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Auf dieser
Seite: Demenz
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Top 13:
Aktionsplan Demenz – Politisches Gesamtkonzept
für an Demenz erkrankte Menschen
Antrag der Fraktion der FDP |
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Parteiübergreifender
Appell
für Demenz-Kranke
Kiel (SHL/13.09.)
Fraktionsübergreifend hat der Landtag die Landes- und die
Bundesregierung wie auch die Sozialversicherungen dazu aufgerufen,
die Lebenssituation Demenz-Kranker und ihrer Angehörigen zu
verbessern. So müsse der altersbedingte Gedächtnisverlust
künftig durch die Pflegeversicherung abgedeckt werden. Das
Parlament diskutierte das Thema auf Basis eines FDP-Antrags, der
einen "Aktionsplan Demenz" für Schleswig-Holstein
fordert. Hierzu soll nach Willen der Liberalen eine umfangreiche
Bestandsaufnahme und die Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten
von Land und Kommunen gehören. Es sei bereits einiges auf dem
Weg, verwies Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD)
beispielsweise auf das Forum Gerontopsychiatrie beim
Sozialministerium, die Aktion "Vergissmeinnicht" der
Alzheimer-Gesellschaft sowie 79 "niedrigschwellige"
Betreuungsangebote im Lande.
Angaben des Sozialministeriums zufolge leiden etwa
38.000 Menschen im Lande an Demenz. Das sind etwa 1,3 Prozent der
Bevölkerung. In ganz Deutschland gibt es etwa 1,2 Millionen
Betroffene. Häufigste Erkrankungsform ist die Alzheimer-Demenz,
die zum vollständigen Gedächtnisverlust führt. Die Zahl der
Erkrankungen werde sich bei steigender Lebenserwartung in Zukunft
weiter erhöhen, merkten die Abgeordneten an, denn das
Krankheitsrisiko steige mit dem Alter. Da sich die Zahl der
Über-80-Jährigen bis 2050 verdreifachen werde, seien also eine
bessere Erforschung der Krankheit, Frühdiagnosen wie auch die
Aufklärung der Öffentlichkeit nötig.
Der Sozialausschuss berät weiter.
Weitere Redner:
Heiner Garg (FDP), Ursula Sassen (CDU), Jutta Schümann (SPD), Angelika
Birk (Grüne), Lars Harms (SSW)
Hintergrund:
Die Landesregierung soll einen Aktionsplan für
demenzkranke Menschen erarbeiten. Das fordert die FDP.
Dabei sollen unter anderem die Wohnsituation der
Erkrankten, die Maßnahmen zur Früherkennung und zur
Prävention, die Aus- und Fortbildungsstandards des
Pflegepersonals und die Qualitätsstandards in der Pflege
dargestellt werden. Das Land soll zudem bei diesem Thema
enger mit den Kommunen und mit anderen Bundesländern
zusammenarbeiten, so die Liberalen.
Angaben des Sozialministeriums zufolge leiden etwa
37.000 Menschen im Lande an Demenz. Das sind etwa 1,3
Prozent der Bevölkerung. In ganz Deutschland gibt es etwa
1,2 Millionen Betroffene. Häufigste Erkrankungsform ist
die Alzheimer-Demenz, die zum vollständigen
Gedächtnisverlust führt. Das Ministerium geht davon aus,
dass sich die Zahl der Erkrankungen bei steigender
Lebenserwartung in Zukunft weiter erhöhen wird, denn das
Krankheitsrisiko steigt mit dem Alter: In der Altersgruppe
der 65- bis 69-Jährigen finden sich laut Untersuchungen
fünf Prozent Demenzkranke. Bei den 75- bis 79-Jährigen
sind es zwölf Prozent und bei den über 90-Jährigen 50
Prozent.
Die Hauptlast bei der Betreuung und Pflege der
Erkrankten tragen die Angehörigen. Die Landesregierung
hat deshalb die Kampagne "Vergissmeinnicht" ins
Leben gerufen. Sie will Erkrankte und ihre Familien
unterstützen, auf regionale Hilfs- und
Entlastungsnetzwerke aufmerksam machen und die Menschen
ermutigen, angebotene Hilfen in Anspruch zu nehmen. Im
Lande gibt es dem Ministerium zufolge zurzeit 99 Angebote
zur zusätzlichen Betreuung von Demenzkranken und zur
Entlastung ihrer Angehörigen.
Stichwort: Demenz
Medizinisch versteht man unter Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Wichtige Aufgaben wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache funktionieren schlechter. Auch die
Persönlichkeit des Erkrankten leidet. Dadurch ändern sich auch sein Verhalten und seine grundlegenden Wesenseigenschaften.
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