In Kürze: Meldungen 3 (Themen ohne Aussprache) 

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  • Petitionsausschuss (Ausschuss-Bericht / Top 31) ...gehe zu

  • BVG-Verfahren Landesverwaltungsgesetz
    (Ausschuss-Bericht
    / Top 37) ...gehe zu

  • Liegenschaft Pinneberg (Antrag / Top 17) ...gehe zu

  • Bericht Investitionsbank (Bericht / Top 51) ...gehe zu


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Petitionsausschuss – Drucksache 16/1543

Der Landtag hat den Bericht des Petitionsausschusses für das zweite Quartal des Jahres 2007 zur Kenntnis genommen. Laut dem Papier befasste sich das Gremium in der Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni mit insgesamt 119 Eingaben sowie drei Selbstbefassungsverfahren. In zahlreichen Fällen ging es um Fragen des Strafvollzugs, des Schulwesens und gerichtlicher Verfahren. 85 Petitionen wurden abschließend behandelt, davon laut Bericht 19 (22,35 Prozent) "im Sinne" und 18 (21,18 Prozent) "teilweise im Sinne" der Petenten.
  Über die Hälfte der Petitionen konnte der Ausschuss nicht zum Erfolg verhelfen, darunter die Forderung eines Bürgers aus Brandenburg, die Nutzungsgebühr für öffentliche Toiletten zu senken oder ganz zu erlassen. Der Petent begründete sein Gesuch damit, dass der Besuch "stiller Örtchen" eine Notwendigkeit darstelle. Da es oft keine Alternative zu den kostpflichtigen öffentlichen Toiletten gebe, sei eine Gebühr von bis zu 80 Cent pro Nutzung zu hoch. Der Ausschuss lehnte das Gesuch ab, weil die Aussagen des Bürgers zu pauschal waren und darum nicht überprüft werden konnten.
  Der Ausschussvorsitzende Detlef Buder bedauerte bei der Vorstellung des 96-seitigen Berichts, dass er dem Plenum nicht mehr so regelmäßig über die Arbeit des Ausschusses berichten könne, wie es in der Vergangenheit der Fall gewesen war. Er begründete dies mit Personalknappheit. Als Beispiel für die aktuelle Arbeit des Ausschusses führte Buder Petitionen zum neuen Schulgesetz an. Hier sei er vor allem im Bereich der erschwerten Rückstellung um Hilfe gebeten worden. Seinen Worten nach, kritisierten viele Eltern, dass ihre Kinder eingeschult werden sollen, obgleich sie Gleichaltrigen gegenüber in ihrer Entwicklung stark zurückliegen würden. 13 von 14 Petitionen aus diesem Bereich seien durch den Ausschuss erfolgreich behandelt worden, hob der Ausschussvorsitzende hervor.


Mel2

BVG-Verfahren Landesverwaltungsgesetz – Drucksache 16/1579

Ein Bürger des Landes hat gegen den Datenabgleich im Zuge der elektronischen Erkennung von Autokennzeichen vor dem Bundesverfassungsgericht (BVG) geklagt. Begründung: Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sei nicht mehr gewährleistet. Der Kläger, der mit seinem Pkw jährlich 45.000 Kilometer zurücklegt, möchte grundsätzlich selbst entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Informationen von ihm weitergegeben werden. In einer von Karlsruhe geforderten Stellungnahme hat der Landtag mit den Stimmen von CDU und SPD, die Bestimmung als verfassungskonform bezeichnet und den Münsteraner Juristen Prof. Dr. Bodo Pieroth zum Verfahrenbevollmächtigten bestimmt. FDP, Grüne und SSW trugen das Papier nicht mit. Die FDP erklärte dies damit, dass der Jurist Pieroth sowohl für den Landtag als auch für die Landesregierung tätig sein soll.


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 Liegenschaft Pinneberg – Drucksachen 16/1525

Einstimmig hat der Landtag den Verkauf der Landes-Liegenschaft "Rockvillestraße" in Pinneberg genehmigt. Das Grundstück wird für rund 1,8 Millionen Euro an eine Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft veräußert, die dort Seniorenwohnungen bauen will. Das Geld fließt in den Landeshaushalt. Eine solche Veräußerung muss laut Landeshaushaltsordnung vom Landtag genehmigt werden, weil der Betrag die Millionen-Euro-Grenze übersteigt.


Mel4

Bericht Investitionsbank – Drucksache 16/1510

Der Landtag hat den Bericht der Investitionsbank für das Jahr 2006 zur Beratung an den Finanz- und den Wirtschaftssausschuss überwiesen. Laut dem Papier verzeichnete das Kreditinstitut im vergangenen Jahr einen Rekord im Neugeschäft. Das Fördervolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die Sparte Wirtschaft erzielte ein Neugeschäftsvolumen von rund 141,8 Millionen Euro. Wesentlicher Träger des Neugeschäftes waren Investitionen im Bereich regenerativer Energien. Der Zinsüberschuss konnte bei dieser positiven Entwicklung allerdings nicht mithalten: Er ging leicht von 57,9 auf 55,6 Millionen Euro zurück.
  Die Vergabe von Krediten an Kommunen hatte 2006 mit rund 863 Millionen Euro den größten Anteil am Neugeschäft. Vor allem kleine und mittlere Kommunen griffen auf die Darlehen der Investitionsbank zurück.
  Die schleswig-holsteinische Investitionsbank ist das größte Förderinstitut im Lande für Existenzgründungen, Wohnungsbauförderung, Investitionshilfen für Unternehmen und die Förderung von Städten und Kommunen bei Infrastrukturmaßnahmen. Seit der Fusion der SH-Landesbank mit der Landesbank Hamburg zur HSH Nordbank AG steht das Institut auf eigenen Füßen.

Website: Investitionsbank


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie