Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Möglichkeit zum Opt-Out finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

10.09.18
16:17 Uhr
FDP

Jan Marcus Rossa: Wohnungslosen helfen durch Prävention

Presseinformation

Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 317/ 2018 Kiel, Montag, 10. September 2018
Wohnungsbau/Tag der Wohnungs- losen



Jan Marcus Rossa: Wohnungslosen helfen durch



www.fdp-fraktion-sh.de Prävention Anlässlich des Tags der Wohnungslosen morgen (11. September) erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jan Marcus Rossa:
„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein wichtiges Ziel, das für uns eine hohe Priorität hat, allerdings reicht das allein nicht aus. Um dem Problem der Wohnungslosigkeit wirksam zu begegnen, müssen wir bei der Prävention beginnen. In der Regel kündigt sich der Verlust der Wohnung frühzeitig an. Indikatoren dafür gibt es viele. Zu nennen sind Mietausfälle, Zahlungs- und Räumungsklagen, aber auch persönliche Schicksalsschläge wie der Verlust des Arbeitsplatzes, familiäre Trennungen, häusliche Gewalt oder der Tod eines nahen Angehörigen. Die Probleme eines Wohnungslosen beschränken sich gerade nicht darauf, dass er keine Wohnung findet. Die Wohnungslosigkeit ist vielmehr das Ergebnis schwerwiegender persönlicher Probleme, die in eine soziale Schieflage führen. Unser Schwerpunkt muss also sein, Wohnungsverlust zu verhindern, indem Sozialämter und – verbände frühzeitig die Indikatoren erkennen, die zum Verlust der Wohnung führen können und hier frühzeitig Hilfen für die Betroffenen anbieten.
Ist die Wohnungslosigkeit eingetreten, bedarf es neben der Hilfe zur Woh- nungssuche auch Integrationshilfen. Denn je länger die Wohnungslosigkeit andauert, desto schwerer wird es, Betroffene wieder in die Gesellschaft ein- zubinden. Wir müssen Menschen helfen, dass sie wieder ein selbstbestimm- tes Leben in ihren eigenen vier Wänden führen können.
Der Ruf nach bezahlbarem Wohnraum darf all diese Probleme nicht verde- cken. Wohnungslosigkeit kann man nur reduzieren, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und auch alle potentiellen Ursachen berücksichtigt werden, die zum Wohnungsverlust führen.“


Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de