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Teilprivatisierung und Börsengang der HSH Nordbank AG
Landtagsbeschluss vom 29. Juni 2006 – Drucksache 16/854neu
Federführend ist das Finanzministerium
Drucksache: 16/942
-Plenarprotokoll-

Nordbank beschäftigt Finanzexperten

Kiel (SHL/15.09.) Was wird aus der HSH Nordbank? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein von den Liberalen beantragter Bericht der Landesregierung, den das Plenum ohne Aussprache an den Wirtschaftsausschuss überwiesen hat. Hintergrund ist die geplante Teilprivatisierung des Kreditinstitutes. Die WestLB als Anteilseignerin der HSH Nordbank will ihren 27-prozentigen Anteil an eine amerikanische Investorengruppe um den Finanzkonzern C. Flowers für 1,25 Milliarden Euro veräußern. Dieser Schritt ist bei einigen Landesbanken auf Kritik gestoßen. Die bayrische und die baden-württembergische LB fordern, die HSH aufgrund der Einbeziehung privater Investoren aus dem Haftungsverbund der Sparkassen auszuschließen. Der Regierungsbericht nimmt zu dem Einstieg der US-Amerikaner nicht konkret Stellung, da er vorher abgefasst wurde. Das Finanzministerium betont aber sein Interesse "an der Erhaltung einer starken, in der Region ansässigen Bank, einer hinreichenden Versorgung der mittelständischen Wirtschaft" sowie an der Einbindung in den Sparkassenverbund.

Die HSH Nordbank ist im Juni 2003 aus der Fusion der Landesbanken von Schleswig-Holstein und Hamburg hervorgegangen. Das Unternehmen mit Sitz in Kiel und Hamburg hat rund 4.400 Mitarbeiter und weist eine Bilanzsumme von rund 190 Milliarden Euro auf.

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Hintergrund:
  Auf Antrag der FDP-Fraktion berichtet die Landesregierung über die Teilprivatisierung der HSH Nordbank. Hintergrund ist die Verkaufsabsicht der WestLB, einer Anteilseignerin der Nordbank. Das Düsseldorfer Unternehmen hatte Anfang des Monats beschlossen, seinen 27-prozentigen Anteil an eine amerikanische Investorengruppe um den Finanzkonzern C. Flowers für 1,25 Milliarden Euro zu verkaufen.
  Dieser Schritt ist bei einigen Landesbanken auf Kritik gestoßen. Die bayrische und die baden-württembergische LB fordern, die HSH aufgrund der Einbeziehung privater Investoren aus dem Haftungsverbund der Sparkassen auszuschließen. Der Regierungsbericht nimmt zu dem Einstieg der US-Amerikaner nicht konkret Stellung, da er vorher abgefasst wurde. Das Finanzministerium betont aber sein Interesse "an der Erhaltung einer starken, in der Region ansässigen Bank, einer hinreichenden Versorgung der mittelständischen Wirtschaft" sowie an der Einbindung in den Sparkassenverbund.
  Die HSH Nordbank ist im Juni 2003 aus der Fusion der Landesbanken von Schleswig-Holstein und Hamburg hervorgegangen. Das Unternehmen mit Sitz in Kiel und Hamburg hat rund 4.400 Mitarbeiter und weist eine Bilanzsumme von rund 190 Milliarden Euro auf. Damit liegt die HSH auf Rang zwölf der deutschen Banken sowie auf Rang vier der öffentlich-rechtlichen Landesbanken. Mit einem Geschäftsvolumen von rund 25 Milliarden Euro ist die HSH Nordbank der größte Schiffsfinanzierer der Welt.
  Anteilseigner sind neben dem Land Schleswig-Holstein (20,02 Prozent) und dem Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (18,02 Prozent) das Land Hamburg (35,38 Prozent) sowie bislang die West LB Beteiligungsholding (26,58 Prozent).

mehr Informationen: www.hsh-nordbank.de
und plenum-online,
Mai 2003
(www.sh-landtag.de/plenumonline/mai2003/
texte/09_lb_nachtragshaushalt.htm)

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A k t u e l l e s

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