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10 Jahre Krebsregister Schleswig-HolsteinLandtagsbeschluss vom 26. Januar 2007 – Drs. 16/1159neu
Federführend ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren
Drucksache: 16/1550
-Plenarprotokoll-

 

Von der Tagesordnung
abgesetzt

Hauptredner:

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Hintergrund:
  Der Landtag behandelt einen von den Grünen beantragten Bericht zum zehnjährigen Bestehen des schleswig-holsteinischen Krebsregisters.
  Im Jahr 2005 verstarben in Schleswig-Holstein 29.669 Menschen an Krebserkrankungen, die damit nach Kreislaufkrankheiten die zweithäufigste Todesursache sind. Laut der Auswertung des Krebsregisters liege die Rate der Neuerkrankungen in Schleswig-Holstein bei Brustkrebs 20 Prozent und bei Hautkrebs 50 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Den Grund für diese Abweichungen gegenüber den anderen Bundesländern sieht das Gesundheitsministerium in den intensiven Vorsorgeuntersuchungen, durch die in Schleswig-Holstein Neu-Erkrankungen frühzeitig erkannt werden. Zusammenhänge zwischen Risikofaktoren und Krebserkrankungen sowie deren klinischer Verlauf werden durch das Register nicht dokumentiert.

Stichwort: Krebsregister
  Im Krebsregister werden Name, Alter, Wohnort und Krankheitsart aller Krebspatienten Schleswig-Holsteins erfasst und ausgewertet. Mit Hilfe dieser Daten sollen Ursachen von Krebserkrankungen erforscht sowie der Nutzen präventiver und therapeutischer Maßnahmen bewertet werden. Durch das Krebsregister sollen Entwicklung und Verbreitung der Krankheit untersucht und räumliche Unterschiede der Neuerkrankungen aufgedeckt werden. Auch die Wissenschaft greift im Rahmen der Ursachen- und Versorgungsforschung auf Daten des Registers zurück. In Zukunft sollen die Auswertungen auch für Überlebenszeit-Analysen und die Bewertung neuer Versorgungsangebote wie beispielsweise des Mammographie-Screenings genutzt werden.
  Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist das Krebsregister in zwei Organisationseinheiten, die Vertrauens- und die Registerstelle, aufgeteilt. Die Vertrauensstelle, bei der Ärzte laut des Krebsregistergesetzes von 1997 alle neuen Krebserkrankungen melden müssen, wurde bei der Ärztekammer Schleswig-Holsteins in Bad Segeberg eingerichtet. Eine namentliche Meldung ist seit 2006 in Schleswig-Holstein Pflicht. Personenbezogene Daten werden nur in der Vertrauensstelle gespeichert. Tumorbezogene Daten leitet diese an die Registerstelle weiter, die im Institut für Krebsepidemologie an der Universität Lübeck sitzt. In der Registerstelle werden diese Angaben dauerhaft gespeichert und wissenschaftlich ausgewertet.
  Finanziert wird das Krebsregister ausschließlich durch das Land Schleswig-Holstein. Für das Jahr 2007 betragen die Gesamtkosten 1,466 Millionen Euro.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie