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Auf
dieser Seite: Eingliederungshilfe
- Bürgerbeauftragte
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Top 31:
Eingliederungshilfe für
behinderte Menschen
Antrag der Fraktion der CDU - Drucksache 15/2411
Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses
(Ausschussüberweisung 82. Sitzung am 21. Februar 2003) |
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Top 32:
Tätigkeitsbericht für
das Jahr 2002 der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten
des Landes Schleswig-Holstein bei dem Präsidenten des
Schleswig-Holsteinischen Landtages |
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Steigenden
Kosten Rechnung tragen
Landtag berät
über Eingliederungshilfen
für Menschen mit Behinderungen
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Kiel (SHL). Der Landtag will seiner
Verantwortung für behinderte Menschen auch vor dem Hintergrund
steigender Kosten für die so genannten Eingliederungshilfen
gerecht werden. Am Freitag, 26. September, stimmte eine Mehrheit
aus SPD, FDP, Grünen und SSW einer entsprechenden
Beschlussempfehlung des Sozialausschusses zu. Darin heißt es
unter anderem, dass den steigenden Belegungszahlen in
Behinderteneinrichtungen Rechnung zu tragen sei. Im
Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung war der CDU
dieses Bekenntnis nicht genug. Ihre Fraktion enthielt sich der
Abstimmung. Die Union hatte die Landesregierung in ihrem
Ursprungsantrag zu "konkreteren" Maßnahmen
aufgefordert.
Werner Kalinka (CDU) hielt es für notwendig,
die Aussagen zur Förderung der Behinderteneinrichtungen zu
spezifizieren. Ohne konkrete Zusagen seitens der Landesregierung
würde die Unruhe bei den behinderten Menschen immer größer.
Mit ihrem Abstimmungsverhalten verunsichere die CDU die
behinderten Menschen, gab Ministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) in
Vertretung der erkrankten Sozialministerin Heide Moser zurück.
Der Beschluss des Ausschusses beinhalte alle Vorgaben einer
modernen Sozialpolitik. Um Eingliederungshilfen zu bekommen,
müssten die Einrichtungen entsprechende transparente
Leistungskomponenten anbieten.
Ähnlich argumentierte Wolfgang Baasch (SPD):
Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Handicap müsste sich
an den Leistungen der Einrichtungen orientieren. Für Veronika
Kolb (FDP) sind viele Probleme noch nicht gelöst. Sie wünschte
sich, dass die Eingliederungshilfe auch verstärkt ältere
Menschen berücksichtige. Die Empfehlung des Sozialausschusses
beinhalte die Quintessenz der Sozialpolitik, unterstützte
Angelika Birk (Grüne) die Ministerin. Sie vsieht darin
ein deutliches Signal an alle betroffenen Menschen und
Einrichtungen. Für Silke Hinrichsen (SSW) ist der Kostenanstieg
bei den Behinderteneinrichtungen auch ein Zeichen der
verbesserten Politik in diesem Bereich. Jedoch müsse auch dort
nach Einsparmöglichkeiten gesucht werden.
Hintergrund:
Die
Kosten für so genannte "Eingliederungshilfen"
für behinderte Menschen sind in den vergangenen Jahren
gestiegen. Mussten das Land und die Kommunen 1998 für
Wohnheime, Werkstätten, Kindergärten oder ambulante
Angebote insgesamt 575 Millionen DM zahlen, so waren es 2001
bereits 711 Millionen DM. Ein Grund hierfür: Angesichts des
medizinischen Fortschritts haben behinderte Menschen eine
höhere Lebenserwartung und benötigen mehr
Betreuungsangebote, insbesondere im stationären Bereich.
Vertreter von Behindertenverbänden fordern eine Beteiligung
an der aktuellen Diskussion über Mittelkürzungen.
2003
ist das Internationale Jahr der Menschen mit Behinderungen.
mehr
Informationen: plenum-online,
Februar 2003
(http://www.sh-landtag.de/plenumonline/februar03/texte/
46_16_kinder_behinderte.htm)
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Bürgerbeauftragte
gefragt
wie nie zuvor
Wille-Handels legt Tätigkeitsbericht vor
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Kiel (SHL). Bei der Bürgerbeauftragte des Landes
Schleswig-Holstein, Birgit Wille-Handels, sind im vergangenen
Jahr so viele Anfragen wie nie zuvor eingegangen. Dies ergibt
sich aus ihrem Tätigkeitsbericht für 2002, den sie am Freitag,
26. September, dem Landtag vorgelegt hat. Insgesamt verzeichnete
die Bürgerbeauftragte 2.501 neue Eingaben. Dies entspricht
einer Steigerung von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 81
Prozent der Eingaben wurden positiv abgeschlossen; in 19 Prozent
der Fälle konnte die Bürgerbeauftragte nicht im Sinne der
Petenten eingreifen. Die Anfragen der Bürger bezogen sich
hauptsächlich auf die Kranken- und Rentenversicherung, die
Sozialhilfe sowie das Schwerbehindertenrecht. Bemängelt wurden
vor allem lange Wartezeiten und Unflexibilität bei Ämtern und
Institutionen. Der Bericht wurde vom Parlament einmütig dem
Sozialausschuss zugeleitet.
Die Stelle der Bürgerbeauftragten gibt es in
Schleswig-Holstein seit 1988. Aufgabe der der Dienstaufsicht des
Präsidenten des Landtages unterstehenden Dienststelle ist die
Beratung, Information sowie Vermittlung hilfesuchender Bürger
in sozialen Angelegenheiten. So vertritt die Beauftragte bei
Bedarf auch die Anliegen der Bürger gegenüber Behörden.
Frauenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein ist seit Mai
2001 die Diplom-Volkswirtin Birgit Wille-Handels. Sie wurde für
eine Dauer von sechs Jahren vom Parlament gewählt. Ihr Büro
ist mit neun Mitarbeitern besetzt und untersteht dem
schleswig-holsteinischen Landtag.
mehr
Informationen: Die
Bürgerbeauftragte des Landes S-H.
(www.sh-landtag.de/parlament/bueb/bueb.html)
Hauptredner:
kurzfristig ohne Aussprache
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