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Auf dieser Seite: Ostsee-Politik

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Top 22:
Bericht über die Ostseeaktivitäten der Landes-
regierung 2005/2006 (Ostseebericht 2006)
Bericht der Landesregierung – Drucksache 16/890
Bericht und Beschlussempfehlung des Europaausschusses
Drucksache: 16/924
-Plenarprotokoll-
      Aufruf gemeinsam mit
Top 35:
Bericht über die Schleswig-Holstein-Büros im Ostseeraum
Bisherige Tätigkeit (2004-2006) und Weiterführung (bis 2009)
Federführend ist das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa
Drucksache: 16/913

Votum für Ostsee-Büros

Kiel (SHL/15.09.) Der Landtag hat sich einhellig für eine Fortführung der schleswig-holsteinischen Ostseebüros in Malmö, Danzig, Tallinn, Vilnius, Riga und Kaliningrad ausgesprochen. Durch einen Staatsvertrag mit Hamburg ist Schleswig-Holstein seit Oktober 2005 zudem am Hanse-Office in St. Petersburg beteiligt. Generell unterstrichen Redner aller Landtagsparteien den hohen Stellenwert der Kooperation im Ostseeraum für das Land.

"Der Ostseeraum ist die wirtschaftliche Boomregion Europas", stellte Europaminister Uwe Döring (SPD) bei der Vorstellung des jüngsten Ostseeberichts und dem Bericht über die Ostseebüros fest. Er betonte die "herausragende strategische Bedeutung" der guten Beziehungen Schleswig-Holsteins mit den Ostseeanrainern. Zudem kündigte der Minister an, auch das Ostseebüro in Danzig künftig gemeinsam mit Hamburg betreiben zu wollen. In der Aussprache kritisierten die Liberalen, die Streichung der Landeszuschüsse für die Akademia Baltika in Lübeck. "Das ist ein schlimmer Fehler", kritisierte Ekkehard Klug.

Der Bericht wurde ohne Ausschussüberweisung zur Kenntnis genommen. zu nehmen.

Weitere Hauptredner: Manfred Ritzek (CDU), Astrid Höfs (SPD), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Der Europaausschuss empfiehlt dem Landtag, den Ostseebericht der Landesregierung zur Kenntnis zu nehmen. Ein weiteres Thema der europapolitischen Debatte sind die Schleswig-Holstein-Büros im Ostseeraum.
  Seit 1993 legt die Landesregierung regelmäßig einen Bericht über ihre Ostseeaktivitäten vor. Er stellt die wichtigsten Schwerpunkte und Leitziele der schleswig-holsteinischen Landesregierung dar. Zugleich gibt er einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Zusammenarbeit im gesamten Ostseeraum (Ostseekooperation), darunter die Arbeit des Ostseerates (CBSS), der Konferenz der Subregionen des Ostseeraums (BSSSC) sowie die Ostseepolitik der Europäischen Union. Dargestellt sind ebenfalls der Stand der Partnerschaften Schleswig-Holsteins im Ostseeraum sowie die INTERREG III B-Projekte, an denen Partner aus Schleswig-Holstein beteiligt sind.
  Zur Förderung der Zusammenarbeit im Ostseeraum betreibt das Land außerdem sechs so genannte Schleswig-Holstein-Büros in Malmö, Danzig, Tallinn, Vilnius, Riga und Kaliningrad. Durch einen Staatsvertrag mit Hamburg ist Schleswig-Holstein seit Oktober 2005 zudem am Hanse-Office in St. Petersburg beteiligt. Die Aufgaben der Einrichtungen sind unter anderem die Hilfestellung bei wirtschaftlicher Kooperation, die Entwicklung von Projekten zur gemeinsamen Nutzung von EU-Programmen und die Information über politische Entwicklungen in den Gastgeberländern. Die Einrichtung der Büros beschloss das Landeskabinett 1994. Das Kabinett entscheidet alle drei Jahre über die Weiterarbeit der Büros für erneut drei Jahre. Seit 1997 legt die Regierung dem Landtag alle drei Jahre einen Bericht über die Arbeit der Einrichtungen vor. Im aktuellen Landeshaushalt sind 110.000 Euro für diesen Zweck eingestellt.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:
Hartz IV-Unterkunftskosten

Sportwetten

AKW Brunsbüttel

Regierungserklärung:
Innere Sicherheit

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert
Besuch bei "plenum-online"

I n n e n  / R e c h t

1. Lesung:
Gemeindeordnung
(ohne Aussprache)
2. Lesungen:
Gerichtsstruktur
Offener Kanal
(ohne Aussprache)
Regierungserklärung:
Innere Sicherheit

Dringlichkeit:
Sportwetten

Wahl:
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Antrag:
Rundfunkgebühren
Bericht:
Verfassungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Haushalts- und Finanzplan
Berichte:
Landesbeteiligungen
Bürokratiekosten
HSH Nordbank
Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesung:
Kinder- u. Jugendhilfe
(ohne Aussprache)

Dringlichkeit:
Hartz IV-Unterkunftskosten

Anträge:
Gesundheitsreform
Jugendhilfe und Schule
(ohne Aussprache)
Berichte:
Integrierte Versorgung
Gesundheitskarte
Kinderschutz
Frühförderung
Gesundheitswesen
Ambulante Pflege 
Pflegewissenschaften
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
Öffentl.-Rechtl. Partnerschaft
Sicherheit Hafenanlagen
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Öl-Preise
Antrag:
Technologietransfer
(ohne Aussprache)
Berichte:
Erdkabel / Stromnetzausbau
Eigenkapital Mittelstand
Zukunftsprogramm Wirtschaft

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Dringlichkeit:
AKW Brunsbüttel

Anträge:
Landeswald-Verkauf
Forst- u. Holzwirtschaft
(ohne Aussprache)
Berichte:
Energieträger Kohle
Wasserqualität Elbe
Abfallentsorgung
(ohne Aussprache)
Stallpflicht f. Geflügel
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Universitäts-Klinikum
Hochschul-Bauplanung
Berichte:
Studienplatz-Angebot
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Konfliktprävention an Schulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Europa-Politik
Nordseekooperation
(ohne Aussprache)
Berichte:
Ostsee-Politik
Minderheiten
(ohne Aussprache)