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Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung 
Öffentlich-Privater Partnerschaften

Gesetzentwurf der Landesregierung
Drucksache: 16/935
-Plenarprotokoll-

ÖPP– Erleichterung auf dem Weg

Kiel (SHL/15.09.) Der Gesetzentwurf der Landesregierung "zur Erleichterung Öffentlich-Privater Partnerschaften" (ÖPP) wird zunächst den Finanzausschuss beschäftigen; eine Mitberatung ist im Innen- und Rechtsausschuss sowie im Wirtschaftsausschuss vorgesehen. Dorthin überwies das Plenum die Initiative des Finanzministeriums ohne Aussprache. Das Gesetz soll einen rechtlichen Rahmen für Kooperationen von Land und Kommunen mit der Wirtschaft etablieren – etwa in den Bereichen Schulen, Schwimmbäder oder Straßen. Damit will Schwarz-Rot der Wirtschaft Impulse für mehr Jobs geben und Infrastruktur erhalten und neu schaffen.

Künftig sollen Kommunen zum Beispiel ihre Schulgebäude oder Straßen an einen ÖPP-Partner als Betreiber verkaufen können. Außerdem werden die Möglichkeiten der Verwaltung erweitert, wichtige staatliche Aufgaben durch private Partner erledigen zu lassen, wie etwa das Betreiben einer Schule. Zudem soll die Möglichkeit geschaffen werden, auch ÖPP-Projekte mit öffentlichen Mitteln zu fördern. Während etwa bei einem Schulneubau bislang nur die in herkömmlicher Weise bauende Kommune Fördermittel beim Land bekommen konnte, soll dies in Zukunft nach Aussage des Finanzministeriums auch für ÖPP-Vorhaben gelten.

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Hintergrund:
  Mit einem neuen Gesetz will die Landesregierung gemeinsame Bauvorhaben von Staat und Privatinvestoren in Schleswig-Holstein erleichtern. Das Regelwerk "zur Erleichterung Öffentlich-Privater Partnerschaften" (ÖPP) soll rechtliche Hürden für Land und Kommunen beseitigen und Investitionen fördern. Ein juristischer Rahmen für Kooperationen in den Bereichen Schulen, Schwimmbäder oder Straßen soll der Wirtschaft Impulse für mehr Jobs geben, die Infrastruktur erhalten und neu schaffen.
  Künftig sollen Kommunen zum Beispiel ihre Schulgebäude oder Straßen an einen ÖPP-Partner als Betreiber verkaufen können. Dies ermöglicht eine Lockerung des Veräußerungsverbotes in der Landeshaushalts- und in der Gemeindeordnung. Außerdem werden die Möglichkeiten der Verwaltung erweitert, wichtige staatliche Aufgaben durch private Partner erledigen zu lassen, wie etwa das Betreiben einer Schule.
  Zudem soll die Möglichkeit geschaffen werden, auch ÖPP-Projekte mit öffentlichen Mitteln zu fördern. Während etwa bei einem Schulneubau bislang nur die in herkömmlicher Weise bauende Kommune Fördermittel beim Land bekommen konnte, soll dies in Zukunft nach Aussage des Finanzministeriums auch für ÖPP-Vorhaben gelten.
  Das Gesetz nennt Felder der möglichen Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Trägern und privaten Investoren sowie Mindeststandards für die Wahrung der öffentlichen Kontrolle und definiert Regeln für den Fall einer unzulänglichen Vertragserfüllung. Außerdem schreibt das Gesetz das Vorgehen für ganzheitliche Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen über den Lebenszyklus von ÖPP-Projekten vor.
  Beispiele für ÖPP-Modelle im Verkehrsbereich sind die LKW-Maut und der Herrentunnel in Lübeck. Auch die Bereiche Abfallentsorgung und Abwasserbeseitigung werden häufig im Rahmen von ÖPP geregelt. Durch die Einbindung der Wirtschaft in staatliche Aufgaben sollen die öffentlichen Haushalte entlastet werden. Bundestag und Bundesrat haben im Vorjahr ein ÖPP-Beschleunigungsgesetz beschlossen, das die Bildung solcher Zusammenschlüsse erleichtert.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:
Hartz IV-Unterkunftskosten

Sportwetten

AKW Brunsbüttel

Regierungserklärung:
Innere Sicherheit

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert
Besuch bei "plenum-online"

I n n e n  / R e c h t

1. Lesung:
Gemeindeordnung
(ohne Aussprache)
2. Lesungen:
Gerichtsstruktur
Offener Kanal
(ohne Aussprache)
Regierungserklärung:
Innere Sicherheit

Dringlichkeit:
Sportwetten

Wahl:
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Antrag:
Rundfunkgebühren
Bericht:
Verfassungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Haushalts- und Finanzplan
Berichte:
Landesbeteiligungen
Bürokratiekosten
HSH Nordbank
Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesung:
Kinder- u. Jugendhilfe
(ohne Aussprache)

Dringlichkeit:
Hartz IV-Unterkunftskosten

Anträge:
Gesundheitsreform
Jugendhilfe und Schule
(ohne Aussprache)
Berichte:
Integrierte Versorgung
Gesundheitskarte
Kinderschutz
Frühförderung
Gesundheitswesen
Ambulante Pflege 
Pflegewissenschaften
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
Öffentl.-Rechtl. Partnerschaft
Sicherheit Hafenanlagen
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Öl-Preise
Antrag:
Technologietransfer
(ohne Aussprache)
Berichte:
Erdkabel / Stromnetzausbau
Eigenkapital Mittelstand
Zukunftsprogramm Wirtschaft

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Dringlichkeit:
AKW Brunsbüttel

Anträge:
Landeswald-Verkauf
Forst- u. Holzwirtschaft
(ohne Aussprache)
Berichte:
Energieträger Kohle
Wasserqualität Elbe
Abfallentsorgung
(ohne Aussprache)
Stallpflicht f. Geflügel
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Universitäts-Klinikum
Hochschul-Bauplanung
Berichte:
Studienplatz-Angebot
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Konfliktprävention an Schulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Europa-Politik
Nordseekooperation
(ohne Aussprache)
Berichte:
Ostsee-Politik
Minderheiten
(ohne Aussprache)