Arbeitnehmer innerhalb einer zweijährigen Testphase vom Bund gefördert. Die "Zeitarbeitsagentur Ü 50" in Flensburg und das Projekt "PI-Quadrat" im Kreis Pinneberg arbeiten laut dem Bericht "insgesamt sehr erfolgreich". Das Landes-Sozialministerium hat das Netzwerk "GESA" (Gesundheit am Arbeitsplatz) ins Leben gerufen, das Betrieben Anregungen für eine Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und für eine zukunftsfähige Personalentwicklung geben will.

Der Bericht geht auf einen Antrag des SSW zurück. Die dänische Minderheitspartei befürchtet einen Anstieg der Altersarmut und verweist auf zurzeit rund 1,2 Millionen Menschen über 50 ohne Arbeit.

Debatte zum Regierungsbericht: plenum-online, Mai 2007


Mel 5

Informatik-Unterricht – Drucksachen 16/1496 , 16/1572neu

CDU, SPD, Grüne und SSW haben für einen im Bildungsausschuss umformulierten Antrag der Liberalen votiert, wonach die Landesregierung unter anderem dafür sorgen soll, dass Schulen Informatik in der Sekundarstufe I als reguläres Unterrichtsfach anbieten dürfen. Zudem mahnen die Abgeordneten der Regierungsfraktionen sowie der Grünen und des SSW die Ausbildung qualifizierter Lehrkräfte im Bereich Informatik an. Den Liberalen gingen diese Forderungen nicht weit genug: Sie hatten sich in ihrem Ursprungsantrag für Informatik-Unterricht bereits ab dem 5. Schuljahr ausgesprochen. Außerdem wollte die FDP in der neuen Profil-Oberstufe Informatik vierstündig als "Profil gebendes Fach" und zweistündig als "Profil ergänzendes Fach" etablieren. Ferner hatte die FDP den Antrag der Kieler Uni auf einen Bachelor-Master-Lehramtsstudiengang Informatik unterstützt.

Im Lande gibt es bislang noch kein Lehramtsstudium für das Fach Informatik. Das Fach wird bislang nur in der Oberstufe als Grundkurs unterrichtet. In der Abi-Prüfung kann es als drittes oder viertes Prüfungsfach gewählt werden. Acht Bundesländer haben bereits den Informatik-Leistungskurs, darunter Hamburg und Bremen.

 Debatte bei Antragstellung: plenum-online, Juli 2007


  zurück zum Seitenanfang

* * * * *

 

Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Der Landtag trauert...
...
um Uwe Ronneburger

Außerdem notiert: 
Ausschusssitzung geplatzt – Nichtraucherschutzgesetz liegt auf Eis
Persönliche Erklärung von
Wolfgang Kubicki

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kommunalwahlrecht
1. Lesungen:
Kommunalwahlrecht
Sammlungs- u. Lebens-
partnerschaftsgesetz
Anträge:
Staatsangehörigkeitsrecht
Online-Durchsuchung
Luftraumsicherheit
Neuwahlen Parlament
Arbeitslager in China
Geschäftsordnung Landtag
(ohne Aussprache)
Berichte:
Föderalismusreform II
Minderjährige Flüchtlinge
Vorratsdatenspeicherung
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesungen:
Nichtrauchergesetz
Heilberufe-Gesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Arbeitsschutz
Adoptionsstelle
(ohne Aussprache)
Antrag:
KiTa-Mahlzeiten
Berichte:
Essstörungen
Familienzentren
Krebsregister
Verbraucherschutz RAPEX
Rente mit 67
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
Eichdirektion Nord
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Perspektiven f. d. Mittelstand
Antrag:
Arbeitnehmer im demo-
grafischen Wandel
Bericht:
Erneuerbare Energien /
Kohlekraftwerke

F i n a n z e nt

- - -

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Verwaltungsstruktur Agrar-/Umweltwesen
(ohne Aussprache)
Veterinärkostengesetz
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Klimaschutz
Anträge:
Ostsee-Verschmutzung
Tempo-Limit
Bericht:
Öko-Lebensmittel
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Antrag:
Universitäts-Klinikum
Berichte:
Landesmuseen Gottorf
Informatik-Unterricht
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
EU-Forschungsprogramm
Ostseeparlamentarier- Konferenz