In Kürze: Meldungen 1 (Themen ohne Aussprache) 

xxx

Auf dieser Seite:


  • Schulgesetz / Rückstellung (2. Lesung / Top 3) ...gehe zu

  • Schulgesetz / Gemeinschaftsschulen  
    (2. Lesung / Top 4)
    ...gehe zu

  • Leseförderung (Antrag / Top 27)..gehe zu

  • Stundenzahl Lehrer (Ausschuss-Bericht / Top 32) ...gehe zu

  • Sprachheilpädagogik (Ausschuss-Bericht / Top 33) ...gehe zu


Mel1

Schulgesetz / Rückstellung – Drs. 16/1482, 16/1568

Der Landtag hat in Zweiter Lesung einer von den Liberalen geforderten Änderung des Schulgesetzes zur Einschulungspraxis mit den Stimmen der Großen Koalition eine Absage erteilt. Damit ist die von der FDP gewollte Rückkehr zur alten Rückstellungsregelung von Kindern im schulpflichtigen Alter, die aufgrund geistiger, seelischer oder sozialer Defizite noch nicht reif für den Unterricht sind, vom Tisch. Nach der im Januar verabschiedeten Schulreform sind Beurlaubungen nur noch in besonderen Fällen möglich. In der Regel sollen auch Kinder mit Entwicklungsverzögerungen eingeschult werden. Für sie ist eine Förderung in einer flexiblen und bis zu drei Jahre dauernden Eingangsstufe vorgesehen.

Debatte/1. Lesung: plenum-online, Juli 2007


Mel2

Schulgesetz / Gemeinschaftsschulen  – Drs. 16/1500, 16/1569

Der Landtag hat einen von den Grünen vorgelegten Gesetzentwurf, der Neugründungen von Gemeinschaftsschulen erleichtern soll, mit den Stimmen aller anderen Landtagsparteien abgelehnt. Das im Januar von Schwarz-Rot verabschiedete Gesetz sieht vor, dass Gemeinschaftsschulen "durch die Verbindung von Schulen verschiedener Schularten oder durch eine Schulartänderung" entstehen können. Diesen Passus hatten die Grünen streichen wollen. "Im Schulgesetz fehle die Möglichkeit, eine Gemeinschaftsschule neu zu gründen", lautete hierzu die Begründung. Die Oppositionspartei hatten sich in diesem Zuge auch konzeptionelle Fortschritte versprochen. Die Große Koalition begründete die Ablehnung des Grünen-Vorstoßes unter anderem mit Kosten-Argumenten.

Zum neuen Schuljahr sind die ersten sieben Gemeinschaftsschulen im Lande mit 750 Schülern eingerichtet worden. Sie sind überwiegend aus Haupt- und Realschulen hervorgegangen.

Debatte/1. Lesung: plenum-online, Juli 2007


Mel3

Leseförderung – Drucksache 16/1586

Schleswig-Holsteins Schüler sollen in ihrer Freizeit wieder öfters zum Buch greifen. Mit dieser Zielsetzung hat der Landtag von der Landesregierung ein größeres Engagement gefordert, um Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule zur Stärkung der Lesemotivation zu unterstützen. Einen entsprechenden Antrag von CDU und SPD hat das Plenum an den Bildungsausschuss überwiesen.
  Die Regierungsfraktionen begründen ihren Vorstoß mit der Bedeutung des Lesens für den Erfolg in Bildung und Beruf sowie den Ergebnissen der Pisa-Studie, wonach 42 Prozent der 15-Jährigen in Schleswig-Holstein nicht zu ihrem Vergnügen lesen würden.

Debatte zur "Lesekultur Jugendliche": plenum-online, März 2004


Mel4

Stundenzahl Lehrer – Drucksachen 16/1486neu 2. Fassung, 16/1570

Schleswig-Holstein wird nicht mehr Lehrer als geplant einstellen: Der Landtag lehnte mit den Stimmen der Großen Koalition einen entsprechenden Antrag der Grünen ab. Die Oppositionspartei hatte ihren Vorstoß mit den im Schulgesetz festgelegten, unterschiedlichen Pflichtstundenzahlen an den Schulen begründet und vor einer Überlastung der Lehrer sowie vor Unterrichtsausfall in der Sekundarstufe I gewarnt. Die Liberalen enthielten sich in der Abstimmung; der SSW folgte der Argumentation der Grünen.
   Hintergrund: Vom Schuljahr 2010/2011 an sollen alle Lehrer an Regional- und Gemeinschaftsschulen einheitlich 26 Wochenstunden in der Sekundarstufe I, den Klassen 5 bis 10, geben. Die Regelung gilt für Pädagogen, die bisher an Hauptschulen (bisher 27,5 Stunden) und Realschulen (27) unterrichten, ebenso wie für Lehrer in Sekundarstufe I an Gesamtschulen (25,5), die zu Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden. Für Oberstufenlehrer bleibt es bei 24,5 Stunden.

vorherige Debatte zum Thema: plenum-online, Juli 2007


Mel 5

Sprachheilpädagogik – Drucksachen 16/1218, 16/1571

Mit breiter Mehrheit hat der Landtag einen FDP-Vorstoß für den Erhalt regionaler Förderschulen für Schüler mit Sprachstörungen zurückgewiesen. CDU, SPD, Grüne und SSW votierten gegen den Antrag der Liberalen. Hintergrund: Das Bildungsministerium plant, Kinder mit Sprechdefiziten künftig verstärkt integrativ in ihren jeweiligen Grundschulen zu unterrichten. Demgegenüber betonen die Liberalen die Bedeutung eigener Einrichtungen für Kinder, "bei denen präventive Fördermaßnahmen und/oder integrative Förderung in Grundschulklassen nicht ausreichen". Die Liberalen kritisieren damit die Pläne der Landesregierung, die drei Sprachförderschulen im Lande in Preetz (zurzeit 12 Schüler), Lübeck (100) und Bad Schwartau (60) an benachbarte Schulen anzugliedern.

vorherige Debatte zum Thema: plenum-online, Februar 2007


  zurück zum Seitenanfang

* * * * *

 

Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie