Zu den vom
Land geförderten Projekten zählen die jährlichen
einwöchigen Ostsee-Jugendkonferenzen und das
Ostsee-Jugendmediencamp. 422 deutsche Teilnehmer haben im
Vorjahr an insgesamt 22 Projekten dieser Art teilgenommen,
rund 100 weniger als zwei Jahre zuvor. Für diese
Begegnungsformen hat das Sozialministerium im Jahr 2007
insgesamt 71.000 Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu
kommen 87.000 Euro für das vom Landesjugendring
Schleswig-Holstein betreute Ostsee-Jugendbüro, das sich
zu „einer wichtigen Informationsagentur für
Jugendarbeit" entwickelt habe, so das Ministerium.
Kürzungen bei Austauschprogrammen
Der Bund
fördert Programme wie den Schüleraustausch mit Israel,
Tschechien und Russland. Allerdings sind die Zuschüsse in
den letzten Jahren drastisch zurückgefahren worden. So
wurden Fahrtkosten- und Taschengeldzahlungen für Gäste
aus Osteuropa gekürzt. An diesen Programmen haben sich im
letzten Jahr 61 schleswig-holsteinische Jugendliche
beteiligt – 2005 waren es noch 148. Auch die Zahl der
schleswig-holsteinischen Teilnehmer an den Reisen des
deutsch-französischen und des deutsch-polnischen
Jugendwerks ist seit 2005 gesunken: von 673 auf 367 im
letzten Jahr.
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Jugendliche nach Frankreich
Abnehmende
Zahlen verzeichnete auch der Schüleraustausch nach Polen.
Hier sank die Zahl der Teilnehmer im gleichen Zeitraum von
762 auf 680. Demgegenüber ist der Kontakt zwischen
Schleswig-Holstein und Frankreich in letzter Zeit
angewachsen – von 1.399 Teilnehmern im Jahr 2005 auf
1.876 in diesem Jahr.
Weitere
Formen des grenzüberschreitenden Austausches sind "Workcamps"
des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der
entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts",
der Europäische Freiwilligendienst oder die Programme des
Pädagogischen Austauschdienstes.