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05.12.18
11:59 Uhr
B 90/Grüne

Marlies Fritzen zum Bericht zur biologischen Vielfalt 2018

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 436.18 / 05.12.2018


Eine neue Wirtschaft braucht das Land
Zum heute vorgestellten Bericht zur biologischen Vielfalt 2018 sagt die naturschutzpoli- tische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:
Das Engagement so vieler Menschen, die sich in Ehrenamt und hauptamtlich tatkräftig für den Schutz unserer Natur einsetzen, trägt Früchte. Dies zeigt wieder der diesjährige Bericht zur biologischen Vielfalt. Zielgerichtetes Management einzelner Gebiete und Schutzmaßnahmen für ausgewählte Arten schaffen konkrete Verbesserungen. Das ist gut so. Es sind Leuchttürme auf dem Weg. Der hohe Aufwand zeigt allerdings auch, wie weit wir vom Ziel entfernt sind.
Es gibt noch viel zu tun, um den Artenschwund zu stoppen und eine vielfältige Natur zu bewahren. Artenhilfsprogramme sind im Grunde Reparaturmaßnahmen für durch Ein- griffe entstandene Schäden an der Natur. Diese Maßnahmen sind wichtig und wie wir sehen in Teilen durchaus erfolgreich. Dennoch müssen wir das Problem stärker und konsequenter an der Wurzel packen. Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise muss sich viel mehr am Schutz der natürlichen Ressourcen orientieren. Statt immer mehr Flächen zu verbauen, brauchen wir Strategien, wie wir Eingriffe in den Naturhaushalt vermin- dern. Naturschutz ist kein Reparaturbetrieb, sondern muss bereits bei der Planung von Vorhaben berücksichtigt werden. Allen Rufen nach einer Abschaffung von Umweltver- träglichkeitsprüfungen erteilen wir eine Absage.
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