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Auf dieser Seite: Unterrichtssituation

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Bericht zur Unterrichtssituation im Schuljahr 2009/10

Federführend ist das Ministerium für Bildung und Kultur –
Drucksache 17/832

Schleswig-Holsteins 
Schullandschaft im Aufwind

Kiel (SHL/06.10.) Die Rahmenbedingungen in der schleswig-holsteinischen Schullandschaft sind nach Ansicht der Landesregierung so gut wie selten zuvor. Die Unterrichtsversorgung habe sich insgesamt weiter verbessert, es seien trotz sinkender Schülerzahlen mehr Lehrer eingestellt worden, und die Zahl der Schüler ohne Abschluss gehe weiter zurück, bilanzierte Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP) im Plenum bei Vorstellung eines Berichts zur Unterrichtssituation.

Die positive Entwicklung werde sich seiner Meinung nach in den kommenden Jahren fortsetzen. Allerdings, so Klug, könnte es aufgrund des demografischen Wandels mit einem damit verbundenen Schülerrückgang zu Zusammenlegungen oder Schließungen von kleineren Schulen kommen.

Redner der Opposition warfen dem Bildungsministerium vor, dass die Statistik zum Unterrichtsausfall „schöngerechnet" werde. So sei beispielsweise nicht ersichtlich, wenn ein Lehrer mehrere Klassen beaufsichtige oder sich die Schüler Filme ansehen, anstatt Mathe oder Deutsch zu lernen.

In den Bericht geschaut:

Im vergangenen Schuljahr besuchten 407.028 Schüler eine Schule im Land. Das sind gut 4.400 weniger als im Vorjahr. Den stärksten Rückgang verzeichneten die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen. Sie büßten rund 6.300 Schüler und damit zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Dieser Trend wird sich nach Ansicht des Bildungsministeriums in den kommenden Jahren fortsetzen, denn das Minus ist an den Grundschulen besonders stark (minus 3,6 Prozent). Auch an den Förderzentren sank die Schülerzahl um acht Prozent. Grund dafür ist laut Regierungsbericht „die anhaltende Ausweitung der integrativen Förderung im gemeinsamen Unterricht".

Einen Anstieg verzeichneten dagegen die Berufsschulen. Die neu eingerichteten 52 Regionalschulen unterrichteten im vergangenen Schuljahr rund 5.500 Schüler in den Klassen fünf und sechs. Knapp 15.000 Schüler besuchten eine der 94 Gemeinschaftsschulen. Beim Unterrichtsausfall ist ein leichter Anstieg von 2,01 auf 2,13 Prozent der angesetzten Stunden zu verzeichnen, was im Bericht auf den „langen und harten Winter" zurückgeführt wird. Die höchste Ausfallquote hat Kiel mit 2,62 Prozent, die niedrigste der Kreis Nordfriesland mit 1,36 Prozent.

Im Bildungsausschuss wird der Bericht der Landesregierung abschließend beraten.

Hauptredner: Heike Franzen (CDU), Henning Höppner (SPD), Cornelia Conrad (FDP), Anke Erdmann (Grüne), Ulrich Schippels (Linke), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Die Schülerzahlen an den allgemein bildenden Schulen im Lande sind im vergangenen Schuljahr 2009/10 erneut gesunken. Einen Anstieg verzeichneten dagegen die berufsbildenden Schulen. Das geht aus dem Bericht der Landesregierung über die Unterrichtssituation hervor, den das Bildungsministerium dem Parlament jährlich vorlegt.

Insgesamt besuchten 407.028 Schüler eine Schule im Land. Das sind gut 4.400 weniger als im Vorjahr. Den stärksten Rückgang verzeichneten die öffentlichen allgemein bildenden Schulen. Sie büßten rund 6.300 Schüler und damit zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen, denn das Minus ist an den Grundschulen besonders stark (minus 3,6 Prozent). Auch an den Förderzentren sank die Schülerzahl um acht Prozent. Grund dafür ist laut Regierungsbericht „die anhaltende Ausweitung der integrativen Förderung im gemeinsamen Unterricht".

  Zahlenmaterial spiegelt Umbruch in der
  schleswig-holsteinischen Schullandschaft wider

In den Zahlen des Regierungsberichts ist der Umbruch in der schleswig-holsteinischen Schullandschaft mit der Auflösung der Haupt- und Realschulen deutlich erkennbar: Die neu eingerichteten 52 Regionalschulen unterrichten bereits rund 5.500 Schüler in den Klassen fünf und sechs, knapp 15.000 Schülern besuchten eine der 94 Gemeinschaftsschulen.

Die Berufsschulen haben erneut mehr Zulauf als im Vorjahr: Um zwei Prozent stieg hier die Schülerzahl. Insgesamt besuchten knapp 96.100 Schüler die verschiedenen berufsbildenden Schularten.

   Unterrichtsausfall nimmt leicht zu

Beim Unterrichtsausfall ist ein leichter Anstieg von 2,01 auf 2,13 Prozent der angesetzten Stunden zu verzeichnen, was im Bericht auf den „langen und harten Winter" zurückgeführt wird. Die höchste Ausfallquote hat Kiel mit 2,62 Prozent, die niedrigste der Kreis Nordfriesland mit 1,36 Prozent.

In Sachen Klassenstärke liegt Schleswig-Holstein in fast allen Schularten unter dem Durchschnitt der 16 Bundesländer. Leicht darüber liegen nur die Förderzentren Lernen und die Berufsbildenden Schulen. Auch die Zahl der durchschnittlich erteilten Unterrichtsstunden pro Schüler liegt in den meisten Fällen über dem Bundesdurchschnitt. Am schlechtesten schneiden hierbei allerding die Hauptschulen und die Förderzentren Lernen ab.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
ALG II

Dringlichkeit:
AKW-Sicherheit

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert 
um Heinz Klinke

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Zensusgesetz
(ohne Aussprache)
Justiz-Verwaltungskosten
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Haushalts-/
Gemeindeordnung
Untere Landesbehörden / Kommunalprüfung
(ohne Aussprache)
1. und 2. Lesung:
Pass-Gesetz
(ohne Aussprache)
Antrag/Ausschussempf..
Jugend-Freiwilligendienste
(ohne Aussprache)
Anträge:
Abschiebehaft
Integration
Freiwillige Feuerwehren
Regierungs-Berichte:

JVA-Bericht

Sicherheitsbericht

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

ALG II
Anträge:
Lebensmittelüberwachung / Verbraucherinformation
Häusliche Gewalt
Basisfallwerte
Heimerziehung / Entschädigung
Pflegeberufe
Kontrazeptiva
(ohne Aussprache)
Berichtsanträge:

Zukunft junger Menschen
(ohne Aussprache)

Arbeitsmarkt
(ohne Aussprache)

Regierungsbericht:

Menschen mit Behinderung / UN-Konvention

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Schulgesetz / -politik
Antrag/Ausschussempf.
Lehreraustausch mit HH
(ohne Aussprache)
Antrag:
Schulgesetz / -politik
Regierungsberichte:

Unterrichtssituation

Hochschulkonzept

Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  / 
E n e r g i e / V e r k e h r  

Dringlichkeitsantrag:

AKW-Sicherheit
1. Lesungen:
Tariftreue
Antrag/Ausschussempf.
Flughafen Lübeck
Europ.Betriebsräte-Richtlinie
(ohne Aussprache)
Kleinstbetriebe
(ohne Aussprache)
Windenergie-Ausbau
(ohne Aussprache)
Anträge:
Off-Shore
S-Bahn 4 / Ahrensburg-HH
"Gigaliner"
Oldtimer-Kennzeichen
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:

Spielbankengesetz
Antrag:
Glücksspiel-Staatsvertrag

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Anträge:
Öko-Landbau
Landwirt. Unfallversicherung
Ölförderung im Wattenmeer
Berichtsantrag:

Elektromobilität
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag/Ausschussempf.:
Ostseepolitik