In Kürze: Meldungen 5 (Themen ohne Aussprache) 

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Auf dieser Seite:


  • RAPEX-Verbraucherschutz (Antrag / Top 19) ...gehe zu

  • Krankenhausfinanzierung (Antrag / Top 25) ...gehe zu

  • Ausbildung Altenpflege (Ausschuss-Bericht / Top 29) ..gehe zu

  • Barrierefreies TV (Ausschuss-Bericht / Top 30) ...gehe zu


Mel1

RAPEX-Verbraucherschutz – Drucksache 16/1542

Die jüngsten Rückrufaktionen namhafter Spielzeughersteller rufen auch die Landespolitik auf den Plan: Der Landtag fordert auf Antrag von CDU und SPD für die Oktober-Sitzung von der Landesregierung einen Bericht über das EU-Schnellinformationssystem zum Verbraucherschutz mit dem Titel "RAPEX" (= „Rapid Alert System for Non-Food Products), das wöchentlich aktuell über gefährliche Produkte im Internet berichtet.
  Das Parlament will unter anderem grundsätzliche Informationen zu RAPEX. Besonders wichtig ist den Antragstellern zudem die Frage, in welchem Umfang und vor allem mit welcher Geschwindigkeit in Schleswig-Holstein Erkenntnisse des EU-Schnellinformationssystems ausgewertet und an die Öffentlichkeit – beispielsweise über die Verbraucherzentralen – weitergeleitet werden.
  In China produzierte Spielwaren, zum Beispiel Puppenzubehör oder Spielzeugeisenbahnen, hatten zuletzt erhöhte Bleiwerte aufgewiesen, da in der Herstellung offensichtlich eine unzulässige Farbe verwendet worden war. Die EU-Kommission denkt vor diesem Hintergrund über schärfere Auflagen und die Überprüfung von Spielzeug-Prototypen durch den TÜV nach.


Mel2

Krankenhausfinanzierung – Drucksache 16/1583

Mit welchen Maßnahmen will die Landesregierung Krankenhäuser finanziell fit für die Zukunft machen? Diese Frage wird den Landtag in der Dezember-Sitzung beschäftigen. Die Abgeordneten folgten damit einem entsprechendem Berichtsantrag der Liberalen. Demnach soll sich die Landesregierung unter anderem zu Schwerpunkten wie der Investitionsfinanzierung, dem Preiswettbewerb sowie der möglichen Einführung von bundeseinheitlichen Basisfallwerten äußern.
  Hintergrund: Die Berechnung der Kosten von im Krankenhaus erbrachten medizinischen Leistungen wird seit dem vergangenen Jahr nicht mehr auf der Basis von "Tagespflegesätzen" und "Fallpauschalen" ermittelt. Stattdessen wurde ein System eingeführt, das die Kosten unter Zuhilfenahme von "Basisfallwerten" ermittelt. So sollen die Pflegetage reduziert werden. Für jedes Bundesland gelten vorläufig unterschiedliche Werte, bis zum Jahr 2009 jedoch sollen alle Krankenhäuser in Deutschland mit einem einheitlichen Basisfallwert kalkulieren können. Bis dahin entstehen aufgrund der uneinheitlichen Basisfallwerte für gleichwertige gesundheitliche Dienstleistungen, je nach Bundesland, unterschiedliche Kosten.
  Die Diskussion um den Basisfallwert hängt mit der Einführung des Modells der Diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) zusammen. Das 2003 in Deutschland eingeführte DRG-Modell soll zu kürzeren Liegezeiten der Patienten in den Krankenhäusern führen.

vorherige Debatte: plenum-online, Mai 2006


Mel3

Ausbildung Altenpflege – Drucksachen 16/13516/1507

Der Landtag hält an der bestehenden Praxis für die Ausbildung in der Altenpflege und in den Pflegeberufen fest: Einem Antrag der FDP, unter anderem eine zweijährige Basisausbildung sowie einjährige Spezialisierungsmodule für die Fachrichtungen Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege einzuführen, wies das Plenum mit den Stimmen von CDU und SPD zurück.
  Grüne und SSW stellten sich hinter die Forderung der Liberalen, die sich von einer Neuausrichtung und Spezialisierung der Ausbildung eine bessere Pflege erhoffen.
  Die Vertreter der Großen Koalition sahen hingegen keinen Handlungsbedarf: Seit dem 1. August 2003 ist das Altenpflegegesetz des Bundes in Kraft und die Ausbildung in der Altenpflege bundeseinheitlich geregelt. 

Debatte zum Antrag: plenum-online, Juni 2005


Mel4

Barrierefreies Fernsehen – Drucksachen 16/77316/1518

Die Landesregierung soll sich im Rahmen der bevorstehenden Verhandlungen um den 10. sowie um den 11. Rundfunkänderungsstaatsvertrag für verbindliche Regelungen zum barrierefreien Fernsehen einsetzen. Dies hat der Landtag einvernehmlich auf Basis einer im Sozialausschuss verfassten Empfehlung gefordert und anschließend einen Bericht der Landesregierung zum Thema zur Kenntnis genommen.
  Der Ausschussempfehlung zufolge soll bis 2012 die Hälfte aller Programmangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter untertitelt oder mit Gebärdendolmetschern gesendet werden. Außerdem sollen die Audiodeskription – also gesprochener Begleittext für Sehbehinderte – ausgeweitet werden.

mehr Infos: plenum-online, Juni 2006


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Der Landtag trauert...
um Ursula Röper und
Peter Bendixen

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Persönliche Erklärung von
Ralf Stegner

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Kreisreform / Volksinitiative
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz/Frauenquote
Hafensicherheit

Regierungs-Erklärung zur
Kreisreform

Berichte:
Bericht Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
BVG-Verfahren Landesverwaltungsgestz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Glücksspielwesen / Staatsvertrag
Antrag:
Liegenschaft in Pinneberg
(ohne Aussprache)
Bericht:
Bericht Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Armutsbekämpfung
Pflegereform
Aktionsplan Demenz
Ernährung in KiTa u. Schulen
Atomkraftwerke / Genehmigungsverfahren
RAPEX-Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Krankenhaus-Finanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Kinder-Gesundheitsbericht
Sprachförderung
Senioren mit Handicap
Krebsregister
Ausbildung Altenpflege
(ohne Aussprache)
Barrierefreies Fernsehen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Motorola-Werk Flensburg
Mindestlohn-Regelung
Börsengang der Bahn
Berichte:
Fischerei in Nord- u- Ostsee
Nordseehafen-Kooperation
EU-Dienstleistungs-Richtlinie
Kohlekraftwerke
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Landesforsten
Anträge:
EU-Agrarsubvention
Gen-Saatgut
Bericht:
EU-Meerespolitik
Energie-Einsparverordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:
Schülerbeförderungs-Kosten
Schulgesetz/Rückstellung
(ohne Aussprache)
Schulgesetz/
Gemeinschaftsschule

(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Freie Schulen
Anträge:
Berufsbildungs-Institut
Uni Flensburg
Leseförderung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Eingangsphase Grundschule
Stundenzahl/Lehrer
(ohne Aussprache)
Sprachheilpädagogik
(ohne Aussprache)
Schulfach Informatik
(ohne Aussprache)
Ganztagsschulen
(ohne Aussprache)
Studiengebühren / Volksini
(ohne Aussprache)
Unterrichtssituation
(ohne Aussprache)
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Agrarsubvention
Bericht:
EU-Dienstleistungs-Richtlinie