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Auf dieser Seite: Meerespolitik

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Top 47:
Integrativen Ansatz der europäischen
Meerespolitik fördern
Landtagsbeschluss vom 11. Mai 2007 – Drucksache 16/1362
Federführend ist das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa
Drucksache: 16/1551
-Plenarprotokoll-

Aktionsplan saubere Seewirtschaft

Parlament lobt Landesregierung für Bemühungen
um integrative Meerespolitik

Kiel (SHL/12.09.). Die Landesregierung setzt mit Blick auf die ökologische und ökonomische Entwicklung des Nord- und Ostseeraums weiterhin auf eine integrative Meerespolitik. Auf diesem Gebiet nehme Schleswig-Holstein bereits eine Vorreiterrolle ein, hob Europaminister Uwe Döring (SPD) in einem von CDU und SPD beantragten Regierungsbericht hervor. Die Konsultationen zum Grünbuch der EU für eine integrative Meerespolitik seien mittlerweile abgeschlossen, zurzeit warte das Land auf den Aktionsplan der zuständigen Kommission – das künftige Blaubuch. Dessen Zielvorgaben werde Schleswig-Holstein "auf Landesebene herunterbrechen", so der Minister.

Vertreter aller Parteien hoben in der Debatte die Bedeutung der Meere als ökonomische und ökologische Lebensgrundlage hervor und sprachen sich gegen eine rücksichtslose Ausbeutung der Gewässer aus. Fraktionsübergreifend lobten die Abgeordneten den Bericht des Ministers für das darin dokumentierte Engagement. Döring selbst nannte in der Debatte einen weiteren Beleg des schleswig-holsteinischen Einsatzes im maritimen Umweltbereich: So will die Bundesregierung in Brüssel eine vom Landtag unterstützte Initiative für die Landstromversorgung von in Häfen liegenden Schiffen starten.

Der Bericht, der an den Europaausschuss überwiesen wurde, betont die wirtschaftliche Bedeutung der Meere: So werde 90 Prozent des Außenhandels der EU über den Seeweg abgewickelt. Gleichzeitig steige aber auch die Belastung, etwa durch Wasserverschmutzung oder Überfischung. Die Ziele der integrativen Meerespolitik sind in dem Grünbuch Europäische Meerespolitik zusammengefasst. Dieses Papier wurde in einem gesamteuropäischen Diskussionsprozess erarbeitet, unter anderem bei einer Konferenz mit Vertretern aus dem gesamten Ostseeraum in Kiel im September 2006.

Hauptredner: Manfred Ritzek (CDU), Anette Langner (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Auf Initiative von CDU und SPD berichtet die Landesregierung über die Meerespolitik der EU und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein.
  Der Bericht betont die wirtschaftliche Bedeutung der Meere: So werde 90 Prozent des Außenhandels der EU über den Seeweg abgewickelt. Gleichzeitig steige aber auch die Belastung der Umwelt, etwa durch Wasserverschmutzung oder Überfischung. Das Europaministerium spricht sich deshalb für eine "integrative" Meerespolitik aus, die Ökonomie und Ökologie miteinander verbindet.
  Die Ziele in diesem Bereich sind im "Grünbuch Europäische Meerespolitik" zusammengefasst. Dieses Papier wurde in einem gesamteuropäischen Diskussionsprozess erarbeitet, unter anderem bei einer Konferenz mit Vertretern aus dem gesamten Ostseeraum in Kiel im September 2006. Im Grünbuch werden als wesentliche Punkte die Bewahrung der Wettbewerbsfähigkeit, der Schutz der Meeresumwelt, die Datenerhebung zum Thema, die Verbesserung der Lebensqualität in den Küstenregionen sowie neue Formen der meerespolitischen Entscheidungsfindung genannt.
  In Schleswig-Holstein bemüht sich die Projektgruppe "Zukunft Meer" im Wirtschaftsministerium um die Koordinierung der Interessen von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Lande. Maritimer Koordinator des Landes ist Prof. Peter Herzig, Direktor des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR in Kiel.

mehr Informationen: plenum-online, Oktober 2006
und Dezember 2006

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie