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08.03.18
15:31 Uhr
B 90/Grüne

Marret Bohn zur Vorstellung der Bundesratsinitiative zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 084.18 / 08.03.2018



Die Versorgung muss sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen, nicht umgekehrt
Zur Vorstellung der Bundesratsinitiative zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:
Fast ein Drittel der Patient*innen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser sind keine echten Notfälle, auch wenn sie krank sind. 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Wo- che sind die Mitarbeiter*innen in den Notfallambulanzen für die Patient*innen da. Das ist gut und wir können alle froh sein, dass es sie gibt.
Zunehmend werden allerdings die Notfallambulanzen selbst zum Notfall. Das gilt für alle Krankenhäuser in Schleswig-Holstein inklusive UKSH. Es besteht dringender Hand- lungsbedarf. Wir wollen die Portalpraxen als gemeinsames Modell von Krankenhaus und Kassenärztlicher Vereinigung gesetzlich absichern. Aus Grüner Sicht ist dies drin- gend erforderlich.
Es ist wichtig, dass schwere Notfälle sofort behandelt werden. Weniger schwere Akut- fälle können in der Portalpraxis behandelt werden. So werden die Notfallambulanzen nachhaltig entlastet.
Unser Gesundheitssystem muss modernisiert werden. Die Versorgung muss sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen, nicht umgekehrt. Schleswig-Holstein schlägt hierfür einen guten Weg durch sektorenübergreifende Versorgung in den Portalpraxen vor. Wir hoffen, dass das auch die anderen Bundesländer im Bundesrat so sehen wer- den. *** Seite 1 von 1