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Auf dieser
Seite: Zukunftsprogramm
Wirtschaft
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Top 44:
Zukunftsprogramm Wirtschaft
Landtagsbeschluss vom 29. Juni 2006 – Drucksache 16/845neu
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft
und Verkehr |
Drucksache: 16/940
-Plenarprotokoll- |
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Fachpolitiker beraten
Zukunftsprogramm
Kiel (SHL/15.09.) Der
Landtag hat den von den Grünen initiierten Regierungsbericht zum
"Zukunftsprogramm Wirtschaft" ohne Aussprache an den
Wirtschaftsauschuss weitergeleitet. Dort werden sich die
Fachpolitiker mit dem 680 Millionen Euro-Programm befassen, mit dem
die Landesregierung im Zeitraum 2007 bis 2013 der heimischen
Wirtschaft unter die Arme greifen will. Ziel ist es dem Bericht
zufolge, innovative Projekte zu fördern, gleichzeitig aber auch die
strukturschwächeren Regionen im Blick zu behalten.
Der Löwenanteil mit 332 Millionen Euro kommt aus
dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 173
Millionen Euro werden aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe
"Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"
erwartet, weitere 175 Millionen Euro aus Landesmitteln. Mit diesen
Mitteln kann nach Angaben der Landesregierung ein
Investitionsvolumen von schätzungsweise zwei Milliarden Euro in
Gang gesetzt werden.
Hintergrund:
Auf Initiative der Grünen berichtet die
Landesregierung über ihr "Zukunftsprogramm
Wirtschaft".
Demnach werden rund 680 Millionen Euro
Fördermittel ab 2007 bis 2013 für Wirtschaftsförderung
bereit stehen. Der Löwenanteil mit 332 Millionen Euro
kommt aus dem Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE), rund 173 Millionen Euro werden aus der
Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur" erwartet, weitere 175
Millionen Euro aus Landesmitteln. Mit diesen Mitteln kann
nach Angaben der Landesregierung ein Investitionsvolumen
von schätzungsweise zwei Milliarden Euro in Gang gesetzt
werden.
Ziele sei es einerseits, innovative Projekte mit
Bedeutung fürs gesamte Land an den dafür jeweils am
besten geeigneten Standorten fördern. Andererseits
sollten auch strukturschwächerer Regionen nicht aus dem
Blick geraten, heißt es.
Innerhalb des "Zukunftsprogramms
Wirtschaft" sind drei Schwerpunkte vorgesehen, auf
die sich die Fördermittel in etwa gleich verteilen
sollen:
- Innovation und
wissensbasierte Wirtschaft
Hierbei geht es zum Beispiel um
Kompetenzzentren an Hochschulen und
Forschungseinrichtungen, Technologie- und
Gründerzentren, Forschungsinfrastruktur, betriebliche
Innovationen sowie Verbundprojekte und Netzwerke
zwischen Forschung und Unternehmen.
- Gründungsförderung
und Förderung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit
und Beschäftigung (insbesondere von kleinen und
mittleren Unternehmen)
Dabei geht es unter anderem um die
einzelbetriebliche Förderung zur Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, um den Zugang
von kleinen und mittleren Unternehmen zum Kapitalmarkt
oder um familienfreundliche Personalentwicklung.
- Ausgleich von
Unterschieden zwischen Regionen und Ausbau
spezifischer Entwicklungspotenziale
Hier geht es zum Beispiel um multifunktionale
Einrichtungen, Tourismus und nachhaltige
Stadtentwicklung.
Die künftige
Fördergebietskulisse umfasst das gesamte Gebiet
Schleswig-Holsteins.
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