Auf dieser Seite: LKW-Maut - Bundesverkehrswegeplan

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Top 15: 
Start der LKW-Maut
Antrag der Fraktion der CDU

Drucksache: 15/2854
-Plenarprotokoll-
  zum Text


Top 37: 
Bericht zum Bundesverkehrswegeplan
Landtagsbeschluss vom 18. Juni 2003 - Drucksache 15/2713
Bericht der Landesregierung
Drucksache: 15/2821
-Plenarprotokoll-
  zum Text
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Debatte um Pannen-Projekt
LKW-Maut: Diskussion um Einführung und Entschädigungszahlungen

Kiel (SHL). Die Landesregierung wird sich nicht für eine Verschiebung der Einführung der umstrittenen LKW-Maut einsetzen. Ein entsprechender Antrag der CDU fand am Freitag, 26. September 2003, lediglich die Zustimmung der FDP. Landesregierung, SPD, Grüne und SSW sprachen sich dagegen aus. Grund: Das entsprechende Gesetz sei bereits seit August in Kraft und befinde sich zur Zeit in der kostenlosen Probephase, hieß es. Ein weiterer Streitpunkt war die Kompensation für die betroffenen Spediteure. Während die Opposition hier die Landesregierung in der Pflicht sah und Entschädigungszahlungen einforderte, strebt Rot-Grün die Rückerstattung eines Teils der Mineralölsteuer und die Senkung der KFZ-Steuer an.

Durchschnittlich 12,4 Cent Maut pro Kilometer sollen Lastwagen ab 12 Tonnen auf allen deutschen Autobahnen zahlen. Der Starttermin 2. November 2003 ist nach technischen Problemen mit dem Satellitengestützten Abrechnungssystem "Toll Collect", ein Konsortium von Daimler-Chrysler und Deutscher Telecom, allerdings fraglich. Am Tag vor der Debatte ließ "Toll Collect" rund 20.000 fehlerhafte Erfassungsgeräte wieder einsammeln.

Grundsätzlich begrüßten Vertreter aller Parteien die "Brummi"-Abgabe, weil sie den Transport auf der Schiene attraktiver mache und die Haupt-Verursacher von Straßenschäden in die Pflicht nehme. Die technische Einführung sei jedoch zum rot-grünen Chaos geworden, beklagten CDU und FDP. Seitens der Koalition wurde hingegen den Technologiepartnern von "Toll Collect" der Schwarze Peter zugeschoben.

Der Antrag wurde an den Wirtschaftsausschuss überwiesen.

Hauptredner: Uwe Eichelberg (CDU), Bernd Schröder (SPD), Heiner Garg (FDP), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW), Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD)

Hintergrund:
 
Lastwagen ab 12 Tonnen sollen vom 2. November 2003 an auf allen deutschen Autobahnen durchschnittlich 12,4 Cent Maut pro Kilometer zahlen müssen. Im Gegensatz zu den in anderen Ländern üblichen Vignetten stützt sich das neue Maut-System "Toll Collect" auf die Satellitentechnik. Anhand einer "Onboard Unit", eines Mobilfunk-Gerätes von der Größe eines Autoradios, und dem Ortungssystem GPS soll die Maut kilometergenau festgelegt werden. Der Einbau der Bordcomputer ist nicht zwingend vorgeschrieben. Kraftfahrer können sich auch im Internet oder an Maut-Terminals in Raststätten oder Tankstellen zuschalten. Derzeit ist der Start allerdings fraglich. Grund: Technische Probleme mit der neuesten Satellitentechnik.

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Bundesverkehrswegeplan

  verlegt auf spätere Tagung

Hauptredner:

Hintergrund:
  Nach Protesten von Landespolitikern wird der Bau der Autobahn 20 in Schleswig-Holstein nun durchgehend als vordringlich klassifizieret. Die Strecke zwischen Bad Segeberg und der Autobahn 7 auf Höhe von Bad Bramstedt war zuvor lediglich als "weiterer Bedarf" aufgeführt worden.
  Weitere Projekte des vordringlichen Bedarfs in Schleswig-Holstein sind unter anderem die Beseitigung des Schienen-Engpasses zwischen Pinneberg und Elmshorn, die Elektrifizierung der Bahn-Strecke Hamburg-Lübeck-Travemünde, der sechsspurige Ausbau der Autobahn 7, die Umwandlung der Bundesstraße 404 (Kiel-Schwarzenbek) zur A 21 sowie 13 Ortsumgehungen.

mehr Informationen: plenum-online, April 2003
(www.sh-landtag.de/plenumonline/april03/texte/13_15_verkehra20_parken.htm)
 
Bundeswirtschaftsministerium
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