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"Die TSH hat gute Arbeit
geleistet"
Bericht über Tätigkeit der Technologiestiftung
vorgelegt
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Kiel (SHL). Mehr Zug in die
High-Tech-Förderung soll die Fusion von Technologiestiftung
Schleswig-Holstein (TSH) und Energiestiftung bringen. Dies
zumindest erhofft sich Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD)
von dem bereits beschlossenen Zusammenschluss der beiden
Einrichtungen zum 1. Januar 2004. Vorerst zog er am
Freitag, 26. September, in seinem Bericht über die Arbeit der
TSH im vergangenen Jahr eine positive Bilanz. "Die TSH hat gute Arbeit
geleistet", sagte der Minister. Die Stiftung sei das
Projekt für Gründerjobs.
Für seine Einschätzung erfuhr
der Minister Zustimmung von allen Parteien. Überfraktionell
werteten die Abgeordneten die Stiftung als wichtige Nahtstelle für die Vermittlung
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Techniktransfer soll
vor dem Hintergrund der Stiftungsfusion auch auf dem
Energiesektor verbessert werden.
Nach den von der Landesregierung
vorgelegten Zahlen gab die TSH im vergangenen Jahr rund 2,64
Millionen Euro Fördermittel aus. Demgegenüber standen
Einnahmen aus Zuschüssen und Zinsen in Höhe von 3,32 Millionen
Euro. Mit dem Geld hat
die Stiftung 2002 insgesamt 37 neue Projekte mit Fördermitteln unterstützt.
Die TSH existiert seit 1991. Die
Gründung erfolgte mit den Stimmen aller Parteien. Das
Stiftungskapital in Höhe von 75 Millionen DM kam aus dem
Verkauf der Landesanteile an der Kieler HDW-Werft. Einen
Schwerpunkt ihrer Arbeit legt die TSH auf die Unterstützung von
Unternehmensgründern aus dem Bereich der Hochschulen.
Hauptredner:
Brita Schmitz-Hübsch
(CDU), Bernd Schröder (SPD), Heiner Garg (FDP), Karl-Martin
Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW)
Hintergrund:
Im Dezember
1991 hat der Landtag einstimmig beschlossen, die Erlöse aus dem
Verkauf der Landesanteile an der Kieler HDW-Werft (75
Millionen DM) für den Aufbau einer Technologiestiftung zu
verwenden. Dieses Grundkapital der Technologiestiftung
Schleswig-Holstein (TSH) wurde 1995 nach Verkauf des
Landesanteils an der schleswig-holsteinischen Landesbank
um weitere zehn Millionen DM aufgestockt.
Die TSH unterstützt Unternehmen bei der
Verwirklichung innovativer und zukunftsträchtiger Ideen,
zum Beispiel in den Bereichen Biotechnologie,
Informations- und Kommunikationstechnologie,
Materialwissenschaften und Medizintechnik. Im Jahr 2002
hat die TSH rund 2,64 Millionen Euro an Fördermitteln
ausbezahlt. Dieser Summe standen Einnahmen von rund 3,32
Millionen Euro, überwiegend Überschüsse aus dem Vorjahr
sowie Zinserträge des Stiftungskapitals, gegenüber. Im
selben Jahr wurden weitere Fördermittel in Höhe von
knapp 1,85 Millionen Euro für insgesamt 37 neue Projekte
bewilligt.
Einige Schwerpunkte: Die TSH hat mit circa 850.000
Euro Unternehmens-Gründer aus dem Hochschulbereich
unterstützt; sie fördert auch die Stiftungsprofessur
für Innovations- und Gründungsmanagement an der Kieler
Uni.
Die TSH ist an verschiedenen Unternehmen beteiligt,
unter anderem an der Technologie-Transfer-Zentrale
Schleswig-Holstein (TTZ), deren Aufgabe es ist, Kontakte
zwischen Entwicklern und Produzenten herzustellen. Zum 1.
Januar 2004 wird die TSH mit der Energiestiftung
fusionieren.
mehr
Informationen: Technologiestiftung
S-H
(www.tsh.de)
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verlegt auf spätere Tagung
Hauptredner:
Hintergrund:
In Schleswig-Holstein wird aus
verschiedenen Quellen Energie gewonnen: Das Land hat drei
Kernkraftwerke (Brokdorf, Brunsbüttel, Krümmel), zudem
wird an Land (zum Beispiel in Dithmarschen) wie auch in
der Nordsee (Förderplattform A6A) Öl gefördert. Weitere
Energieträger sind Erdgas und Steinkohle.
In
den letzten Jahren hat die Bedeutung erneuerbarer Energien
zugenommen. Neben Biomasse gilt dies insbesondere für die
Windenergie. Im Lande stehen rund 2.500 Windkrafträder,
die nach Angaben der Landesregierung im laufenden Jahr 25
Prozent des schleswig-holsteinischen Stromverbrauchs
erzeugen.
Befürworter
der Windenergie verweisen darauf, dass der Vorrat an
fossilen Brennstoffen, zum Beispiel auch das Nordseeöl,
in einigen Jahrzehnten erschöpft sei. Da auch die
Kernkraftwerke nach dem Ausstiegsbeschluss des Bundestages
vom Netz gehen sollen, sei es richtig, frühzeitig eine
umweltfreundliche Alternative aufzubauen.
Kritiker
merken an, dass die Betreiber von Windanlagen mit bis zu
8,9 Cent pro Kilowattstunde subventioniert würden,
während der durchschnittliche Strompreis lediglich bei
2,5 Cent liege. Die Differenz übernimmt zurzeit der
Steuerzahler. Nach Willen der Bundesregierung soll diese
Subventionierung im Rahmen des zur Zeit auf Bundesebene
kontrovers diskutierten "Erneuerbare-
Energien-Gesetz" schrittweise zurückgeführt werden.
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