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30.11.18
15:19 Uhr
SPD

Stefan Weber: Online-Handel rechtlich regeln – Tiere vor Missbrauch und Quälerei schützen

Kiel, 30. November 2018 Nr. 373 /2018



Stefan Weber:
Online-Handel rechtlich regeln – Tiere vor Missbrauch und Quälerei schützen Zum SPD-Antrag „Tiere vor Missbrauch schützen: Online-Handel mit Tieren rechtlich regeln“ (Drucksache 19/1116) erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Weber:
Das Geschäft mit online gehandelten Tieren ist in Deutschland ein sehr lukratives. Das entsprechende Angebot in einschlägigen Verkaufsbörsen ist riesig. Gerade zu Weihnachten schießen die Umsatzzahlen kräftig in die Höhe. Oft werden Hunde, Katzen und Hamster im Internet zu Schnäppchenpreisen angeboten. Hinter den vermeintlich guten Angeboten stecken in vielen Fällen erbärmliche Zuchtbedingungen. Die wahre Herkunft der Tiere lässt sich aufgrund der Anonymität der Anbieter in den oftmals unseriösen und dubiosen Anzeigen nicht nachvollziehen.
Beim Handel mit Hundewelpen aus Osteuropa werden die Tiere häufig auf engstem Raum in Käfigen in ein Auto gepfercht. Viele von Ihnen kommen beim Transport nach Deutschland um. Um die Tiere vor diesem Missbrauch und der Quälerei zu schützen, fordern wir die Landesregierung auf, sich im Bund dafür einzusetzen, dass der online-Handel mit Tieren rechtlich geregelt und der anonyme Verkauf von Tieren im Internet verboten wird. Dazu bedarf es einer rechtsverbindlichen und bundesweit einheitlichen Verordnung, die das Anbieten von Tieren im Internet nach Tierschutzstandards regelt. Außerdem fordern wir eine bundeseinheitliche Zertifizierung sowie Sachkundeprüfung für Verkäuferinnen und Verkäufer und Verkaufsportale. Zudem muss die Erlaubnispflicht für das Anbieten von Tieren auf Internet- Börsen ausgeweitet und durch eine unabhängige Fachkommission tierschutzrechtlich und tierschutzfachlichen fortlaufend überwacht werden. Das Wohl der Tiere muss uns mehr wert sein als schmutzige Geschäfte.