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Auf dieser Seite: Nordseehafen-Kooperation

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Deutsche Nordseehafen-Kooperation
Landtagsbeschluss vom 10. Mai 2007 – Drucksache 16/1393
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
      Neu: Ohne Aussprache
Drucksache: 16/1549

Wirtschaftsexperten beraten Hafenbericht

Kiel (SHL/14.09.) Der Regierungsbericht zur Situation der Nordseehäfen im Lande wird zunächst den Wirtschaftsausschuss beschäftigen. Dorthin verwies das Plenum das Papier ohne Aussprache. Laut dem Bericht aus dem Wirtschaftsministerium gibt es an der schleswig-holsteinischen Westküste neben sechs landeseigenen Häfen die von der Hafengesellschaft Brunsbüttel privatwirtschaftlich betriebenen Anlagen in Brunsbüttel und Glückstadt sowie kommunale und bundeseigene Häfen. Im Bereich des Güterumschlages ist Brunsbüttel mit 7,73 Millionen Tonnen im Jahr 2006 mit Abstand der wichtigste Standort.

Die Landesregierung plant bis Ende 2012 Investitionen von insgesamt 19,2 Millionen Euro zur Instandhaltung der Infrastruktur in den sechs Landeshäfen Glückstadt (hier werden 7,4 Millionen ausgegeben), Büsum (5,4 Millionen), Husum (4,5 Millionen) sowie Tönning, Friedrichstadt, und Friedrichskoog. Das Geld stammt aus dem Regionalprogramm 2000 beziehungsweise aus dem neuen Zukunftsprogramm Wirtschaft.

Das Thema hatte der SSW im Mai auf die Tagesordnung gehoben und eine verstärkte Kooperation der deutschen Nordseehäfen angeregt. So soll der Konkurrenz aus den Niederlanden und Belgien (etwa Rotterdam, Antwerpen) besser entgegentreten werden können. Diesem Ansinnen steht die Regierung skeptisch gegenüber.

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Hintergrund:
  Die Landesregierung nimmt in einem Bericht Stellung zur Situation und Entwicklung der Häfen an der schleswig-holsteinischen Westküste. Der Bericht geht auf einen Antrag von CDU und SPD zurück. Angestoßen wurde das Thema im Mai vom SSW, der eine verstärkte Kooperation der deutschen Nordseehäfen angeregt hatte, um der Konkurrenz aus den Niederlanden und Belgien (etwa Rotterdam, Antwerpen) besser entgegentreten zu können.
  An der schleswig-holsteinischen Westküste gibt es neben sechs landeseigenen Häfen die von der Hafengesellschaft Brunsbüttel privatwirtschaftlich betriebenen Anlagen in Brunsbüttel und Glückstadt sowie kommunale und bundeseigene Häfen. Im Bereich des Güterumschlages ist Brunsbüttel mit 7,73 Millionen Tonnen im Jahr 2006 mit Abstand der wichtigste Standort. Es folgen Husum (281.000 Tonnen), Dagebüll (124.000) und Büsum (112.000). Bedeutendste Fährhäfen sind Dagebüll (1,49 Millionen Passagiere im Jahr 2006) und Wyk auf Föhr (1,3 Millionen). Die Entwicklung sowohl der Güter- als auch der Passagierzahlen ist in den letzten fünf Jahren stagniert beziehungsweise rückläufig.
  Die Landesregierung plant bis Ende 2012 Investitionen von insgesamt 19,2 Millionen Euro zur Instandhaltung der Infrastruktur in den sechs Landeshäfen Glückstadt (hier werden 7,4 Millionen ausgegeben), Büsum (5,4 Millionen), Husum (4,5 Millionen) sowie Tönning, Friedrichstadt, und Friedrichskoog. Das Geld stammt aus dem Regionalprogramm 2000 beziehungsweise aus dem neuen Zukunftsprogramm Wirtschaft.
  Zudem plädiert der Bericht für einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Hierzu zählen der Bau der Autobahn 20 mit einer zusätzlichen Elbquerung und dem Anschluss an die A 22 in Niedersachsen, die Beseitigung von Engpässen im Nord-Ostsee-Kanal und die Fahrrinnen-Vertiefung der Elbe. Hierbei müsse aber die Deichsicherheit beachtet und eine mögliche Versandung des Hafens Brunsbüttel ausgeschlossen werden, betont das Verkehrsministerium.
  Einer vom SSW angeregten Kooperation zwischen den deutschen Nordseehäfen steht der Bericht skeptisch gegenüber, da die Häfen zum Teil in einem harten Wettbewerb miteinander stünden. Potentiale gebe es aber bei der Verlagerung des Massengut-Umschlags vom immer stärker frequentierten Hamburger Hafen nach Brunsbüttel sowie beim Bau von Off-Shore-Windanlagen. In diesem Bereich sind Brunsbüttel und Husum führend.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online, Mai 2007
(www.sh-landtag.de/plenumonline/mai2007/texte/16_hafenkooperation.htm)

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Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
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Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
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(ohne Aussprache)

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Schulgesetz/
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie