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Schleswig-Holsteinische Hochschulbauplanung
Antrag der Fraktion der FDP
Drucksache: 16/962
-Plenarprotokoll-

Hochschul-Bauplanung in
der Warteschleife

Kiel (SHL/14.09.) Die Landesregierung wird nach Inkrafttreten der Föderalismusreform kurzfristig keine aktualisierte Bauplanung für die Hochschulen in Schleswig-Holstein vorlegen. Statt dessen soll dem Parlament zu Beginn des nächsten Jahres mit dem neuen Hochschulgesetz eine Gesamtplanung präsentiert werden. Die schwarz-rote Koalition lehnte einen Berichtsantrag der Liberalen ab, in dem diese die Landesregierung auffordern wollte, bereits im Oktober eine mittelfristige Hochrechnung für den Zeitraum 2007 bis 2010 vorzulegen. Es wurde beschlossen, das Thema im Ausschuss vertiefend zu beraten.

Hintergrund des Antrages ist die Auffassung der Opposition, dass eine Neufassung der Regelung aus dem Januar 2005 erforderlich sei, weil dieser Bereich nach Inkrafttreten der Föderalismusreform vollständig in die Landeshoheit übergegangen ist. Dadurch falle die Summe der verfügbaren Mittel für die Länder in Zukunft geringer aus als in der Vergangenheit. Nach der Neuregelung durch die Föderalismusreform werden den Ländern nur 70 Prozent der vorhandenen Mittel bereitgestellt, während dreißig Prozent für eine überregionale Förderung beim Bund verbleiben.

Hauptredner: Ekkehard Klug (FDP), Niclas Herbst (CDU), Jürgen Weber (SPD), Angelika Birk (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW), Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU)

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Hintergrund:
  Die FDP fordert von der Landesregierung bis Oktober ein Konzept für die Hochschulbauplanung bis 2010. Nach Auffassung der Liberalen ist eine Neufassung der Regelung aus dem Januar 2005 erforderlich, weil dieser Bereich nach Inkrafttreten der Föderalismusreform vollständig in die Landeshoheit übergegangen ist. Bislang wurde diese Frage im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau geregelt.
  Den 35. Rahmenplan für den Hochschulbau (2006 bis 2009) hatte die Landesregierung dem Parlament am Ende der vergangenen Wahlperiode vorgestellt. Demnach hat das Land seine jährlichen Investitionen auf 61,4 Millionen Euro festgeschrieben. Der Bund hatte jedoch 2004 seine finanzielle Unterstützung von bundesweit 1,1 Milliarden Euro auf 925 Millionen reduziert.
  Die Auswirkungen dieser Kürzungen waren dem Bericht aus dem Januar 2005 zufolge noch nicht abzusehen. Geplante Bauvorhaben könnten sich verschieben, hieß es. Angemeldet waren unter anderem der Um- und Erweiterungsbau am Institut für angewandte Bauforschung in Lübeck, der Neubau eines Mehrzweckgebäudes für die Fachhochschule Kiel sowie die Grundsanierung der Anatomie/Biochemie an der Christian Albrechts Universität Kiel.

mehr Informationen: plenum-online, Januar 2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/januar2005/texte/meldungen2.htm)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

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F i n a n z e nt

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Kinderschutz
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Gesundheitswesen
Ambulante Pflege 
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

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E n e r g i e  / F o r s t e n

Dringlichkeit:
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Forst- u. Holzwirtschaft
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Konfliktprävention an Schulen
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 E u r o p a  / O s t s e e –
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