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Auf dieser Seite: Demenz 

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Aktionsplan Demenz – Politisches Gesamtkonzept
für an Demenz erkrankte Menschen

Antrag der Fraktion der FDP
Drucksache: 16/1484
-Plenarprotokoll-

Parteiübergreifender Appell
für Demenz-Kranke

Kiel (SHL/13.09.) Fraktionsübergreifend hat der Landtag die Landes- und die Bundesregierung wie auch die Sozialversicherungen dazu aufgerufen, die Lebenssituation Demenz-Kranker und ihrer Angehörigen zu verbessern. So müsse der altersbedingte Gedächtnisverlust künftig durch die Pflegeversicherung abgedeckt werden. Das Parlament diskutierte das Thema auf Basis eines FDP-Antrags, der einen "Aktionsplan Demenz" für Schleswig-Holstein fordert. Hierzu soll nach Willen der Liberalen eine umfangreiche Bestandsaufnahme und die Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten von Land und Kommunen gehören. Es sei bereits einiges auf dem Weg, verwies Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) beispielsweise auf das Forum Gerontopsychiatrie beim Sozialministerium, die Aktion "Vergissmeinnicht" der Alzheimer-Gesellschaft sowie 79 "niedrigschwellige" Betreuungsangebote im Lande.

Angaben des Sozialministeriums zufolge leiden etwa 38.000 Menschen im Lande an Demenz. Das sind etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung. In ganz Deutschland gibt es etwa 1,2 Millionen Betroffene. Häufigste Erkrankungsform ist die Alzheimer-Demenz, die zum vollständigen Gedächtnisverlust führt. Die Zahl der Erkrankungen werde sich bei steigender Lebenserwartung in Zukunft weiter erhöhen, merkten die Abgeordneten an, denn das Krankheitsrisiko steige mit dem Alter. Da sich die Zahl der Über-80-Jährigen bis 2050 verdreifachen werde, seien also eine bessere Erforschung der Krankheit, Frühdiagnosen wie auch die Aufklärung der Öffentlichkeit nötig.

Der Sozialausschuss berät weiter.

Weitere Redner: Heiner Garg (FDP), Ursula Sassen (CDU), Jutta Schümann (SPD), Angelika Birk (Grüne), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
  Die Landesregierung soll einen Aktionsplan für demenzkranke Menschen erarbeiten. Das fordert die FDP. Dabei sollen unter anderem die Wohnsituation der Erkrankten, die Maßnahmen zur Früherkennung und zur Prävention, die Aus- und Fortbildungsstandards des Pflegepersonals und die Qualitätsstandards in der Pflege dargestellt werden. Das Land soll zudem bei diesem Thema enger mit den Kommunen und mit anderen Bundesländern zusammenarbeiten, so die Liberalen.
  Angaben des Sozialministeriums zufolge leiden etwa 37.000 Menschen im Lande an Demenz. Das sind etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung. In ganz Deutschland gibt es etwa 1,2 Millionen Betroffene. Häufigste Erkrankungsform ist die Alzheimer-Demenz, die zum vollständigen Gedächtnisverlust führt. Das Ministerium geht davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankungen bei steigender Lebenserwartung in Zukunft weiter erhöhen wird, denn das Krankheitsrisiko steigt mit dem Alter: In der Altersgruppe der 65- bis 69-Jährigen finden sich laut Untersuchungen fünf Prozent Demenzkranke. Bei den 75- bis 79-Jährigen sind es zwölf Prozent und bei den über 90-Jährigen 50 Prozent.
  Die Hauptlast bei der Betreuung und Pflege der Erkrankten tragen die Angehörigen. Die Landesregierung hat deshalb die Kampagne "Vergissmeinnicht" ins Leben gerufen. Sie will Erkrankte und ihre Familien unterstützen, auf regionale Hilfs- und Entlastungsnetzwerke aufmerksam machen und die Menschen ermutigen, angebotene Hilfen in Anspruch zu nehmen. Im Lande gibt es dem Ministerium zufolge zurzeit 99 Angebote zur zusätzlichen Betreuung von Demenzkranken und zur Entlastung ihrer Angehörigen.

Stichwort: Demenz
Medizinisch versteht man unter Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache funktionieren schlechter. Auch die Persönlichkeit des Erkrankten leidet. Dadurch ändern sich auch sein Verhalten und seine grundlegenden Wesenseigenschaften. 

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie