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08.11.18
12:38 Uhr
CDU

Peer Knöfler: (TOP 23 und 27) Grundlagen für die besten Bildungschancen der Schulanfänger sind bereits geschaffen

Bildung | 08.11.2018 | Nr. 378/18
Peer Knöfler: (TOP 23 und 27) Grundlagen für die besten Bildungschancen der Schulanfänger sind bereits geschaffen Es gilt das gesprochene Wort
Sperrfrist Redebeginn
Herr Präsident, liebe Kollegen, liebe Gäste,
beginnen wir mit dem Antrag von SPD und SSW: Ja, es ist unstrittig, dass die schriftlichen Matheprüfungen zum ESA und auch zum MSA im Vergleich zum Vorjahr schlecht ausgefallen sind. Und genau deswegen ist das Bildungsministerium unmittelbar nach der Erkenntnis damit an die Öffentlichkeit gegangen.
Wir haben alle Einblick in die Prüfungsaufgaben und die entsprechenden Vorbereitungswege bekommen. Mehr als einmal haben wir im Bildungsausschuss mit dem Bildungsministerium und der Bildungsministerin die Problematik erörtert und analysiert.
Transparenz und Aussprache gab es zur schriftlichen Matheprüfung auf allen Ebenen.
Am 13.09.2018 wurde, auf Wunsch der SPD, durch das Bildungsministerium ein Abschlussbericht zu den schriftlichen Prüfungsergebnissen in Mathematik für den Ersten und Mittleren Prüfungsabschluss in der Sitzung des Bildungsausschusses vorgelegt.
Auch Sie, Herr Habersaat, und Sie, Frau Waldinger-Thiering, waren in der Sitzung anwesend und haben die bereits umgesetzten Maßnahmen zustimmend Kenntnis genommen.
Zu diesen Maßnahmen gehörte u.a. die Vorlage eines Zweitgutachtens zu den Prüfungsaufgaben. In diesem Gutachten werden die Prüfungsaufgaben als „angemessen“ attestiert. Ferner sagt das Gutachten aber aus, dass die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein ein allgemeines Problem mit dem Erreichen des Bildungsstandards im Fach Mathematik haben. Und das nehmen wir durchaus ernst, um unsere Schülerinnen und Schüler zu schützen und zu stärken!
Es sind bereits Maßnahmen getroffen worden, wie z. B. die VERA 6 Verpflichtung oder die Ausarbeitung von Informationsveranstaltungen mit fachbezogenen

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Verantwortlich: Kai Pörksen | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de Workshops.
Abschließend möchte ich noch kurz auf die stichprobenartige Datenerhebung zur mündlichen Prüfung an 15 Schulen im Land eingehen, welche aussagt, dass: (ich zitiere mit Erlaubnis aus dem Protokoll der Sitzung des Bildungsausschusses v. 13.09.18):
„In Bezug auf alle Prüflinge einer Schule erhielten durchschnittlich im ESA 80 % und im MSA 85 % eine Endnote, die Ihrer Vornote entsprach.“
Und mit diesem Wissen plädiert die CDU Fraktion für die Ablehnung des Antrages der Fraktion der SPD und der Abgeordneten des SSW. Und nun zum Antrag der AFD:
Ich möchte Ihnen das Prozedere der Einschulung, oder besser gesagt die umfassenden Maßnahmen, die ergriffen werden, wenn ein Kind den Schritt vom Kindergarten in die Grundschule macht, mal etwas näherbringen. Ich habe meine drei Kinder auf diesem Weg begleitet, und mit meiner Frau als Grundschullehrerin durchaus Fachwissen an meiner Seite.
Kinder, die zum 30. Juni eines Jahres 6 Jahre alt sind, sind in der Regel einschulungspflichtig. Nun ist es aber nicht so, dass diese schulpflichtigen Kinder aus ihrer Kindergartengruppe entnommen, in die Schulbank gedrückt werden und plötzlich von heute auf morgen Schulkind sind!
Nein, dieses Prozedere eines heranwachsenden Schulkindes erstreckt sich über mindestens ein Jahr und wird vom Fachpersonal des Kindergartens und zusätzlich der Schule begleitet. Dazu sollten Sie vielleicht mal den § 5 des Kindertagesstätten- Gesetzes lesen.
Kindergarten und Schule stehen im engen Austausch miteinander und erarbeiten anhand von Leitlinien Maßnahmen, um einen guten Übergang von Kindergarten in die Schule zu schaffen.
Hinzu kommt die verpflichtende Schuleingangsuntersuchung durch Fachärzte der Kinder- und Jugendärztlichen Dienste der Gesundheitsämter. Dabei geht es um die Beurteilung der körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung des angehenden Schulkindes.
Diese Fachärzte untersuchen aber nicht nur das Kind, sondern stehen sowohl Eltern als auch der Schule beratend zur Seite und empfehlen individuelle Maßnahmen für jedes Kind (z.B. Logopädie, pädagogische Sprachförderung oder SPRINT Kurse).
In Zusammenarbeit mit verantwortungsbewussten Eltern und Familien sind die Grundlagen für die besten Bildungschancen unserer Schulanfänger bereits geschaffen!
Auch hierzu plädieren wir als CDU Fraktion für die Ablehnung des Antrags!



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Verantwortlich: Kai Pörksen | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit



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