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11.01.18
14:09 Uhr
B 90/Grüne

Bernd Voß zur Güllelagerung und Afrikanischen Schweinepest

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de Bundeslandwirtschaftsminister: www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 002.18 / 11.01.2018 Fehlanzeige in allen Bereichen
Zur heutigen Landespressekonferenz mit dem Präsidenten des schleswig-holsteinischen Bauernverbandes zur Güllelagerung und –ausbringung und zur Afrikanischen Schweine- pest sagt der agrarpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:
Die Landwirtschaft wird sich auf schwieriger werdende Witterungsbedingungen infolge des Klimawandels einstellen müssen, auch wenn das vergangene Jahr mit der extremen und anhaltenden Nässe der zweiten Jahreshälfte ein Ausnahmejahr war. Deshalb ist es gut und richtig, dass unser Landwirtschaftsminister und die Kreisbehörden unbürokra- tisch Möglichkeiten geschaffen haben, die dazu beitragen können, mit dem „Gülle-Not- stand“ infolge der extremen Witterung kurzfristig umzugehen.
Ebenso richtig ist, dass auf vielen Betrieben die Lagerkapazitäten knapp bemessen sind. Das ist auch der wirtschaftlichen Situation vieler Veredlungsbetriebe geschuldet. Der wis- senschaftliche Beirat der Bundesregierung hat im Zusammenhang mit der Novellierung der Düngeverordnung auf die Notwendigkeit der Ausweitung der Lagerkapazitäten hin- gewiesen. Die Bundesregierung hat trotz besseren Wissens diese Situation zu lange aus- gesessen. Die Betriebe müssen dies jetzt zusätzlich zu den Folgen der extremen Witte- rungsereignisse durch einen hohen Investitionsdruck ausbaden.
Die Afrikanische Schweinepest ist eine ernste Bedrohung für die schweinehaltenden Be- triebe. Es muss deshalb alles getan werden, was sinnvoll möglich ist, um das Risiko des Ausbruchs so klein wie möglich zu halten. Als Hauptverbreitungsweg gilt der Fleischtrans- port. Allein über die Verbreitung durch Wildschweine von Tier zu Tier hätte das Virus nicht in kurzer Zeit derartig große Strecken zurückgelegt.
Desinfektion von Transportfahrzeugen, Warnschilder an Autobahnparkplätzen, Umzäu- nung von Parkplätzen – all dies sind Maßnahmen, wo der Bund gefordert wäre. Auch hier leider beim Bundeslandwirtschaftsminister Fehlanzeige. Wir Parlamentarier*innen neh- men das Thema sehr ernst und werden es im Landtag aufrufen. Das von unserem Land-
Seite 1 von 2 wirtschaftsminister für morgen anberaumte Treffen zur Afrikanischen Schweinepest be- grüße ich sehr.
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