Auf dieser Seite: Wohnen für Senioren  -  Pflegequalität

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Top 24: 
Stärkeres Angebot von Wohnformen für ältere Menschen
Antrag der Fraktion der CDU
Antrag der Fraktionen von SPD und B`90/GRÜNE - Drs.
15/3672
       verlegt auf November-Tagung

Drucksache: 15/3658
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Top 11: 
Stärkung der Pflegequalität in Schleswig-Holstein
Antrag der Fraktion der FDP
Drucksache: 15/3632
-Plenarprotokoll-
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Wohnformen Senioren

Verlegt auf November-Tagung

Hauptredner:

Hintergrund:
  Die Gesellschaft in Deutschland wird älter. Dies gilt auch für Schleswig-Holstein. Im Jahr 2015 – so die Prognose – werden im Land zwischen den Meeren rund 131.000 über 80-Jährige leben. Das wären 32.000 Personen dieser Altersgruppe mehr als 1999. Auch die Zahl der über 60-Jährigen dürfte erheblich steigen: Waren es 1999 noch 633.000 Menschen in diesem Alter werden es im Jahre 2015 wohl rund 753.000 sein. Solche Statistiken alarmieren die Politik: Die Union fordert deshalb eine größere Auswahl von Wohnformen, die auf ältere Menschen zugeschnitten und nicht nur auf Altenheime beziehungsweise Pflegeeinrichtungen fixieret sind.
  Dahinter verbirgt sich der Gedanke, Senioren je nach Grad körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit einen möglichst optimalen Wohn- und damit auch Lebenskomfort zu garantieren, beispielsweise in Generationen übergreifenden Wohnprojekten.

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Liberale fordern Pflege-TÜV
Trauernicht: FDP-Vorschlag rechtlich im Abseits

Kiel (SHL). Ein Pflege-TÜV soll über menschenwürdige Lebensbedingungen in Schleswig-Holsteins Alten- und Pflegeheimen wachen. Dies hat die FDP-Fraktion am Freitag, 24. September, gefordert. Von einem Mehr an Kontrolle erhoffe sie sich weniger Klagen über den Pflegenotstand, sagte Veronika Kolb (FDP). Dem widersprach Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD). Der von den Liberale gewünschte Pflege-TÜV kollidiere mit den Kompetenzen des Bundes. Dessen Einführung sei somit rechtlich ausgeschlossen.

Statt Pflege-TÜV forderte Andreas Beran (SPD) eine bessere Verbraucherinformation und mehr Wettbewerb. Wichtiger als eine zusätzliche Kontrollinstanz sei das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Altenpflege, befand Helga Kleiner (CDU). 15 Prozent mehr Pfleger forderte Angelika Birk (Grüne). Die Personalsituation sei das Hauptproblem der Pflegeheime. Das "Mehr" an Personal dürfe keineswegs aus dem 1-Euro-Job-Bereich kommen, mahnte Sike Hinrichsen (SSW).

Parteiübergreifende Zustimmung gab es für die Forderung der Liberalen, die Pflegeausbildung weiter zu entwickeln und überdies eine Professur für Pflegewissenschaft einzurichten. Erste Schritte zur Qualitätssicherung in der Pflege hat die Landesregierung bereits unternommen: So wird zurzeit in Flensburg die integrierte Ausbildung zum Kranken- und Altenpfleger getestet.

Das Thema wird im Sozialausschuss weiter beraten.

Hintergrund:
   Nach Ansicht der Liberalen ist eine Verbesserung der Pflegequalität in erster Linie eine Ausbildungsfrage. Die Liberalen fordern deshalb eine Weiterentwicklung des Pflegeberufes, der Vertretern dieser Berufsgruppe weitergehende berufliche Perspektiven ermöglicht, die Einführung eines "Pflege-TÜV" und die Einrichtung eines Lehrstuhls für Pflegewissenschaft in Schleswig-Holstein.
  Hintergrund des Antrages bildet der Pflege-Skandal in Schleswig-Holstein. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen und die Heimaufsichtsbehörden hatten in verschiedenen Pflegeheimen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Kiel, Lübeck, Flensburg, Niebüll, Leck und Plön erhebliche Pflegemängel festgestellt. Die Pflege-Kontrolleure bemängelten unter anderem Unterernährung und mangelnde Hygiene bei den Heimbewohnern.

mehr Informationen: plenum-online, August 2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/august2004/texte/
08_20_pflegeheime_pflegequalitaet.ht
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ttt

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