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Auf dieser Seite: Bundesbesoldungs-Gesetz

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Entwurf eines Gesetzes zur Überleitung des Bundes-
besoldungsgesetzes, des Beamtenversorgungsgesetzes und ergänzender Vorschriften sowie Änderung dienst-
rechtlicher Vorschriften

Gesetzentwurf der Landesregierung / Federführend ist das Finanzministerium

Landesregierung strebt bei der Beamtenbesoldung norddeutsche Kooperation an

Kiel (SHL/08.10.) Schleswig-Holstein orientiert sich bei der vorläufigen Ausgestaltung seines Beamtendienstrechtes an den bisherigen bundesgesetzlichen Vorgaben. Dies sieht ein von der Landesregierung vorgelegter "Entwurf eines Gesetzes zur Überleitung des Bundesbesoldungsgesetzes, des Beamtenversorgungsgesezes und ergänzender Vorschriften sowie Änderung dienstrechtlicher Vorschriften" vor, den das Parlament an den Finanzausschuss und den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen hat. Mit dem Entwurf zieht die Landesregierung vorerst die Konsequenz aus der Föderalismusreform 2006, in deren Zuge das Beamtendienstrecht unter die Länderhoheit gefallen war.

Mit Blick auf das endgültig zu erarbeitende Landesbesoldungsgesetz kündigte Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) in der Debatte „eine Bündelung" der Gesetze an. Dies sei zurzeit jedoch nicht möglich, da das Bundesbesoldungsgesetz vorerst noch gültig sei. Grundsätzlich, so Wiegard, setze er beim Besoldungsrecht auf eine „norddeutsche Kooperation".

Unter anderem sollen laut dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf zufolge Pensionäre Versorgungszahlungen entsprechend ihres letzten Dienstgrades erhalten, wenn die Beförderung auf diesen Posten zwei Jahre vor der Pensionierung lag. Bislang gilt eine Dreijahresfrist. Der Versorgungsabschlag für Teilzeitbeschäftigte soll wegfallen, und das so genannte „kleine Tagegeld" wird wieder eingeführt.

Das Gesetzesvorhaben stieß im Plenum auf parteiübergreifende Zustimmung. Skeptisch sahen die Liberalen allerdings die geplante Kooperation mit den norddeutschen Ländern. Dies würde die bundesweite Lohnkonkurrenz keineswegs aufheben.

Hauptredner: Peter Lehnert (CDU), Thomas Rother (SPD), Wolfgang Kubicki (FDP), Monika Heinold (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Nachdem das Beamtendienstrecht mit der Föderalismusreform 2006 in Länderhoheit übergegangene ist, legt die Landesregierung nun eine umfassende gesetzliche Regelung in diesem Bereich vor. Sie übernimmt im Wesentlichen die bisherigen bundesgesetzlichen Vorgaben.

Einige Neuerungen ergeben sich aus jüngsten Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. So sollen Pensionäre Versorgungszahlungen entsprechend ihres letzten Dienstgrades erhalten, wenn die Beförderung auf diesen Posten zwei Jahre vor der Pensionierung lag. Bislang gilt eine Dreijahresfrist. Der Versorgungsabschlag für Teilzeitbeschäftigte soll wegfallen, und das so genannte „kleine Tagegeld" wird wieder eingeführt.

   Abwerbungen verhindern

Im Zuge der Föderalismusreform hat sich die Große Koalition im Lande für ein einheitliches Konzept zur Beamtenbesoldung in Norddeutschland ausgesprochen, um einen Abwerbungswettbewerb zu verhindern.

Die rund 46.000 Landesbeamten haben zuletzt die Streichung des Urlaubs- sowie Kürzungen beim Weihnachtsgeld hinnehmen müssen. Seit dem Vorjahr erhalten sie nun einmal jährlich je 440 Euro ab dem ersten Kind, zuzüglich zum Weihnachtsgeld von 660 Euro für niedrige und mittlere Einkommensgruppen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Ausbildungszentrumsgesetz
Brandschutzgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Denkmalschutzgesetz
Kommunalrechtliche Vorschriften

F i n a n z e nt

2. Lesung:
Landesbesoldungsgesetz
1. Lesungen:
Bundesbesoldung/
Beamtenversorgung
Nordwestdt. Klassenlotterie
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Große Anfrage:
Jugend in Schleswig-Holstein
Anträge:
Honorarreform für Ärzte
Betreuung Demenzkranker
Berichte:
Gesundheitsdienst/
Kinderuntersuchungen
Jugendaustausch
Menschenwürde über
den Tod hinaus

(ohne Aussprache)
Dt.-dän. Kooperation im Gesundheitsbereich
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Hinterlandanbindung Fehmarnbelt-Querung
Bundesstraße B 5
Nahverkersplan
(ohne Aussprache)
Seeschifffahrt/Azubis
(ohne Aussprache)
Bericht:
Tourismuswirtschaft

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Berichte:
Biodiversitäts-Strategie
Küstenschutzmaßnahmen
(ohne Aussprache)
Milchmengen-Saldierung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Berichte:
KiTa-Gebühren
Unterrichtssituation 2007/08
Landesmuseen
Volksinitiative Realschulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Ostseeparlamentarier-
Konferenz
Minderheitenpolitik