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Top 30: 
Bericht der Investitionsbank 2003

Drucksache: 15/3522
-Plenarprotokoll-
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Top 39: 
Tätigkeit der Technologiestiftung Schleswig-Holstein 2003
Bericht der Landesregierung
      
verlegt auf November-Tagung
Drucksache: 15/3651
-Plenarprotokoll-
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Investitionsbank legt Geschäftsbericht vor

Kiel (SHL). Die Investitionsbank (IB) Schleswig-Holstein ist erfolgreich in die Selbständigkeit gestartet. Dieses Fazit haben Rot-Grün und SSW am Donnerstag, 23. September, auf gezogen. Die Opposition wünschte sich von dem Förderinstitut zukünftig eine verstärkte Unterstützung für kleinere und mittlere Wirtschaftsunternehmen im Land. Laut Geschäftsbericht der IB wurde 2003 insgesamt ein Fördervolumen von rund 1,3 Milliarden Euro bewilligt, dies entspricht einer Steigerung von weit über 300 Millionen Euro (31,7 Prozent). Die Bilanzsumme hat sich um 5,6 Prozent auf 8,16 Milliarden Euro erhöht, das Eigenkapital wird mit 988,4 Millionen Euro ausgewiesen. Hierin ist ein Bilanzgewinn von fünf Millionen Euro enthalten.

Der erste Rechenschaftsbericht seit der Ausgliederung aus der schleswig-holsteinischen Landesbank im Zuge der Gründung der HSH-Bank beweise, so Rot-Grün, dass die von CDU und FDP vor gut einem Jahr geäußerten Bedenken unbegründet seien. Die Neuordnung habe eine zukunftsfähige Struktur geschaffen, sagte Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD), die in der Debatte Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) vertrat. Auch Union und Liberale lobten die Mitarbeiter und Arbeit der IB, monierten jedoch: Die Landesregierung setze das Institut nicht effektiv genug ein. Zudem sei der gesamtwirtschaftliche Effekt der Förderung verschwindend gering. Eine Wende auf dem Arbeitsmarkt sei mit Subventionsprogrammen allein nicht zu schaffen.

Der Finanz- und der Wirtschaftsausschuss wird den Rechenschaftsbericht abschließend beraten.

Stimmen aus der Debatte:

Ursula Kähler (SPD): Die IB hat wiederum bewiesen, dass sie als Förderinstrument des Landes ein unverzichtbarer Partner für Wirtschaft und Kommunen ist.

Hans-Jörn Arp (CDU): Es fehlt der mittelständischen Wirtschaft das Geld und das Risikokapital. Das Förderinstrument IB ist da, nur die Ideen aus dem Wirtschaftministerium fehlen.

Heiner Garg (FDP): Die IB kann Schleswig-Holstein nicht aus der strukturellen Krise reißen. Das wird nur mit beschäftigungsfreundlicheren Rahmenbedingungen zu schaffen sein.

Monika Heinold (B’90/Grüne): Betonen möchte ich das Programm zur Unterstützung von Existenzgründerinnen. Frauen, die sich in Schleswig-Holstein selbstständig machen wollen, haben hier eine hervorragende Chance.

Lars Harms (SSW): Der Bericht zeigt, dass die Verselbständigung der IB erfolgreich gewesen ist. Die konkreten Ergebnisse können sich dabei sehen lassen.

Hintergrund:
  Die Investitionsbank Schleswig-Holstein ist das zentrale Förderinstitut des Landes Schleswig-Holstein. Als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts arbeitet die Investitionsbank seit dem 1. Juni 2003 selbständig und besitzt sie eine Bankerlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Träger der Investitionsbank ist das Land. Ihre Aufgabe besteht in der Unterstützung öffentlicher und privater Investitionsvorhaben in Schleswig-Holstein. Sie fördert Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen mit zinsgünstigen Darlehen, fachkundiger Beratung und weiteren Dienstleistungen, die Aktivitäten gliedern sich in die Bereiche Wirtschaft, Immobilien, Dienstleistungen und Kommunen.
  In ihrem Geschäftsbericht 2003 gibt die Investitionsbank über ihre Tätigkeiten Auskunft. Insgesamt wurde 2003 ein Fördervolumen von rund 1,3 Milliarden Euro bewilligt, dies entspricht einer Steigerung von weit über 300 Millionen Euro (31,7 Prozent). Besonders stark waren aufgrund von Unsicherheiten über die Eigenheimzulage die Zuwächse in der allgemeinen Wohnraumförderung. Eine Ausnahme bildete die Sparte Wirtschaft. Wegen der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation mit schwacher Investitionsneigung verzeichnete dieser Bereich mit etwa 133 Millionen Euro ein gegenüber dem Vorjahr um 22,7 Millionen Euro geringeres Neugeschäftsvolumen. Für das Jahr 2004 rechnet die Investitionsbank vor dem Hintergrund einer konjunkturellen Belebung wiederum mit einem Fördervolumen von über einer Milliarde Euro, besonders in der Sparte Wirtschaft.
  Die Bilanzsumme der Investitionsbank hat sich 2003 um 5,6 Prozent auf 8,16 Milliarden Euro erhöht, das Eigenkapital wird mit 988,4 Millionen Euro ausgewiesen. Hierin ist ein Bilanzgewinn von fünf Millionen Euro enthalten.

mehr Informationen: Investitionsbank Schleswig-holstein
(www.ib-sh.de)

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Technologiestiftung

Verlegt auf November-Tagung

Hauptredner:

Hintergrund:
  "Anwendungsnahe Forschung – gut bestelltes Feld mit Wachstumschancen" titelt der Jahresbericht 2003 der Technologiestiftung Schleswig-Holstein (TSH). Es ist der letzte Bericht dieser Stiftung des öffentlichen Rechts, die 1991 gegründet wurde. Seit dem 1. Juli 2004 sind die Technologie- und die Energiestiftung per Landesgesetz zur Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ESSH) zusammengeschlossen. Der Gesetzgeber erhofft sich dadurch inhaltliche Synergieeffekte und eine bessere Betreuung von Existenzgründern.
  Die TSH hat laut- Bericht im Jahr 2003 ihre strategische Schwerpunktsetzung in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik (42.300 Euro), Biotechnologie (40.000) und Materialwissenschaften (97.950 Euro) fortgeführt und ihre Arbeit in den Bereichen „Stärkung des Interesses von Schülern und Eltern an Naturwissenschaften" (324.300 Euro) sowie „Existenzgründung und Selbständigkeit" deutlich ausgebaut. Bei der Projektförderung stand das EU-Programm „e-Region Schleswig-Holstein" im Mittelpunkt der Arbeit.
  Die TSH finanzierte sich aus Zinserträgen des Stiftungskapitals, das rd. 38,3 Mio. Euro beträgt. Mit ihren Mitteln wurde der Technologiebereich des Landes gefördert. Zu den Aufgabenbereichen der Stiftung gehörte unter anderem der Aufbau von Technologiekompetenz in Schleswig-Holstein und die Unterstützung des Technologietransfers von der Wissenschaft zur Wirtschaft. Die ökologische und sozial verträgliche Gestaltung der Technik zu fördern war eine weiterer erklärter Aufgabenbereich. Die Bewertung der Technologieentwicklung soll in diesem Sinne erfolgt sein.

mehr Informationen: Invnovationsstiftung Schleswig-Holstein
(www.innovationsstiftung-sh.de/)

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