Auf dieser Seite:  Technologiestiftung - Energiewirtschaft

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Top 36: 
Tätigkeit der Technologiestiftung Schleswig-Holstein 2002
Bericht der Landesregierung

Drucksache: 15/2812
-Plenarprotokoll-
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Top 30: 
Zukunft der Energiewirtschaft
Antrag der Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Drucksache: 15/2912
-Plenarprotokoll-
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"Die TSH hat gute Arbeit geleistet"
Bericht über Tätigkeit der
Technologiestiftung vorgelegt

Kiel (SHL). Mehr Zug in die High-Tech-Förderung soll die Fusion von Technologiestiftung Schleswig-Holstein (TSH) und Energiestiftung bringen. Dies zumindest erhofft sich Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) von dem bereits beschlossenen Zusammenschluss der beiden Einrichtungen zum 1. Januar 2004. Vorerst zog er am Freitag, 26. September, in seinem Bericht über die Arbeit der TSH im vergangenen Jahr eine positive Bilanz. "Die TSH hat gute Arbeit geleistet", sagte der Minister. Die Stiftung sei das Projekt für Gründerjobs.

Für seine Einschätzung erfuhr der Minister Zustimmung von allen Parteien. Überfraktionell werteten die Abgeordneten die Stiftung als wichtige Nahtstelle für die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Techniktransfer soll vor dem Hintergrund der Stiftungsfusion auch auf dem Energiesektor verbessert werden.

Nach den von der Landesregierung vorgelegten Zahlen gab die TSH im vergangenen Jahr rund 2,64 Millionen Euro Fördermittel aus. Demgegenüber standen Einnahmen aus Zuschüssen und Zinsen in Höhe von 3,32 Millionen Euro. Mit dem Geld hat die Stiftung 2002 insgesamt 37 neue Projekte mit Fördermitteln unterstützt.

Die TSH existiert seit 1991. Die Gründung erfolgte mit den Stimmen aller Parteien. Das Stiftungskapital in Höhe von 75 Millionen DM kam aus dem Verkauf der Landesanteile an der Kieler HDW-Werft. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit legt die TSH auf die Unterstützung von Unternehmensgründern aus dem Bereich der Hochschulen.

Hauptredner: Brita Schmitz-Hübsch (CDU), Bernd Schröder (SPD), Heiner Garg (FDP), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW)

Hintergrund:
  Im Dezember 1991 hat der Landtag einstimmig beschlossen, die Erlöse aus dem Verkauf der Landesanteile an der Kieler HDW-Werft (75 Millionen DM) für den Aufbau einer Technologiestiftung zu verwenden. Dieses Grundkapital der Technologiestiftung Schleswig-Holstein (TSH) wurde 1995 nach Verkauf des Landesanteils an der schleswig-holsteinischen Landesbank um weitere zehn Millionen DM aufgestockt.
  Die TSH unterstützt Unternehmen bei der Verwirklichung innovativer und zukunftsträchtiger Ideen, zum Beispiel in den Bereichen Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Materialwissenschaften und Medizintechnik. Im Jahr 2002 hat die TSH rund 2,64 Millionen Euro an Fördermitteln ausbezahlt. Dieser Summe standen Einnahmen von rund 3,32 Millionen Euro, überwiegend Überschüsse aus dem Vorjahr sowie Zinserträge des Stiftungskapitals, gegenüber. Im selben Jahr wurden weitere Fördermittel in Höhe von knapp 1,85 Millionen Euro für insgesamt 37 neue Projekte bewilligt.
  Einige Schwerpunkte: Die TSH hat mit circa 850.000 Euro Unternehmens-Gründer aus dem Hochschulbereich unterstützt; sie fördert auch die Stiftungsprofessur für Innovations- und Gründungsmanagement an der Kieler Uni.
  Die TSH ist an verschiedenen Unternehmen beteiligt, unter anderem an der Technologie-Transfer-Zentrale Schleswig-Holstein (TTZ), deren Aufgabe es ist, Kontakte zwischen Entwicklern und Produzenten herzustellen. Zum 1. Januar 2004 wird die TSH mit der Energiestiftung fusionieren.

mehr Informationen: Technologiestiftung S-H
(www.tsh.de)

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tt

Energiewirtschaft

  verlegt auf spätere Tagung

Hauptredner:

Hintergrund:
  In Schleswig-Holstein wird aus verschiedenen Quellen Energie gewonnen: Das Land hat drei Kernkraftwerke (Brokdorf, Brunsbüttel, Krümmel), zudem wird an Land (zum Beispiel in Dithmarschen) wie auch in der Nordsee (Förderplattform A6A) Öl gefördert. Weitere Energieträger sind Erdgas und Steinkohle.

  In den letzten Jahren hat die Bedeutung erneuerbarer Energien zugenommen. Neben Biomasse gilt dies insbesondere für die Windenergie. Im Lande stehen rund 2.500 Windkrafträder, die nach Angaben der Landesregierung im laufenden Jahr 25 Prozent des schleswig-holsteinischen Stromverbrauchs erzeugen.
  Befürworter der Windenergie verweisen darauf, dass der Vorrat an fossilen Brennstoffen, zum Beispiel auch das Nordseeöl, in einigen Jahrzehnten erschöpft sei. Da auch die Kernkraftwerke nach dem Ausstiegsbeschluss des Bundestages vom Netz gehen sollen, sei es richtig, frühzeitig eine umweltfreundliche Alternative aufzubauen.
  Kritiker merken an, dass die Betreiber von Windanlagen mit bis zu 8,9 Cent pro Kilowattstunde subventioniert würden, während der durchschnittliche Strompreis lediglich bei 2,5 Cent liege. Die Differenz übernimmt zurzeit der Steuerzahler. Nach Willen der Bundesregierung soll diese Subventionierung im Rahmen des zur Zeit auf Bundesebene kontrovers diskutierten "Erneuerbare-
Energien-Gesetz" schrittweise zurückgeführt werden.

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ttt

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