Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Möglichkeit zum Opt-Out finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

15.06.18
11:04 Uhr
FDP

Dennys Bornhöft zu TOP 11 "Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte einführen"

Presseinformation Sperrfrist Redebeginn! Es gilt das gesprochene Wort Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretender Vorsitzender Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 206/2018 Kiel, Freitag, 15. Juni 2018
Landwirtschaft/ Haltungskenn- zeichnung



www.fdp-fraktion-sh.de Dennys Bornhöft zu TOP 11 „Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte einführen“ In seiner Rede zu TOP 11 (Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milch- produkte einführen“) erklärt der Abgeordnete der FDP-Landtagsfraktion, Dennys Bornhöft:
„In den Kühlregalen der Supermärkte gibt es eine Menge bunter Label auf den Verpackungen von Fleisch, Milch und Käse – aber zu wenig Klarheit da- rüber, was diese Label tatsächlich aussagen. Wir Freie Demokraten sind da- für, dem Label-Chaos zu begegnen, weil nur so der Kunde besser entschei- den kann, was er kaufen will.
Wir wollen die Stärkung der Transparenz im Markt erreichen und damit die Stärkung der Verbraucher. Für uns ist der Verbraucher als Marktteilnehmer ein ganz entscheidender Akteur. Der Verbraucher kann über die Nachfrage- seite mit steuern, was – und in welcher Weise – auf der Angebotsseite pro- duziert wird. Um diese Steuerungsfunktion gut ausführen zu können, benö- tigt der Verbraucher als Marktteilnehmer möglichst gute und klare Informa- tionen über das Produkt.
Die in unserem Jamaika-Antrag vorgeschlagene Haltungskennzeichnung nach dem Vier-Stufen-Prinzip gibt dem Verbraucher deutlichere Informatio- nen für seine Kaufentscheidungen.
Es existieren bereits viele unterschiedliche Label. Aber die Vielzahl der La- bel trägt bisher eher zur Verwirrung bei. So gibt es beispielsweise das blaue Label 'Für mehr Tierschutz' des Deutschen Tierschutzbundes in zwei Stufen, das Label mit dem Namen 'Tierschutz kontrolliert' in Silber und Gold und das 'Neuland-Label' des Deutschen Tierschutzbundes gemeinsam mit dem BUND und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.


Sina Schmalfuß, stellv. Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1490, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de Ich wette mit Ihnen, kaum ein Kunde kann sagen, welche Kriterien sich hin- ter diesen Labeln jeweils verstecken. Daher können diese Label nur einge- schränkt dazu dienen, den Verbraucher mit den bestmöglichen Informatio- nen zu versorgen.
Die bisher existierenden Label schaffen höchstens ein wohliges Gefühl beim Kauf, etwas für ein undefiniertes 'Tierwohl' zu tun. Das mag auch so sein. In der Einzelbetrachtung stiftet dieses Label-Chaos aber doch eher Verwirrung, statt den Kunden zu informieren.
Richtiger und besser finden wir es, wenn man sich EU-weit auf objektive, einheitliche Kriterien einigt. Wir sprechen uns daher für eine obligatorische, EU-einheitliche, vierstufige Kennzeichnung aus. Der Fleisch- und Milchmarkt und der Verbraucher sollen damit bessere Informationen bekommen.
Der Verbraucher an der Fleischtheke ist natürlich nicht bloß ein gesichtslo- ses Funktionsglied in einem abstrakten Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Der Verbraucher hat das Recht, selbst zu entscheiden, was er kaufen möchte. Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, was er oder sie essen möchte.
Wir wollen die mündigen Bürgerinnen und Bürger mit unserem Antrag in diesem Recht zu Wählen bestärken. Uns ist die freie Wahl der Verbraucher deutlich lieber als eine staatliche Steuerung über Verbote.
Ein Vier-Stufen-System bedeutet übrigens nicht automatisch, dass vier bes- ser ist als eins. Oder, dass Stufe eins besser ist als vier. Es ist einfach ein Kategoriensystem, das die unterschiedlichen Haltungsarten kategorisiert. Alle Stufen haben ihre Vor- und Nachteile. Der Kunde soll frei entscheiden, was ihm die jeweilige Tierhaltungsform wert ist.
Unser Anliegen ist es, bessere Transparenz für den Käufer herzustellen. Das ist die Vereinbarung von Ökologie und Ökonomie, für die wir als Jamai- ka-Koalition stehen! Ich möchte Sie bitten, unserem Antrag zuzustimmen.“



Sina Schmalfuß, stellv. Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1490, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de