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Auf dieser
Seite: Ambulante
Pflege – Pflege-Portal
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Top 40:
Ambulante Betreuung, ambulante Pflege – "Selbständig
leben und wohnen bei Pflege und Betreuungsbedarf"
Landtagsbeschluss vom 23. Februar 2006 – Drucksache 16/593
Federführend ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Familie, Jugend und Senioren |
Drucksache: 16/936
-Plenarprotokoll- |
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Aufruf gemeinsam
mit |
Top 49:
Pflegeportal Schleswig-Holstein
Landtagsbeschluss vom 30. Juni 2006 – Drucksache 16/847
Federführend ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Familie, Jugend und Senioren |
Drucksache: 16/945
-Plenarprotokoll- |
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Von der Tagesordnung abgesetzt
Hintergrund:
Der Landtag behandelt zwei
Regierungsberichte zum Thema Pflege.
In einem von Christ- und Sozialdemokraten
initiierten Bericht nimmt das Sozialministerium zur
Situation der ambulanten Pflege im Lande Stellung. Dem
Papier zufolge wurden 2003 insgesamt 45.923 der etwa
74.000 Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Bei einem
Drittel hiervon übernahmen Pflegedienste die ambulante
Betreuung, bei zwei Dritteln die Angehörigen. Hierbei
handelte es sich überwiegend um Frauen, zumeist die
Ehefrauen oder die Töchter. Bei einem großen Teil dieser
Personengruppe (37.000) wurde die Pflegebedürftigkeit von
einer Demenzerkrankung begleitet.
Zu den Maßnahmen der Landesregierung in diesem
Bereich zählt unter anderem die Unterstützung der
Öffentlichkeitskampagne "aktion ambulant", die
pflegende Angehörige für das Thema sensibilisieren will.
Hierfür hat das Ministerium eine Anschubfinanzierung von
50.000 Euro bereitgestellt. Für Betreuungsangebote für
Demenzkranke stehen in diesem Jahr 300.000 Euro zur
Verfügung.
In einem zweiten, von Schwarz-Rot und den Grünen
angeforderten Bericht geht es um die trägerunabhängigen
Pflegeberatungsstellen im Lande. Hier zieht die
Landesregierung eine positive Bilanz: Durch Beratung der
Betroffenen sei es den acht Stellen in Flensburg, Kiel,
Lübeck, Neumünster sowie in den Kreisen Dithmarschen,
Lauenburg, Pinneberg und Segeberg gelungen, in vielen
Fällen Perspektiven für eine Pflege zu Hause aufzuzeigen
und eine Heimunterbringung zu vermeiden. Dadurch seien bei
den Sozialhilfemitteln im Vorjahr Einsparungen von 1,47
Millionen Euro erreicht worden. Abzüglich der Kosten für
die Beratungsstellen verbleibt dem Bericht zufolge eine
"echte Einsparung" von 235.000 Euro. Zudem
wurden für die Träger der Pflegeversicherung
Einspareffekte von 844.000 Euro ermittelt.
Das Sozialministerium nimmt außerdem zu dem
Vorschlag der Grünen Stellung, ein landesweites
Internet-Portal für Pflegeangebote einzurichten. Hier
lässt das Sozialministerium nach eigenen Angaben zurzeit
prüfen, ob der so genannte elektronische Pflegeatlas für
diesen Zweck öffentlich nutzbar gemacht werden kann.
mehr Informationen: plenum-online,
Juni
2006
(www.sh-landtag.de/plenumonline/juni2006/texte/18_pflegeportal.htm)
plenum-online, September
2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2005/
texte/20_41_altenpflege_buergerbeauftragte.htm)
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